Montag, 17. Januar 2011

Großbritannien: Abschaffung des Rentenalters

Andere Länder, andere Sitten. Wer glaubt, dass es in Deutschland schlecht läuft... der hat womöglich Recht. Nur was nutzt das ganze Lästern, wenn es keine klugen Alternativen gibt? Nunja, die gibt es, nur ein paar Wasserwogen weit entfernt.

Jetzt gibt es das Gesetz für Arbeit bis zum Umfallen...

In Großbritannien gibt es kein offizielles Rentenalter mehr, Zwangsentlassungen aufgrund Alters sollen damit verhindert werden.

Mit 66 Jahren darf ein Brite die maximale staatliche Rente beziehen, ca. 118€/ Woche bei lebenslanger Erwerbstätigkeit. Das Gesetz soll den Dazuverdienst erleichtern. Man verspricht sich weniger Altersdiskriminierung und erhofft die Beurteilung aufgrund von Fähigkeiten. 

Weitere Ideen

Weitere Reformen sehen vor, dass Frauen bis 2020 schrittweise auch mit 66 Jahren staatliche Rente beziehen, noch erhalten sie diese mit dem 60. Lebensjahr. Ein Pensionsfonds schafft Sicherheiten.

Bessere Finanzierung

Ab 2012 fließen von jedem Angestellten mindestens 3% in einen Pensionsfonds, davon 1,5% Arbeitgeber Zuschuss sowie ca. 1% Steuervorteil. Damit soll eine nachhaltigere, Generationen gerechte sowie sichere Altersvorsorge unabhängig vom Staat erreicht werden.

Meine Meinung
Daumen hoch! Endlich mal ein nachhaltiges Konzept wo jenen geholfen wird, welche es noch retten können anstatt es den ganzen "alten Säcken" noch bequem zu machen. Bei aller Liebe, meine Omas & Opas mögen mir verzeihen, die Fehler im System hätten bereits früher behoben werden müssen, erkannt wurden sie ja.
Das hier wird nicht der Weisheit letzter Schluss sein aber ist schon mal ein guter Ansatz. Manch einer wird das Zwangssparen nicht mögen, aber es ist ein effektives Instrument!

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