Mittwoch, 27. April 2011

Leistungsunterschiede bei den Krankenkassen sind bald möglich

Laut Gesundheitsministerium (BMG) von Minister Rösler (FDP) soll im Juni ein Gesetz verabschiedet werden, welches den Krankenkassen einen Leistungswettbewerb ermöglichen soll. Schwerpunkt wird die ambulante sowie ländliche Versorgung. Überschneidungen zu privaten Versicherungen sind unerwünscht.

PKV Verband findet alles doof

Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. kritisiert die "Lockvogelangebote" wegen fehlender Tarifkalkulation sowie der Möglichkeiten der Kassen Tarife ohne Gegenleistung zu schließen. Außerdem ermangele es an Altersrückstellungen. Sonderleistungen seien ein Feld der Privatversicherungen, welches die Kassen angeblich nicht bedienen könnten.

Was sich ändern kann

Bei häuslicher Krankenpflege, Vorsorge , Reha, Heil- und Hilfsmitteln sowie nicht medizinischen Versorgern sollen die Satzungen gelockert werden. Gruppenverträge, auch in Betrieben, sowie Einzelvereinbarungen sollen die Versorgung verbessern sowie die Kosten senken.

Meinung des Autors zum Thema:
Nicht medizinische Versorger gibt es übrigens häufiger als man glaubt, oft sind es Behandler wie Logopäden, etc., welche gar keine Ärzte im akademischen Sinne sind.

Das Geschrei des PKV Verbands ist indes lächerlich. Gerade die privaten Krankenversicherungen sollten sich dem Wettbewerb stellen können, hatten sie doch 70 Jahre Zeit sich die Rosinen raus zu picken. Jetzt jammern gibt ein klägliches Bild ab, denn wenn die Leistungen der Kasse so schlecht sein würden, hätte das entsprechende Konsequenzen und würde für Zulauf sorgen. Aber das wird die Zeit zeigen.
Wettbewerb stärkt das Geschäft und in diesem Fall ist es mal der Patient, hurra!

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