Dienstag, 8. Februar 2011

Steuerprivilege für Fondssparpläne sowie Verbesserung bei Riester- und Rüruprenten

Fondssparpläne sollen künftig wie Versicherungen nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert werden, wenn Sie zwölf Jahre bestehen und nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden. Der maximale steuerwirksame Vorsorgebetrag der Rüruprenten soll auf 24.000€ angehoben werden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann im Rahmen Riester- Rente bis maximal 15% des Betrags steuerlich gefördert werden, dieser Beitrag soll angehoben werden. Der Strafzuschlag für Wohnriester durch Wegzug im Alter, beispielsweise ins Pflegeheim, soll künftig entfallen.

Gleichzeitig soll mit dem geförderten Kapital der altersgerechte Umbau eines Wohnobjekts möglich sein. Die Änderungen soll praxisnäher sein und dieses Jahr Kraft Gesetzes auf den Weg gebracht werden.

Anmerkung des Autors: Sollte die steuerliche Begünstigung der Fondssparpläne (erwünschte) Wirklichkeit werden, gäbe es kaum noch Gründe (meist) überteuerte Versicherungslösungen zur Vorsorge abzuschließen. Ein großer Schritt Richtung Verbraucherfreundlichkeit. Sehr wahrscheinlich, da dem Staat keine Einnahmen verloren sondern diese lediglich bei den Versicherungen abgeschöpft würden.

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