Dienstag, 8. Februar 2011

Steuerersparnis: Kombigeräte besser absetzbar als Drucker

Geringwertige Wirtschaftsgüter müssen ohne externe Peripherie funktionieren. Ein Drucker erfüllt diesen Tatbestand nicht, da er eines PCs zur Nutzung bedarf. Damit darf ein Drucker bis 410€ Kaufpreis nicht direkt als Betriebsausgabe abgezogen werden.

Laut Urteil vom Bundesfinanzhof am 15.7.2010 (Az. III R 70/08) muss die Abschreibung über drei Jahre erfolgen. Da Kombigeräte beispielsweise auch Zusatzunktionen bieten, etwa Faxen und Scannen, benötigen Sie nicht zwingend Peripheriegeräte.

Laut Urteil vom Bundesfinanzhof am 19.2.2004 (Az. VI R 135/01) darf der Kaufpreis bis 410€ deshalb sofort als Betriebsausgabe abgeschrieben werden.

Anmerkung des Redakteurs: Auf Drucker welche ohne Peripherie auskommen ging das Gericht nicht ein, da dies laut den Richtern noch die Ausnahmen sein. Warum die Steuer dies nicht berücksichtigt, entzieht sich unserer Auffassung.

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