Donnerstag, 24. März 2011

Kampfsport & Hobbys in der Unfallversicherung

Die meisten Menschen funktionieren nach einer einfachen Logik, was oft richtig ist. Bei der Unfallversicherung verhält es sich etwas anders, denn hier gilt die PAUKE:
  • Plötzlich
  • von Außen
  • unfreiwillig
  • auf den Körper
  • einwirkendes Ereignis.
Klingt leicht, ist es aber nicht. Das folgende Video ist nicht nur ein sehr guter UFC Kampf - wirklich, sehen Sie es sich an - es wirft auch ein paar Fragen auf.

UFC Fight: Bad Boy Garcia VS The Korean Zombie

Warum würde hier eine Unfallversicherung nicht zahlen?

Die einfache Antwort ist, weil es sich um Kampfsport handelt und dieser meistens in den Bedingungen ausgeschlossen ist.
Aber selbst wenn nicht, gäbe es hier definitiv Probleme, denn es ist ja ein Wettkampf. Verletzungen im gegenseitigen Einvernehmen sind nicht versichert. Der Sachbearbeiter könnte Vorsatz konstruieren.

Alternativ würde ich behaupten, dass von Gegentreffern auszugehen ist. Das diese unfreiwillig sind ist zu erwarten, aber billigend in Kauf genommen werden sie trotzdem. Wie wäre es mit Mitverschulden, z. B. durch Einrede der groben Fahrlässigkeit? Auch doof...

Zu guter letzt, was geschieht, wenn ich mich verletzte obwohl der andere nichts dazu beiträgt? Gegen den Pfosten geschlagen, Muskelzerrung, Bänderriss? Mit erhöhter Kraftanstrengung lässt sich das nur schwer begründen, kann, muss aber nicht. Schon wieder ungewiss, schon wieder doof...

Was sagt uns das? Viele Menschen haben eine Unfallversicherung, haben aber nie überlegt ob ihre Hobbys wirklich versichert sind. Fragen lohnt, sonst geht das noch ins Auge...
Fragen Sie am besten jetzt!

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