Montag, 24. Januar 2011

Die Bundesbank gibt Tipps für Sparer

Die börsliche Binsenweisheit "Hin und Her macht Taschen leer" wird der Bundesbank vorgehalten, da diese sich jetzt für Verbraucher stark macht. Zu häufiges ändern der eigenen Vermögensstruktur kostet Zeit wie Geld und sollte deshalb nur bedacht durchgeführt werden.
Bei der Debatte über aktive sowie passive Investmentfonds (ETFs= Exchange Traded Funds) spricht sich die Bundesbank für ETFs aus, da diese kostengünstiger und transparenter seien. Auch wird angeführt, dass diverse Quellen beweisen, dass aktive Manager meist ihr Geld nicht wert sind.
Die Intransparenz der Märkte sowie mangelnde Fachkenntnisse machen die Wahl eines aktiven Fonds zur Glückssache. In der Rendite liegen nur 1/4 aller Fondsmanager über ihrer Vergleichsgruppe (Index), die Kosten außen vor. Die Hohen Kosten, auch vom Vertrieb, sind deshalb oft ungerechtfertigt.

Was soll man sagen? Es gibt keine universell richtige Lösung, aber in großen Bereichen würde ich der Bundesbank zustimmen. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an, aber an ETFs führt kein Weg vorbei. Denn egal wie argumentiert wird, gut aufgestellt ist i. d. R. nur wer beides im Depot berücksichtigt!

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