Donnerstag, 30. Juni 2011

20.000.000 Euro Rückforderungen für Mitglieder der City BKK möglich

Update der News wegen mieser Stil:

Die City BKK ist in der Abwicklung und erhob einen Zusatzbeitrag von 15 Euro. Bei Erhebung des Zusatzbeitrags muss auf ein Sonderkündigungsrecht hingewiesen werden. Das Kleingedruckte auf der Rückseite bei der City BKK war laut Berliner Sozialgericht zu klein, die Klausel ist ungültig.

Das Urteil kann beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg mangels Rechtskraft angefochten werden. Ca. 20.000.000 Euro Zusatzbeiträge dürften die Ex Mitglieder jetzt zurück fordern. Die anderen BKK en müssten dafür gerade stehen, eine Kettenreaktion wird befürchtet.

Die Kassen müssen keine Geschäftsberichte veröffentlichen, darum fallen Schieflagen zu spät auf, dies soll transparenter werden. Die Kontrolle des Bundesversicherungsamts versagte hier. Weitere 25 Kassen sind gefährdet und müssen konsolidieren, etwa durch Stellenstreichungen oder Zusatzbeiträge.

Meinung des Autors zum Thema:Jetzt geht der Laden schon in die Binsen und da wird im Nachhinein nochmal großer Aufwand betrieben um den paar Wechselunwilligen noch ein paar Euros mit auf den Weg zu geben. Das kostet nur wieder Zeit & Nerven. Zumal es das Versichertenkollektiv belastet.
Auch wenn das ein dummer Formfehler war, ein jeder hätte zu jederzeit wechseln können. Bei der City BKK sogar ohne Mindestversicherungsdauer. Das kommt die Gemeinschaft nur unnötig teuer zu stehen, denn das Geld holen die sich wieder rein! Bei Ihnen!

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