Dienstag, 15. März 2011

Krankenkasse: Pfändungen über Arbeitgeber (Update)

Alle Kassen verfahren so, eine sticht hervor!

Bei der DAK sind ca. 20 Millionen Euro Schulden aus nicht gezahlten Zusatzbeiträgen offen, welche trotz Unwirtschaftlichkeit via Pfändung eingetrieben werden soll. Sonst zahlen laut Kasse die ehrlichen Beitragszahler die Zeche. Ein Säumniszuschlag von mindestens 20€ kommt hinzu.

Keine Prüfung des Anspruchs

Wird der Zahlungsaufforderung der Kasse nicht Folge geleistet, erlässt diese eine Vollstreckungsanordnung bei den Hauptzollämtern, welche anders als Gerichtsvollzieher nach Verwaltungsvollstreckungsgesetz des Bundes vollzogen wird. Eine Prüfung auf Berechtigung erfolgt nicht.

Arbeitgeber werden zum Sündenbock gemacht

Die Pfändung des Lohns beim Arbeitgeber, macht diesen für die ordnungsgemäße Durchführung verantwortlich. Er muss die Rangfolge von Forderungen und das Schuldanerkenntnis prüfen. Arbeitgeber soll zur Vermeidung von Bürokratie ihre Arbeitnehmer warnen, denn nach Rückständen dürfen sie nicht fragen.

Meinung des Autors zum Thema:
Macht bestimmt einen guten Eindruck beim Arbeitgeber, wenn man säumige Zahler hat. Andererseits gilt, nur durch konsequentes Wechseln der Kasse kann man das Problem umgehen. Es gibt zzt. keinen plausiblen Grund Zusatzbeiträge zu zahlen, die Leistungen und der Beitrag sind gesetzlich definiert!
Sie zahlen einen Zusatzbeitrag oder kennen jemanden bei dem es so ist? Schicken Sie ihn zu uns, wir finden bestimmt eine Lösung!

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