Mittwoch, 15. September 2010

Die Finanzkrise mal anders betrachtet...

Vor langer Zeit verkündte ein Mann in einem indischen Dorf, dass er jeden Affen für $10 kaufen würde.

Da die Dorfbewohner wussten, dass es im Wald sehr viele Affen gibt, gingen Sie los und fingen diese.

Der Mann kaufte dann die ganzen Affen für den versprochenen Preis.

Als sich somit der Affenbestand verringerte, suchten die Dorfbewohner nicht mehr sehr fleißig und gingen lieber Ihrer Arbeit nach.
Darauf hin versprach der Mann jedem für jeden Affen 20$. Neu motiviert gingen sie in den Wald und suchten, suchten, und suchten...

Bald waren die Affen des Waldes wirklich rar geworden und kaum jemand suchte noch richtig. So verkündete der Mann, dass er jeden Affen für 25$ kaufen würde.
Wohlgemerkt, es war schon sehr schwierig einen Affen zu finden oder erwischen.

Deshalb sagte der Mann, er kauft jetzt jeden Affen für 50$. Doch da er geschäftlich in die Stadt müsse, werde ihn sein Assistent vertreten.

Als der Mann verschwand, wandte sich der Assistent an die Dorfbewohner:"Seht Ihr die ganzen Affen hier im Käfig, welche der Mann kaufte? Ich verkaufe Sie euch für 35$ und wenn der Mann morgen aus der Stadt kommt, könnte Ihr sie ihm für 50$ verkaufen. Guter Deal, stimmt's?"

So kauften die Dorfbewohner alle Affen, brauchten ihr Erspartes auf, verpfändeten ihr Hab und Gut und kauften alle Affen für 35$.

...

Nach diesem Geschäft haben die Dorfbewohner nie wieder einen der beiden Männer gesehen. Nur die ganzen Affen waren wieder dort wo sie am Anfang waren.


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Herzlichen Glückwunsch! Aber nur, wenn sie den obrigen Text auf das ökonomische Wunder des amerikanischen Imperialismus beziehen, die Wall Street. So oder so ähnlich funktioniert das mit den Aktien...

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