Dienstag, 19. April 2011

Erste GKV- Kasse - City BKK - vor dem endgültigen Aus

Aus einem schwachen Ast wächst kein starker Zweig

Die City BKK entstand aus den BKK en von Hamburg, Berlin, Bauknecht und BeneVita.Bereits zum 1.7. oder 1.8.2011 könnte sie endgültig geschlossen werden. Die namhafte Unternehmensberatung Aconsite AG konnte trotz höchster Zusatzbeiträge keine Trendwende einleiten, da nicht nur Misswirtschaft vorlag.

Misswirtschaft & mangelhaftes Controlling

Die Konzentration der City BKK war in unverhältnismäßig teuren Ballungsgebieten. Ungünstige Mitgliederentwicklungen verstärkten den Abwärtstrend. Ob das Management überhaupt Möglichkeiten zur Trendwehr hatte darf angezweifelt werden, da anscheinend keine wirksamen Steuerungsinstrumente existieren.

Kein Patient geht leer aus

Eine Zwangsfusionierung steht im Raum. Findet keine statt, haften alle BKK en für die Versorgung. Jeder Versicherter erhält so seine Leistung, muss sich aber nach einer neuen Kasse umsehen. Kassen dürfen keine Patienten ablehnen. Es wäre die erste Kassenpleite des deutschen Gesundheitswesen.

Meinung des Autors zum Thema:
Es mag hart klingen, aber es muss irgendwo ein Anfang gemacht werden. So lange keine Patienten benachteiligt werden, können auch miss wirtschaftende Kassen über den Jordan gehen. Bedaure es nur für die Angestellten der Kasse, den Vorstand außen vor.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen