Freitag, 4. März 2011

Die Kosten für Zahnbehandlungen steigen - die Versicherungsprämien logischerweise auch

Mehr Geld für "arme" Zahnärzte!

Die Zahnarzthonorare sollen durch Anhebung der Gebührenordnung für Zähne (GOZ) um 6% steigen. Die letzte Anpassung war vor 23 Jahren. Dies betrifft auch Kassenpatienten, weil mehr als jede zweite Behandlung privat abgerechnet wird. Zusätzlich soll das Honorar durch Kassen um 300 Millionen steigen.

Der PKV Verband ist gegen die Pläne von Gesundheitsminister Rösler (FDP), er will Verhandlungsfreiheit bei Menge und Preis. Die Mehrbelastung je Kassenpatient wird von der AOK auf 17 bis 133 Euro jährlich geschätzt.

Es besteht Missbrauchsgefahr!

Sie Verhandlung läuft zwischen Arzt und Patient, eine Angemessenheitskontrolle durch die Kassen oder privaten Versicherungen kann so nicht stattfinden. Alles über Standardleistung ist privat, zum Beispiel eine Kunststofffüllung statt Amalgam. Die Koalition gibt zu, dass die Beiträge für alle Versicherten steigen werden.

Meinung des Autors zum Thema:
Na großartige Idee! Man nehme eine der drei bestverdienenden Ärztegruppen - im Gegensatz zu vielen ihrer Berufskollegen geht es Zahnärzten meistens ziemlich gut - und lege nochmal was oben drauf. Ist ja einfach Versprechen zu machen, wenn ein anderer die bezahlt...
Dem unmündigen Bürger wurde sugeriert es ginge den reichen Privaten an den Kragen, aber durch die Hintertür legt dieser auch ordentlich drauf. Genau genommen sogar noch mehr, denn er hat keine Mittel an der Hand seine Rechnung auf Plausibilität und Angemesseneit zu prüfen!

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