Freitag, 25. März 2011

Erhöhter Zusatzbeitrag und Stellenstreichungen bei der DAK

Obwohl der DAK laut Eigenaussage keine Insolvenz drohe, fordert das Bundesversicherungsamt (BVA) eine Verbesserung der Finanzsituation. Die DAK hat als drittgrößte Kasse sechs Millionen Versicherte aber nur 4,5 Millionen zahlende Mitglieder. Sie hat nur 33 Mio. Euro Reserve statt der gesetzlich notwendigen 352 Mio. Euro. Und sie hat die teuerste Verwaltung.

300.000 Mitgliederschwund, Stellenstreichungen, Zusatzbeitrag

300.000 Mitglieder schwanden die letzten zwölf Monate, wovon junge und gesunde Kunden wechselten während ältere und kränkere blieben. Da Leistungen kaum gestrichen werden können, müssen laut BVA die Mitarbeiter den Kopf hinhalten sowie der Zusatzbeitrag von zurzeit 8,00€ weiter steigen.

Sonntag sind in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Wahlen, die bisherigen Etats wurden wohl aus politischen Gründen abgesegnet. Die DAK weist die Vorwürfe zurück und behauptet 194 Millionen Überschuss in 2011 zu erreichen ohne den Zusatzbeitrag zu erhöhen. 650 Stellen wurden bereits gestrichen.

Meinung des Autors zum Thema:
Es mag hart klingen, aber für ein wirtschaftlicheres Gesundheitssystem müssen Kassen verschwinden oder deutlich ökonomischer wirtschaften. Geht´s nicht von alleine, muss Druck von außen her.

"Wechsle" sich wer kann
Wem der Zusatzbeitrag nicht passt, der soll wechseln. Auch wer mehr Leistungen und/ oder Geld zurück möchte, der sollte wechseln. Und wer nicht weiß wohin, der sollte jetzt eine Anfrage stellen!

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