Donnerstag, 11. November 2010

Berunfsunfähigkeitsversicherung: Wofür Schutz gegen Strahlen?


Berechtigte Frage, welche mir auch gestern Abend gestellt wurde. Mag sein, dass bei Erwachsenen die Gefahr einer strahlenbedingten Berufsunfähigkeit vergleichsweise gering ist. AKW Techniker wissen um die Gefahr und auch Wüstenforscher wissen um die gefährliche Menge UV. Was aber bei jenen, die sowas unterschätzen? -> Kinder!

Es soll ja vorkommen, dass Eltern für Ihre Kinder BU- Versicherungen abschließen. Was dann, wenn der Sprößling sich für den Asi- Toaster (Altdeusch Sonnenbank) entscheidet? Der Fall der Alin J. (18J.) aus Düsseldorf (vgl. Bild) ist mir heute beim Frühstück wirklich rein zufällig begegnet.
Das Mädchen ging auf die Sonnenbank. Die Beratung war schlicht bis falsch und das Gerät zu stark für die Anfängerin im Bereich Körperbräune. Sie erlitt Verbrennungen ersten Grades und fiel mehrere Wochen aus, konnte weder richtig sitzen, schlafen noch sich bewegen.

Nochmal gut gegangen, doch es geht auch anders

In diesem Fall ist die Sache nochmal gut gegangen, was aber bei Verbrennungen zweiten bzw. dritten Grades, welche laut Experten überhaupt nicht unwahrscheinlich sind? Lassen Sie den Sproß auch ruhig nach Mallorca oder woanders in die UV- Bratpfanne reisen...

Was will uns das also sagen? Erwachsene können durchaus abwägen in wie weit das Risiko tragfähig ist, für die Unbekümmerheit Ihrer Kinder können jedoch die wenigsten etwas. Dumm nur, wenn dann nicht gezahlt würde.

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