Freitag, 6. Mai 2011

Preissteigerung wegen EuGH Urteil - Gleischaltung von Mann & Frau bei Versicherungen

Aus gegebenem Anlass, denn die letzten Tage fragen vermehrt Personen danach, eine kurze Erläuterung was wegen dem EuGH Urteil vom 01.03.2011 zum 22.12.2012 geschehen wird.

Das Geschlecht darf kein Unterscheidungsmerkmal mehr sein

In der Folge müssen die Prämien angeglichen werden, denn nur weil es kein Merkmal mehr sein darf, heißt es nicht dass es keins ist! Männer und Frauen müssen also das gleiche Kosten. Der kluge Kaufmann wird einfach den Preis des günstigeren auf den Preis des teuren Kollektivs anheben. Der faire Kaufmann würde eine Mischkalkulation machen, welche je nach Verhältnis Mann zu Frau trotzdem eine Erhöhung bedingt.

Wie man es auch dreht und wendet, es muss teurer werden - nur wieviel?

Aktuare (Versicherungsmathematiker) gehen aktuell von folgenden Sätzen aus:
  • Mann Privatrente +30- 40%
  • Mann Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) +20%
  • Mann private Krankenversicherung (PKV) +30%
  • Mann Krankenzusatz- & Pflegeversicherung +20%
  • Frau Kapitallebensversicherung (KLV) +15%
  • Frau Risikolebensversicherung (RLV) +40%
  • Frau Kfz- Haftpflicht- Versicherung (KfzHV) +30%
Die Vergangenheit hat derartiges schon bewiesen, denn bei der Riester- Rente verloren die Männer 10% während die Frauen diese 10% gewannen. Hier wird es ähnlich laufen. Danke EU, ganz großes Kino!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen