Donnerstag, 23. Dezember 2010

Wofür braucht man eine Haftpflicht, ein Praxisbeispiel...

Wenn man dem Express glauben darf, Vorsicht sei hier geboten, dann hat sich ein Mann eine Zigaretten angezündet worauf hin sein Auto explodierte. Was wie eine Räuberpistole klingt, mag aber ein gutes Beispiel sein, wofür eine Haftpflicht sinnvoll sein kann.

Ein 63- jähriger Niederländer in Bocholt wollte in seinen Kleintransporter einsteigen. Dabei zündete er eine Zigarette an, sein Auto explodierte, Teile flogen umher und beschädigten weitere Gegenstände. Gesamtschaden ca. 10.000€.
Wie kam es? Eine der zwei Gasflaschen war undicht, es bildete sich ein geruchloses aber explosives Gemisch.

Was das nun mit einer Versicherung zu tun hat? Ja nun, die Haftpflicht soll unter anderem berechtige Ansprüche Dritter befriedigen. Nun darf man ja wohl annehmen, dass wenn ich durch rumfliegende Trümmerteile schwer verletzt werde, ich schweren Schaden nehme. Bin ich dann noch mit Frau und Kindern unterwegs, geht der Schaden schnell in die hunderttausende. Kann ich dauerhaft nicht mehr richtig arbeiten oder sterbe, ginge er sogar in die Millionen.
Wofür also eine Versicherung? Ja weil wir nie zu 100% garantieren können, dass immer alles so läuft wie es soll. Und für ca. 60€ im Jahr kann mir keiner glaubhaft versichern, dass er sowas nicht haben will...

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