Mittwoch, 20. April 2011

Ein Leistungsbonus für Teams senkt Fehlzeiten

Die Uni Köln befragte 305 Unternehmen, auswählt aus dem Great Place to Work Institut sowie dem Bundesarbeitsministerium, um Zusammenhänge zwischen Anreizsystemen und der Zusammenarbeit der Arbeitnehmer zu überprüfen.

Team > Einzelkämpfer

Ein Team Bonus von zehn Prozent führt zu 1,4 weniger Fehltagen pro Jahr. Auch die Kommunikation sowie die Unterstützung im Team verbesserten sich. Bei individuellen Bonussystemen konnte das nicht nachgewiesen werden. Wird nur ein Bonus am Unternehmensgewinn angeboten, ergibt sich keine Besserung.

Free Rider Definition von Team= Toll, ein anderer machts

Es wird unter anderem der Free- Rider- Effekt dafür verantwortlich gemacht, bei dem Einzelne überproportional vom Einsatz Dritter profitieren. Dieser Effekt sowie individuelle Bonusanreize können nachweislich weder Kommunikation noch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit verbessern.

Meinung des Autors zum Thema:
Mich wundert, dass eine Studie unter 305 Unternehmen als wissenschaftlich durchgeht. Aber sei es drum, es verwundert wenig, denn je anonymer die Masse ist, um so eher kann der einzelne faulenzen. Im Team wird es schwieriger sich zu verstecken, die Konsequenzen kommen direkt.
Will gar nicht wissen was diese weltbewegende Studie wieder gekostet hat. Bei den Versicherungen könnte man sich da mal eine Scheibe abschneiden und überlegen von der Provisionstreiberei weg zu kommen. Zukunftsmusik, und leise noch dazu. Nachtigall ich hör dir trabsen...

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