Montag, 27. Juni 2011

Carpe Diem & Cis AG - Wenn Lügner Betrüger decken...

Werte Leser,

heute ereilte mich ein Newsletter von dem Strukturvertrieb Carpe Diem obwohl ich mehrfach schon erwähnt habe, keine weiteren E- Mails erhalten zu wollen. Womöglich auch eine Antwort auf meine Reaktion...

Letzten Endes können Sie die - verzeihen Sie bitte den Ausdruck - gequirlte Scheiße gerne selbst lesen. Nach den ersten drei DinA4 Seiten hatte ich keine Lust mehr, weil da nur heiße Luft steht.

Kernaussage: Ihr seid doofe Lügner und wir sind es nicht!

Letztlich behauptet die Carpe Diem - ich behaupte derartig schlechte Texte entstammen der Feder von Daniel Shahin - nur, dass alle außer ihnen Lügen und gezielte Falschinformationen streuen würden.
Dann wirft man noch mit ein paar Zahlen um sich, hat sein Produkt aber nie unabhängig mathematisch prüfen lassen, weil es ja so toll sei, dass es das nicht bräuchte. Diese ganzen Mathematiker wären ja eh Teil des falschen Systems und würden es stützen. Wie das eigene Produkt ohne Mathematiker funktionieren soll, entzieht sich meiner Logik. Ein Rechenbeispiel:

+ 8% Marktrendite (großzügige Annahme)
- 4% Kreditkosten durch Zinsen
- 1,5% Managementgebühr (TER)
- 1,5% Transaktionskosten
- 0,5% performance fee

= 0,5% Realrendite (die Kosten der Cis sowie der Carpe Diem nicht berücksichtigt)

Mal ehrlich, das kann nicht klappen, da wir eine super Annahme tätigen. Steigen die Zinsen, und das werden sie auf absehbare Zeit, dann kippt das ganze Modell. Die Fonds bringen auch regelmäßig keine 8% sondern schwanken, der Kredit wird aber nicht schwankend sondern ständig bezahlt, wodurch sich wieder Löcher ergeben können usw. usf.

Carpe Diem werde ich dann mal wörtlich nehmen und meine Zeit sinnvoller als für so einen Blödsinn nutzen. Schwache Leistung, ich schäme mich, dass derartige Vollidioten sich Finanzdienstleister schimpfen dürfen... ein Armutszeugnis!

Beste Grüße Ihr
Versicherungskritiker

Original E- Mail ohne Kürzung:

The Show must go on...
Auseinandersetzung mit Finanztest erreicht neuen Höhepunkt

Wer geglaubt hat, die Auseinandersetzung mit Finanztest habe schon ihren Höhepunkt erreicht, der hat sich getäuscht. Auch wer angenommen hatte, dass das Niveau nicht weiter fallen könne, dass Lügen und Falschdarstellungen sich nicht weiter steigern lassen würden, hat danebengelegen. Am 24.06.2011 zeigte Finanztest ein weiteres Kapitel zum Thema „Wahrheit geh weg ich komme“ bzw. „Charakter geh weg ich komme“.

Aus diesem Grund hier einmal mehr unsere Kommentare (versehen als CARPEDIEM-
Kommentar) zu den einzelnen Passagen, damit jeder Leser die Chance auf die Wahrheit hat. Denn diese erhält er von einer Finanztest ja leider nicht.
CIS AG: Fondsidee der CIS AG ist gescheitert
24.06.2011
Finanztest warnt Anleger seit Jahren vor den Fonds der Cis Deutschland AG.
Jetzt räumt die Cis ein, dass ihr Konzept gescheitert ist. Der „Garantie Hebel Plan `08“ habe die angestrebten zweistelligen Renditen nicht erzielt.
Anstatt den Fonds aufzulösen und Anlegern zu erklären, dass ihr Geld größtenteils weg ist, will die Cis mit einem noch riskanteren Fondskonzept weitermachen.

(CARPEDIEM-Kommentar) Bereits die Einführung ist eine Zusammenreihung bewusst gesetzter, falscher Tatsachenbehauptungen, die Leser in die Irre führen sollen.

Erstens: Die CIS habe eingeräumt, dass ihr Konzept gescheitert sei. Dann gehen wir doch einmal ins Details: Die CIS hat für all ihre Fonds das Ziel einer zweistelligen Rendite ausgerufen. Dazu steht sie und daran lässt sie sich messen! Wenn die Fondsgeschäftsführung nun die Überzeugung gewinnt, dieses Ziel aus welchen Gründen auch immer nicht realisieren zu können, dann ist es nur fair und ehrlich, dies den Anlegern und Mitgesellschaftern zu kommunizieren. Daraus ableiten lässt sich jedoch nicht, dass der Fonds deshalb große Verluste gemacht hat (so wie eine Finanztest es sicher gern sehen oder aussehen lassen würde). Das Fondskonzept ist aus Sicht der CIS auch dann gescheitert, wenn es nur zu einer Rendite von 5% jährlich führen würde. Das heißt, hier wird die Vokabel „gescheitert“ bezogen auf ein hohes Ziel (zweistellige Rendite!) verwendet, welches allein die Messlatte darstellt. Selbst wenn die Ergebnisse mit all dem sinnlosen konventionellen Kram von Banken, Bausparkassen und Lebensversicherungen mithalten könnten, gelte das Konzept als gescheitert. Um es auf den Punkt zu bringen: CIS lässt ihre Fonds nicht stillschweigend weiterlaufen, ohne große Wellen zu schlagen, liefert ihren Anlegern und Mitgesellschaftern mickrige Renditen und erfreut sich darüber, besser als beispielsweise die Lebensversicherungen abgeschlossen zu haben. CIS steht zu dem ausgerufenen Ziel, CIS lässt sich nur daran messen und CIS geht auch mit sich selbst nur darüber ins Gericht. Es ist nicht Geschäftspraxis einer CIS, sich über diejenigen zu freuen, die schlechter abschließen als man selbst und das Eigenergebnis damit gut zu reden.

Im Ergebnis lässt sich die Vokabel „gescheitert“ hervorragend dafür nutzen, Um Unsicherheit zu schüren und Anleger zu verunsichern. Wir gehen auch davon aus, dass das einer Finanztest sehr wohl bekannt und deshalb auch klare Absicht ist. Zumindest war es das lang ersehnte Haar in der Suppe, das jetzt plakativ eingesetzt wird.

Zweitens: Der GHP`08 habe die angestrebten zweistelligen Renditen nicht erreicht. Unabhängig von allen Ausführungen sollte man klar sehen, dass der
GHP`08 gerade erst einmal geschlossen wurde und somit noch nicht einmal ein Jahr seit Schließung vorüber ist. Die Ausführungen einer CIS mit Hinweisen an die Anleger ändert nichts daran, dass das Ziel für zehn Jahre ausgerufen wurde. In dieser Zeit muss jedem Vermögensverwalter wie Fondsmanagement auch die Möglichkeit eingeräumt werden, die einmal definierte Strategie zu ändern. Wenn wir uns auf den Weg Richtung Italien machen, müssen wir bei Staumeldungen Umleitungen in Kauf nehmen. Dabei zählt letzten Endes nur
eines: Die Zielerreichung.

Drittens: „Anstatt den Fonds aufzulösen und Anlegern zu erklären, dass ihr Geld größtenteils weg ist“ – was will Finanztest hier suggerieren? Hat CIS etwa verkündet, Verluste gemacht zu haben? Wir konnten das zumindest nirgendwo herauslesen, weder im aufwendigen Anschreiben, noch in den sonstigen Erklärungen zu Beschlussvorschlägen. Auch ist uns von Verlusten in Verbindung mit Zielinvestments nichts bekannt.

Viertens: Das schlägt dem Fass dann wirklich den Boden aus: Nachdem Finanztest seit Jahren die Zinsdifferenzfonds der CIS als höchst spekulativ einstuft, soll das neu angedachte Konzept nun „noch riskanter“ sein? Da fragt sich der Kenner, wie „hoch spekulative Anlagen“ sich in der Risikobetrachtung noch steigern lassen? Außer Finanztest wird sich sicherlich niemand finden, der diesen Standpunkt einnimmt. Zumindest dann nicht, wenn er auch nur einen Hauch an Fachwissen besitzt. Und wenn er frei ist, in seinem Reden, und unabhängig, von Stiftern beispielsweise.
Cis räumt Scheitern ein
Mit tollen Renditen von 10 Prozent und mehr hatte die Cis AG für ihre Fondsidee geworben. Finanztest war stets skeptisch und hat seit Jahren vor den Fondsmodellen des Unternehmens gewarnt. Nun zeigt sich: Der Plan der Cis AG geht tatsächlich nicht auf. In einem Schreiben der Cis, das Finanztest vorliegt, heißt es: „Aufgrund der geschilderten Marktsituation sind die prospektierten, angestrebten Ergebnisse nicht realisierbar. Dies gilt für sicherlich einen längeren Zeitraum von einigen Jahren“. Deshalb müsse man nun eine Kurskorrektur vornehmen, um das zweistellige Renditeziel doch noch zu erreichen. Dieser Kurskorrektur – gemeint ist eine Änderung des Gesellschaftszwecks – müssten die Anleger aber noch zustimmen.
(CARPEDIEM-Kommentar) Vorab: Finanztest tut gerade so, als habe man es ja schon immer gewusst und sei nun bestätigt worden. Dass es eine Finanzkrise mit erheblichen, erstmals eingetretenen Marktveränderungen gegeben hat, wird hier nicht erwähnt. Es ist die altbekannte und bewährte Finanztest-
Strategie: Man schießt mit Schrot auf Spatzen und freut sich dann jedes Mal, wenn man einen trifft (losgelöst von all den Fehlschüssen). Doch uns trifft Finanztest mit dieser Kritik nicht. Hinzu kommt, dass es die Finanztest ist, die noch im Mai 2011 Riesterrenten empfiehlt, während diverse Experten bereits 2008 die Riesterverträge als legales Verbrechen der Versicherungswirtschaft aufdeckten. Man muss also immer zuerst betrachten, wer kritisiert. Und: Welche Lösung für einen Vermögensaufbau nennt dieser Kritiker eigentlich? Welche Empfehlungen gibt dieser selbst?
Wozu hat er in der Vergangenheit geraten? Dann kann man eine Finanztest sicherlich lange schon nicht mehr ernst nehmen.

CARPEDIEM hat niemals mit tollen Renditen für eine Fondsidee geworben. Wir haben mehrfach und immer wieder betont und darauf verwiesen, dass wir keine Anleger über Renditeversprechungen einwerben. Wir informieren über die Schwachstellen der sicherheitsorientierten konventionellen Sparformen und empfehlen deshalb, im Vermögensaufbau auf chancenreiche Produkte zu setzen.
Damit werben wir für das Risikosparen, so wie auch Vater Staat, der gegenüber seinem Volk Werbung für das Lottospielen macht. Die Gewinnchance der von uns empfohlenen Produkte ist in jedem Fall höher als beim Lottospielen.

Der Rest des Absatzes wiederholt die Ausführungen der CIS, die Kurskorrektur bezieht sich lediglich auf den Weg, der zum selben, seit Anbeginn der Fonds ausgerufenen Ziel führen soll. Hierzu: CIS hatte anfänglich mit den Zinsdifferenzfonds den einfachsten Weg zur Erreichung einer zweistelligen Rendite eingeschlagen. „Einfach“ in Bezug auf die Verwaltung der Anlagen. So konnten alle Fonds mit unter 1,5% an laufenden Kosten sehr günstig aufgelegt werden. Daran haben auch die lange verbreiteten Falschdarstellungen einer Finanztest nichts ändern können! Mit Kurskorrektur würden jetzt die Investitionskriterien des aktuellen CIS Fonds, des Premium Renditefonds `10 übernommen und das zu den alten Kostensätzen. Der neue Fonds hat aktuell höhere laufende Kosten, da das neue Konzept ein Mehr an Aufwand und Verwaltung bedeutet. So gesehen sogar ein weiterer Vorteil für die alten Anleger und Mitgesellschafter.
Verwirrspiel mit dem Abstimmzettel
Dazu sollen die Anleger bis spätestens zum 30. Juni 2011 einen Abstimmungszettel ausfüllen und unterschrieben zurück senden. Das ist jedoch leichter gesagt als getan: Der Abstimmungszettel der Cis AG ist so unverständlich formuliert, dass Anleger versehentlich gegen ihre eigenen Interessen stimmen könnten. Zahllose Anfragen von Anlegern bestätigen, dass die Vorlage höchst verwirrend ist. Gegenüber Finanztest äußerten ehemalige Mitarbeiter des Finanzvertriebs Carpediem, die Zinsdifferenzfonds an Anleger vermittelt haben, dass der Abstimmungszettel absichtlich so irreführend formuliert worden sei. So würden die Fonds-Initiatoren versuchen, die Zustimmung für ihr neues, noch riskanteres Fondsmodell zu bekommen. Von Finanztest befragte Rechtsanwälte bezweifeln, dass die Abstimmungsvorlage überhaupt wirksam ist..
(CARPEDIEM-Kommentar) Für uns ist nicht ersichtlich, in wie fern ein Verwirrspiel gegeben sein soll. Wer der deutschen Sprache mächtig und zum Kreuze setzen imstande ist, sollte klar kommen mit der Vorlage. Was Finanztest hier erneut versucht zu suggerieren, ist einfach nur unverschämt. Der Beschluss wurde komplett von einer der namhaftesten Münchner Kanzleien erarbeitet und begleitet, CIS hat gemeinsam mit dem Treuhänder ein Rechtsgutachten eingeholt und alles nur Erdenkliche getan, um für Klarheit und Transparenz zu sorgen.

Auch versucht Finanztest zu suggerieren, die ganze Nation wende sich hilfesuchend an sie. Erstens, so glauben wir, überschätzt sich das Blatt gewaltig. Zweitens würden Fakten, z.B. konkrete Zahlen von hilfesuchenden Verbrauchern diese Behauptung sicherlich schnell als Lächerlichkeit entlarven. Doch auch das gehört zur Praxis einer Finanztest. Doch das
Beste: Nach Aussage ehemaliger Mitarbeiter sei der Abstimmzettel absichtlich so irreführend formuliert. Hierzu: CARPEDIEM hat am Abstimmzettel in keiner Weise mitgewirkt. CARPEDIEM hat den Abstimmzettel zu keiner Zeit gegenüber Mitarbeitern besprochen, erklärt, erörtert oder was auch immer, gerade weil man davon ausgeht, dass dieser für den zumindest mittelmäßig gebildeten Bürger selbsterklärend ist. Die Mitarbeiter und Führungskräfte haben die komplette Beschlussvorlage beweisbar erst als fertige Version mit kurzer Erläuterung erhalten. Also auch das nur ein primitiver Versuch, Manipulation zu betreiben.

Erneut die Behauptung, die CIS wolle über diesen Weg die Zustimmung zu einem „noch riskanteren Fondsmodell“ bekommen. Wie bereits gesagt: Bisher vertrat Finanztest den Standpunkt, der Zinsdifferenzfonds sei spekulativ und höchst riskant. Nun findet sie eine Steigerung, echt witzig – und auch deshalb nicht wert, weiter ernst genommen zu werden. Offensichtlich gehen die Argumente aus und man sucht händeringend nach Angriffsflächen.

Letzten Endes ersparen wir uns unseren Kommentar zu den Rechtsanwälten einer Finanztest. Aus anderen Berichterstattungen konnten wir bereits erleben, welche selbsternannten Experten Finanztest zu Rate zieht. Sollen diese die Thematik doch angreifen, immerhin bringt ihnen das Einnahmen und die allermeisten Rechtsanwälte nagen am Hungertuch und schreiben so ziemlich alles, um zu Geld zu kommen. CARPEDIEM und CIS nutzen echte Experten, das allein gibt uns die Sicherheit.
„Schriftlicher Abstimmung widersprechen“ Anleger, die nichts falsch machen wollen, sollten sich umgehend von einer Verbraucherzentrale (zirka 50 Euro) oder einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt (Erstberatung maximal 190 Euro plus Mehrwertsteuer und Auslagenpauschalen) beraten lassen. Das ist gut angelegtes Geld: In einer Rechtsberatung kann geklärt werden, ob ein Anleger seinen Vertrag mit der Cis wegen Falschberatung anfechten kann. Rechtsanwalt Klaus Seimetz aus Ottweiler hält das für Erfolg versprechend. So wisse er von seinen Mandanten, dass Mitarbeiter des Finanzvertriebs Carpediem, der die Beteiligungen an den riskanten Zinsdifferenzfonds der Cis AG vermittelt hatte, die Fonds als sichere Altersvorsorge empfohlen hätten. Um die gesetzte Frist (30. Juni 2011) einzuhalten, ist nach Ansicht des Anwalts zunächst nur nötig, der schriftlichen Beschlussfassung über die Änderung des Gesellschaftszwecks zu widersprechen. Das geht, indem Anleger in der ersten Zeile des Abstimmungszettels ein Kreuz setzen. Stimmen 30 Prozent der Anleger auf diese Weise gegen eine schriftliche Abstimmung, muss die Cis eine Gesellschafterversammlung einberufen. Dort könnten dann beauftragte Anwälte die Interessen der Anleger wahrnehmen.
(CARPEDIEM-Kommentar) Irgendwie erschließt sich hier nicht, was Finanztest anstrebt. Unter der Überschrift „Schriftlicher Abstimmung widersprechen“ kommt inhaltlich, man solle prüfen lassen, ob eine Falschberatung vorliege.
Läge Falschberatung vor, so könne der Vertrag angefochten werden. Gleich anschließend wird die gesetzte Frist bis 30.06. genannt, die mit der Gesellschafterversammlung und nicht mit einer Anfechtung wegen Falschberatung in Verbindung steht. Offensichtlich hat der Autor dieses Berichtes, wir denken unsere gute alte Freundin Ariane Lauenburg, selbst keine Ahnung von den Gegebenheiten. Doch wir klären gern auf: Die Frage der Falschberatung steht in keinem Zusammenhang mit irgendeiner Frist oder Gesellschafterversammlung. Wenn der vermeintliche Topanwalt Seimetz Ansatzpunkte für eine Falschberatung sieht, so kann er das immer und zu jeder Zeit angreifen. Fakt ist, bisher konnte noch kein Anleger diesen Nachweis erbringen, immerhin sehen unsere Anleger einen Aufklärungs- und einen Produktfilm vor Zeichnung und unterschreiben zusätzlich vielfach, entsprechend informiert worden zu sein. Das hat bisher vor Gericht Stand gehalten. Sofern Verstöße seitens Vermittler Realität wären, haften diese persönlich hierfür, zumindest im Innenverhältnis.

Das völlig andere Thema der Beschlussfassung kennt die Frist bis zum 30.06.2011. Inwiefern jedoch ein - von Finanztest empfohlener - Widerspruch gegen die schriftliche Beschlussfassung und eine infolge stattfindende Gesellschafterversammlung besser sein soll bzw. inwiefern Rechtsanwälte auf einer Gesellschafterversammlung von Vorteil sein sollen, erschließt sich ebenfalls nicht. Denn was sollen diese denn für die Anleger entscheiden?
Anleger, die sich bereits für eine Beteiligung entschieden und nun Beschluss über andere Zielinvestments zu fassen haben?

CARPEDIEM wird alle Anleger persönlich anschreiben, eigene Ausführungen gegenüber diesen tätigen und allen Anlegern zusätzlich den neuen Produktfilm zum Premium Renditefonds `10 zur Verfügung stellen. Dieser beinhaltet gleiche Investitionskriterien und beschreibt das komplette Konzept. Danach bleiben keine Fragen offen und jeder Anleger kann sich frei entscheiden – ohne schlechte Berater wie Rechtsanwälte und ohne Finanztest.
Im Übrigen: Finanztest hat keine zielführende Antwort auf die Frage, wie Otto-Normalverbraucher zu einem Vermögen kommen kann.
Die Gründe des Scheiterns
Für das Scheitern des Fondskonzepts macht Thomas Heinzinger, Vorstand der Cis, vor allem die Finanzkrise des Jahres 2008 verantwortlich. Die Cis habe die Krise bei der Auflage des Fonds nicht vorhersehen können. Der „Garantie Hebel Plan `08 Premium Vermögensaufbau“ kam Mitte Juli 2008 auf den Markt.
Zudem „hebelten“ die Zinsdifferenzgeschäfte des Fonds dessen Rendite nicht nach oben, so wie es sich die Initiatoren erhofft hatten.
So sollte das Modell funktionieren
Funktionieren sollte das Geschäft so: Ein Anleger zahlt 10 000 Euro in den Fonds ein. Zusätzlich nimmt der Fonds für den Anleger dann weitere 10 000 Euro Kredit auf. Für den Kredit zahlt der Fonds 4 Prozent Zinsen jährlich.
Die 20 000 Euro werden vom Fonds anschließend gewinnbringend angelegt. Bei einer angenommenen Rendite der Zielanlagen von 8 Prozent soll der Anleger dann einen sogenannten Zinsdifferenzgewinn in Höhe von 4 Prozent erzielen.
Nach Abzug der Kreditzinsen blieben dann von der Anlagerendite 4 Prozent übrig. Diese 4 Prozent schlägt die Cis AG auf die erwartete Anlagerendite des Kunden von 8 Prozent drauf und kommt so auf eine Gesamtrendite von 12 Prozent auf das Eigenkapital. In der Theorie las sich das alles sehr Erfolg versprechend. In der Praxis fielen die Renditen für die Zielanlagen aber sehr viel niedriger aus. Das Rechenbeispiel ist nun Makulatur.
(CARPEDIEM-Kommentar) Unglaublich, aber auch bei noch so vielen Versuchen, dem Leser das Konzept zu erklären, welches sich einfach aus dem Verkaufsprospekt ablesen ließe, scheitern die Finanztest-Profis. Das allein zeigt das herrschende Niveau.
Kreditgebende Banken zogen sich zurück
Als das Zinsdifferenzgeschäft aus dem Ruder lief, haben offenbar auch die kooperierenden Banken kalte Füße bekommen. Die Cis AG schreibt, dass sie nur noch zu einer einzigen kreditgebenden Bank „in positiver Geschäftsbeziehung“ stehe – und selbst diese Bank zeige „Befindlichkeiten“ und „Dünkel“. Die Bank wolle – auch wegen der negativen Berichterstattung der Stiftung Warentest über Zinsdifferenzgeschäfte – nicht mit dem Hebel- Modell in Verbindung gebracht werden. Sie habe eine „Verschwiegenheitsvereinbarung“ von der Cis verlangt. Jetzt müsse sogar täglich damit gerechnet werden, dass die Partnerbank von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch mache. Die einzelnen Fonds müssten sich deshalb frühzeitig wappnen.
(CARPEDIEM-Kommentar) Hier muss man schon fragen, ob es der fehlende Intellekt oder Absicht ist, die Dinge einfach falsch wieder zu geben. CIS hat nicht gesagt, dass sich eine Bank „zurückgezogen hat“. Das ist eine freie (und falsche) Interpretation. Die eine Geschäftsbeziehung steht von Anbeginn. Die Verschwiegenheitserklärung gibt es ebenfalls von Anbeginn.
CIS sagt, daraus lassen sich die grundsätzlichen Ängste einer Bank erkennen, welche durch negative Berichterstattungen natürlich nicht gerade positiv beeinflusst werden.
Anleger haben 250 Millionen Euro gezeichnet Im Cis-Schreiben heißt es weiter, dass Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Fondskonzept ohnehin vorhersehbar gewesen seien, weil die Bank ihre Kreditzusage begrenzt habe. Anleger hätten bei den bisher aufgelegten drei Zinsdifferenzfonds über 250 Millionen Euro gezeichnet. Bisher hätten die Anleger aber erst 20 Prozent des Geldes eingezahlt. Da die Fonds jedoch einen Kreditbedarf von insgesamt 400 Millionen Euro hätten, sei die von der Bank gesetzte Höchstgrenze bald überschritten.
(CARPEDIEM-Kommentar) Wir reden von einem Kapitalbedarf von mittlerweile 500 Millionen Euro (das Zweifache des Eigenkapitals). Auch wenn CIS eine Kreditzusage von einem dreistelligen Millionenbetrag hat, während andere längst keine Fremdgelder für diese Zwecke mehr erhalten und deshalb auch alle einer CIS die Tür einrennen, um von deren Kreditzusage profitieren zu können, so sprechen wir hier dennoch von einer gigantischen Summe, die monatlich bei weiterem Vertrieb des Konzeptes steigt und steigt. Das waren die Bedenken einer CIS.
Künftiges Konzept ist noch riskanter
Die eigene Zielsetzung und die eingetretenen Risiken – so das Cis-Schreiben – zwängen die Fondsgeschäftsführung jetzt dazu, das Konzept zu ändern und den Fonds auf breitere Füße zu stellen. Im Klartext heißt das: Um das Ziel einer zweistelligen Rendite aufrecht erhalten zu können, will der Fonds in noch riskantere Anlagen investieren – ähnlich wie es schon beim zuletzt aufgelegten „Premium Rendite Fonds `10 AG & Co. KG“ der Fall ist.
Gefährlich: Anleger sollen einem Blindpool-Modell zustimmen. Die Cis darf ihr Geld danach in Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Kapitalanlagen und Projekte aller Art investieren. Bei so einem Modell erfahren Anleger nicht, wie ihr Geld investiert wird. Besonders riskant am neuen Fondskonzept sind zudem die „erweiterten Handlungsspielräume“, die die Geschäftsführung erhalten soll. Danach dürfte die Cis das Anlegergeld auch in Unternehmen investieren, mit denen sie selbst verbunden sind.
(CARPEDIEM-Kommentar) Hier wird wieder die alte Mache eingesetzt:
Angstmache! Finanztest hat bis heute immer noch nicht verstanden, dass wir Risiko verkaufen und gerade nicht Sicherheit. Unsere Kunden sind somit in jedem Fall risikobewusste Anleger. Diese erwarten keine Sicherheit, sie sind bereit, das Risiko in Kauf zu nehmen – für einen sinnvollen und zielführenden Vermögensaufbau. Allein deshalb ist die ständige Wiederholung von „riskant“ purer Finanztest-Schwachsinn.

Wie nun schon mehrfach gesagt, sehen wir den neuen Fonds keinesfalls als riskanter als die bisherigen Konzeptionen. Hierüber kann und muss sich jeder Anleger selbst ein Bild machen. Auch ist ein Blind-Pool Modell nicht gleichzusetzen mit riskant, auch das ist nur eine Irreführung. Blind-Pool mit Investitionskriterien, die beschreiben, wann die Geschäftsführung wie investieren kann, ist nicht besser oder schlechter als ein Fonds, der eine Zielanlage exakt definiert. Immerhin erfordert es der Alltag, gute Geschäfte abwickeln zu können, die sich nicht immer im Vorfeld genau definieren lassen. Die Anleger erfahren außerdem sehr wohl, wie investiert wird. Auch das ist eine bewusste Falschaussage. Zu den Investitionen in verbundene Unternehmen hat die CIS ausführlich im neuen Verkaufsprospekt Stellung genommen. Auch hier interpretiert nur der was Böses hinein, der böse Gedanken beherbergt. Das sagt mehr über die Person des Kritikers aus als über die Kritisierten.

Zur Kritik des Blindpoolcharakters noch eine Anmerkung: Welcher Kunde weiß genau was mit seinem Geld passiert, das er einer Bank gibt? Oder in einen Bausparvertrag investiert? Oder einer Lebensversicherung anvertraut? Oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert? Wir behaupten kaum einer.
Vielmehr handelt es sich ausschließlich um Vertrauensinvestitionen. Der Verbraucher geht nur aufgrund eines allgemeinen Images diverser Geldanlagen davon aus, dass es sicher sei und ist deshalb bereit, hier sein Kapital zu investieren. Die genauen Details interessieren die allermeisten auch gar nicht. Wenn das Ergebnis gut ist, ist alles gut. Aus diesem Grund sprechen auch wir bzw. CIS von einer Vertrauensinvestition. Man sollte immer daran denken, dass der Initiator der CIS Fonds nichts verdient hat, sollten keine ansprechenden Gewinne erzielt werden. Seine Gewinnbeteiligung greift bei den neuen Gesellschaftsverträgen erst oberhalb 15% p.a. (vorher oberhalb 8%). Auch das ist ein Plus für die Anleger.
Investitionen ohne Zustimmung getätigt
Pikant: Ausweislich eines Finanztest vorliegenden Schreibens, investiert die Cis bereits im Vorgriff auf die erwartete Zustimmung der Anleger zum neuen Fondskonzept in riskante Unternehmensbeteiligungen. Insgesamt wurden
2,9 Millionen Euro in Immobilien sowie im Bereich Medien und Photovoltaik investiert. Nach Angaben der Cis versprechen alle drei Investitionen Renditen von 20 Prozent im Jahr. Sollten die Gesellschafter die Investitionen nicht per Beschluss billigen, müssten sie rückabgewickelt werden.
(CARPEDIEM-Kommentar) Pikant? Warum pikant? Das zeigt die eigene Überzeugung vom Weg, das zeigt Verantwortung für Anleger, das zeigt, dass man zu dem steht, was man macht! Im Gegensatz zu anderen, die nur kritisieren, ohne selbst einen Weg aufzuzeigen, übernimmt hier jemand die volle Verantwortung. Und im Übrigen wurden den Anlegern hier beste Investitionen in die Fonds gereicht.

Betrachten wir uns doch einfach mal genauer die bereits getätigten Investitionen. Diese positiven Argumente haben wir bisher nicht eingesetzt, weil es bei Zustimmung einer Konzeption nicht um einzelne Investitionen geht, sondern vielmehr um die Gesamtkonzeption. Doch wenn wir schon angegriffen werden hierfür, dann lassen wir mal Fakten sprechen.

1. Projektieren von Photovoltaikanlagen

Unser Gesellschafter hat persönlich einen Vertrag über das Projektieren von 120 Megawatt gezeichnet. Hierfür ist er zu einem Drittel in eine italienische Gesellschaft eingestiegen. Ein weiteres Drittel hat der italienische Projektierer und ein Drittel die Vertriebsseite. Auch wurde ein deutscher Rechtsanwalt mit perfekten italienischen Sprachkenntnissen als Vorstand eingesetzt.

Wer sich auskennt weiß, dass nicht der Kauf und das Betreiben einer Photovoltaikanlage den ganz großen Gewinn bringt, sondern das Projektieren und ans Netz bringen einer Anlage. Während sich Erwerber über eine zweistellige Rendite erfreuen, haben sich die Macher bereits im Vorfeld die „Taschen gefüllt“. Der kleine Mann hat hier keine Chance, mit von der Partei zu sein bzw. auf der Seite der Macher zu stehen.

Ein Beispiel: Das Projektieren eines Megawatt (Maßeinheit) kostet die o.g.
Gesellschaft 55.000 Euro. Der Verkaufspreis eines zum Bau bzw. zur Realisierung stehenden Megawatts ist derzeit am Markt ca. 250.000 Euro. Das Projektieren dauert rund 9 Monate, vergleichbar mit dem Einholen einer Baugenehmigung beim Hausbau (nur sehr viel aufwendiger). Jetzt können Sie sich selbst die Rendite ausrechnen, die bei Verkauf einer projektierten Anlage erzielt wird.

Der Bau, also die komplette Realisierung einer Megawatt-Anlage, kostet 2,2 Millionen Euro. Der Verkaufspreis liegt bei 2,8 Millionen Euro. Die Dauer der Realisierung bis zum Anschluss ans Netz dauert maximal drei Monate.
Auch hier kann sich jeder den möglichen Gewinn ausrechnen.

Von der Fondsgesellschaft GHP `08 wurden bisher 10 Megawatt – Projektierung übernommen. Somit wurden 1,1 Million Euro (am 28.01.2011) hierein investiert. Diese Investition hat CARPEDIEM der Anlegerschaft bereitgestellt.

2. Unternehmensbeteiligung im Medienbereich

Auch in diesem Bereich hat unser Gesellschafter von ihm persönlich in 2010 gezeichnete Beteiligungen / Verträge auf die Fondsgesellschaften GHP `08 (300.000 Euro am 31.03.2011 Projekt „AU SCHWARTE“ und „DIE WELT IM KRIEG“) und GHP `09 (225.000 Euro am 31.03.2011 Projekt Filmklassiker, 49 Titel) übertragen – und das ohne jede Provision. Damit sind die Fonds an höchst interessanten Medienprojekten der Firma Black Hill Pictures, Hamburg beteiligt. Hier wird aktuell so verfahren, dass die Firma Black Hill Pictures immer zu 50% mit ins Projekt einsteigen und so ihre Überzeugung vom Erfolg des Projektes zeigen muss. Genau gesagt geht es um die Vermarktungsrechte von Filmen (DVD`s). Hierzu die Einschätzungen des Geschäftsführers Dautzenberg:

Projekt „AU SCHWARTE“ und „DIE WELT IM KRIEG“ Zu „Au Schwarte“ sind 6 DVDS bereits veröffentlicht, Folge 7 und 8 erscheinen im Juli, 9 und 10 im Oktober, 11 - 13 im Februar 2012. Mit Veröffentlichung der letzen DVDs werden wir bereits alle Kosten eingespielt haben und in die Gewinnzone übergehen. Die Serie ist nach wie vor äußerst populär bei Kindern, was die hohen Einschaltquoten zeigen, was sich wiederum auf die Verkäufe während der ganzen Lizenzzeit auswirken wird. Vor allem von den 7 DVDs, die erstmalig im Markt erscheinen, versprechen wir uns sehr viel. Die Einschätzung unseres Vertriebes wurden bisher übererfüllt. Somit sehe ich keine Schwierigkeiten, die prognostizierten 30% Rendite ab Erreichen der Gewinnzone für die restliche Laufzeit (bis April
2016) einzufahren.
Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades der Serie befinden wir uns zzt. mit mehreren Sondervertriebskanälen in Verhandlung zu Sonderaktionen. Als da wären z.B.: ALDI und ROSSMANN. Auch stehen wir in Verhandlung zur Veröffentlichung einer Sonderedition (DVD und CD). Ich bin sehr optimistisch, in den nächsten 4 Monaten mindestens einen positiven Abschluss vermelden zu können, wodurch die Kalkulation sich nochmals erhöhen würde (beim Abschluss mit ALDI sogar deutlich).
Zur Dokumentationsserie „DIE WELT IM KRIEG“ sind auch alle 3 Boxsets bzw.
12 DVDs inzwischen veröffentlicht. Zum Herbst (November) erfolgt die Veröffentlichung der Gesamtedition. Für diese Edition gibt es schon hohe Commitments bzw. Zusagen von diversen Kunden, wie z.B. Der Club Bertelsmann. Wie prognostiziert werden wir hier Ende des II. Quartals 2012 in die Gewinnzone gehen und dann für 4 1/2 Jahre Gewinne einfahren, die pro Jahr bei mindestens 25% - 30% liegen.

Aufgrund der äußerst positiven Medienberichterstattung zu dem Thema gibt es hier folgende erfolgsversprechende Aussichten, die die Kalkulation nochmals deutlich anheben wird. Wir stehen zzt. in Verhandlungen bei Spiegel TV über den Verkauf der TV-Rechte sowie einer Kooperation bei Ausstrahlung. Mit der TV Ausstrahlung werden sich die Verkäufe erfahrungsgemäß mindestens verdoppeln. Auch die Erlöse aus dem TV-Rechte Verkauf sind in unserer Kalkulation nicht enthalten. Ich hoffe Ihnen hier schon in den nächsten Wochen, den Abschluss mitteilen zu können.

Projekt „FILMKLASSIKER“

Alle 49 Titel sind inzwischen veröffentlicht und wir erwarten zum Herbst/Weihnachtsgeschäft die ersten großen Absatzerfolge. Wir haben die Titel in allen relevanten Katalogen (Reader's Digest, Weltbild, Bertelsmann, Rhenania) untergebracht, sodass die Zeichen auch hier auf Erfolg stehen. Hier erwarte ich, mit dem I. Quartal, spätestens dem II.
Quartal 2012 alle Kosten einzuspielen. Ich erwarte eine Rendite von 25 - 30% ab Erreichen der Gewinnzone.

Zusätzlich haben wir uns an den Verwertungsrechten der neuen Max Raabe Produktion „Küssen kann man nicht alleine“ beteiligt. Ob diese in die Fondsgesellschaften übertragen werden, steht derzeit nicht fest.
Interessant sind die Rechte allemal. (Dautzenberg): Die aktuelle CD von Max Raabe ist die bisher erfolgreichste und hat schon vier Wochen nach Veröffentlichung Goldstatus erreicht. Wir liegen jetzt mit der letzten DVD bei über 65.000 Einheiten. Durch die weltweiten Tourneeerfolge wird die Max Raabe Fangemeinde von Monat zu Monat größer, wodurch wir auch unsere Prognosen für Max Raabe noch einmal anheben werden. Gemäß Absprachen mit dem Management wird die neue DVD voraussichtlich in Salzburg, Wien oder Stockholm aufgezeichnet. Die Veröffentlichung wird voraussichtlich im Februar nächsten Jahres sein. Mit Veröffentlichung werden wir aufgrund der zu erwartenden hohen Vorverkäufe bereits in die Gewinnzone gehen.

3. Immobilieninvestition
Von der Fondsgesellschaft GHP `08 wurden 1,5 Millionen Euro und von der GHP
`09 wurden 500.000 Euro jeweils am 23.02.2011 für Immobilieninvestitionen bei einer Immobiliengesellschaft investiert. Die vertragliche Grundlage sieht vor, dass Immobilien gekauft und weiterverkauft und die Fondsgesellschaften an diesen Erträgen maßgeblich beteiligt werden. Eine Festverzinsung von 15% ist p.a. gesichert, darüber hinaus wurde eine sehr lukrative Gewinnbeteiligung vereinbart.

Die Immobiliengesellschaft hat aus diesem Kapital bisher erst ein Objekt erworben, welches nach einigen Sanierungen einen Verkaufswert von 3,3 Millionen Euro hat und sich aktuell im Abverkauf befindet. Nach Abzug aller Nebenkosten ist der ausgereichte Investitionsbetrag bereits zu 100% gesichert. Und das bei nur einem ersten Geschäft.

Letzten Endes sollte auch berücksichtigt werden, dass mit durchgeführter Gesellschafterversammlung vom Dezember 2010 die Fondsgeschäftsführung davon ausgegangen ist, dass sämtliche Beschlüsse zustande gekommen sind. Erst über drei Monate später kam es zu rechtlichen Bedenken seitens des Aufsichtsrates und der Treuhandkommanditistin, die dazu führten, dass ein Gutachten erstellt wurde. Dieses hat sodann klare Anleitung hinsichtlich Informationspflichten und Beschlussvorlage gegeben. Somit wurden die neuen Investitionen in der Annahme einer Beschlussfassung getätigt. Die aktuelle Gesellschafterversammlung dient ausschließlich der Rechtssicherheit.
Führungskräfte verlassen Vertrieb
Die schlechte wirtschaftliche Lage der verschiedenen Fonds der Cis AG wirkt sich inzwischen auch auf den Finanzvertrieb Carpediem aus. Immer mehr Führungskräfte und Vertriebspartner verlassen das Unternehmen. Sie fürchten, dass die Fonds Pleite gehen. Wie dramatisch die Situation ist, zeigen Briefe des Carpediem-Chefs Daniel Shahin. Er warnt Anleger vor den angeblich üblen Methoden seiner ehemaligen Geschäftspartner. Diese würden versuchen, Kunden zur Vertragsauflösung zu überreden.
(CARPEDIEM-Kommentar) Erste Falschaussage: Schlechte wirtschaftliche Lage verschiedener Fonds... das hat niemand gesagt (außer Finanztest!) und stimmt so auch einfach nicht. Die von CARPEDIEM vertriebenen Fonds haben bisher keine nennenswerten Anlageverluste erlitten. Zweite Falschaussage:
Immer mehr Führungskräfte verließen das Unternehmen... da hört es aber nun auf. Auf eine Anfrage von Frau Lauenburg haben wir bereits gesagt, dass wir alle zur Rede stehenden Personen losgelassen haben.


Hier der Auszug:

Von: info@carpediemgmbh.de
Gesendet: Dienstag, 21. Juni 2011 11:42
An: Lauenburg, Ariane (mailto:A.Lauenburg@stiftung-warentest.de)
Betreff: Anfrage zur Gesellschafterversammlung
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Lauenburg,

die bisherige Kommunikation mit Ihnen führt nicht dazu, dass wir Ihre Anfragen zukünftig beantworten werden. Im Gegenteil: Eine Finanztest sehen wir als staatliches Hilfsbataillon, vor dem man Verbraucher eher warnen muss, als es ernst zu nehmen. Das natürlich nur, hat man sich dem Verbraucherschutz wirklich auf die Fahne geschrieben.

Ihre ständigen, wiederkehrenden Aussagen gegenüber der Presse und dem Fernsehen hinsichtlich konventioneller „Sicherheitsanlagen“ und des Risikosparens sorgen für Spekulationen darüber, ob Sie evtl. über einen vierten Bildungsweg zu Ihrem Job gelangen oder bisher kaum echtes Wissen erlangen konnten. Beide Annahmen führen auf unserer Seite zu wenig Verständnis für Ihre wiederkehrenden Manipulationen und Irreführungen.

Zu Ihren erneuten anspruchsvollen Fragestellungen:

Zu 1) Zwei haben wir gekündigt, zwei haben ihre Kündigung formuliert. Da wir diesen zweien allerdings seit drei Monaten den finanziellen Hahn in Form abgeschaffter Fixzahlungen abgedreht haben und beide mit über 150.000 Euro bei uns in der Kreide stehen, war dies nur der formelle Schritt einer bereits ausgesprochenen geistigen Kündigung. Ich hoffe, das wurde Ihnen auch zugetragen – von wem auch immer. Wem das wichtig ist, der kann gern unsere Klagen einsehen, die wir gegen die Betreffenden schon bald im Sinne von Wahrheit, Klarheit, Ehrlichkeit online zur Einsicht bereitstellen werden.

Zu 2) CIS müsste alle Gesellschafter eingeladen haben. Voraussetzung, eine aktuelle Anschrift liegt vor.

Zu 3) Weil wir eine hohe Zielsetzung haben, nämlich eine zweistellige Rendite (und nicht wie Finanztest, im Namen der Sicherheit Kapitalvernichtung zu betreiben). Und weil wir für eine Zielerreichung alles bereit sind zu tun und an Häme in Kauf zu nehmen.

Also viel Spaß bei Ihrem nächsten verleumderischen Bericht! Jeder bisherige steigerte die uns geschenkte Aufmerksamkeit und zeigt Verbrauchern Ihr Vorgehen und Ihren wahren Charakter.

Mit freundlichen Grüßen


Von: Lauenburg, Ariane (mailto:A.Lauenburg@stiftung-warentest.de)
Gesendet: Dienstag, 21. Juni 2011 10:29
An: info@carpediemgmbh.de
Betreff: Anfrage zur Gesellschafterversammlung
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrter Herr Shahin,

zu den neuesten negativen Entwicklungen bei der Carpediem und der Cis AG haben wir folgende Fragen:

Gegenüber Mitarbeitern des Vertriebs behaupten Sie, dass sich die Carpediem von vier Führungskräften getrennt hat. Die Führungskräfte erklären jedoch, von sich aus gekündigt zu haben. Was ist richtig?
Warum haben Sie nicht alle Gesellschafter zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 30. Juni 2011 eingeladen?
Warum wollen Sie den Gesellschaftszweck ändern?

Alle ausgeschiedenen Geschäftspartner waren kein weiteres Festhalten wert.
In allen Fällen handelte es sich um Mitarbeiter, die gern wichtig genommen wurden, deren Ergebnisse jedoch nicht einmal im mittleren Management anzusiedeln waren. Die Wahrheit ist: Die CARPEDIEM hat keine echten Führungskraft verloren. Lediglich von uns gesetzte „Führungskräfte“, die über Jahre gesponsert werden mussten. Vielleicht sollte man sich einfach mal deren Provisionsabrechnungen anschauen. Diese beweisen doch, wie diese und wovon diese tatsächlich gelebt haben und wie diese heute finanziell gegenüber CARPEDIEM stehen.

Im Übrigen: Dass ausscheidende Mitarbeiter die Schuld für Ihr Versagen immer beim Unternehmen und weniger bei sich persönlich sehen, liegt in der Natur der Sache. Doch auch hier gilt: Die Personen genau anschauen und man sieht, dass diese immer wieder von Unternehmen A nach Unternehmen B springen (und Fixzahlungen kassieren) und immer wieder die Schuld für das eigene Versagen einem Unternehmen zuschieben. Mit diesem Versagerverhalten leben wir seit 20 Jahren.

Dass wir unsere Anleger vor gerade solchen Vermittlern warnen und dazu aufrufen, deren Charakter genau zu betrachten, ist im Interesse der Anleger. Immerhin schreiben diese im großen Stil Anleger an und raten zur Vertragsauflösung. Dieselben Vermittler, die Finanztest als Informanten sieht (und als Führungskräfte bezeichnet), veranstalteten eine Geschäftspräsentation im Namen der CARPEDIEM und vermitteln auf folgenden Kundenworkshops eine Produktlösung, die uns unbekannt ist, werden vertragsbrüchig, werben Mitarbeiter ab, werben Kunden ab – und machen genau dasselbe weiter, was wir machen: Aufklärung und Ankauf von konventionellen Verträgen und Vermittlung einer Beteiligung. Dort sollte man allerdings mal genauer hinschauen – doch da schläft Finanztest. Denn man jagt ja bekannter weise lieber den großen Fisch.

Doch Der Freie Berater schläft nicht. Denn der Verkauf von Genussrechten an einer Proindex Capital AG ist aus Verbrauchersicht zehnmal mehr wert, Aufmerksamkeit zu erhalten. Immerhin weiß sicherlich kaum ein Verbraucher in Deutschland, was ein Genussrecht tatsächlich ist. Die Vermittlung eines Postbank Privatkredites zum Zwecke der Investition ist schon mehr als nur anrüchig. Partiarische Darlehensverträge als Investitionsmodell für Verbraucher, auch diese sind dem Laien mit all ihren rechtlichen Gegebenheiten und Sonderheiten völlig unbekannt. Zusätzlich handelt es sich bei dem Geschäftsmodell einer Sunrise Energy GmbH um ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) zu genehmigendes Einlagengeschäft, welches einer Bankzulassung bedarf. Eine solche hat die kleine GmbH (siehe www.sun-rise.eu) nicht. Problem dieser Modellanbieter:
Schlägt die BaFin zu, müssen alle Geschäfte rückabgewickelt werden, das Kapital ist jedoch aufgrund von Nebenkosten nicht mehr vollständig vorhanden.

Das alles zeigt den Charakter dieser Personen und nicht unseren. Wir sehen unsere Verantwortung für unsere Kunden. Und die Not dieser Vermittler, wieder Geld verdienen zu müssen, darf nicht dazu führen, dass unsere Anleger verunsichert werden oder gar Verluste erleiden.

Hier der Text des Kundenanschreibens:

Sehr geehrte Kunden,

heute wenden wir uns mit einem Thema an Sie, das vielleicht ungewöhnlich, zu Ihrem persönlichen Schutz jedoch ggf. wichtig sein könnte.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Unternehmen von Geschäftspartnern trennen müssen. So auch geschehen im Monat Mai in unserem Fall. Wir konnten einige Situationen nicht länger tragen und mussten in einigen Fällen Trennungen eingehen.

Diese Geschäftspartner haben aktuell nichts Besseres im Sinn, als diverse Kunden hinsichtlich einer Vertragslösung anzusprechen – natürlich mit gezielter Absicht, eine Neuanlage zu tätigen. Man kann diesen Personen nicht übel nehmen, dass sie als Unternehmer Geld verdienen müssen, doch dass sie es auf Kosten von bestehenden Altkunden tun, ist unter der Gürtellinie.
Vor allem, wenn man noch gestern für A spricht und heute plötzlich für B.
Charakter hat dies zumindest keinen bzw. wenn, dann allenfalls einen negativen.

Lassen Sie sich deshalb bitte nicht negativ beeinflussen, sollten diese Personen auf Sie zukommen. Zu Ihrem Eigenschutz sollten Sie sich jede Aussage schriftlich geben lassen. Wer das verweigert, zeigt sein wahres Gesicht.

Wir bieten Ihnen für alle Fragen ein Gespräch mit uns.

Bitte haben Sie Verständnis für dieses Schreiben – in der heutigen Zeit muss sich ein Unternehmen vor übler Nachrede und charakterlosem Verhalten Dritter aktiv schützen.

Mit partnerschaftlichen Grüßen

Bericht über Carpediem bei PlusMinus
Das ARD-Wirtschaftsmagazin PlusMinus sendet am Dienstag, den 28. Juni 2011 um 21:50 Uhr eine Reportage über den Finanzvertrieb Carpediem und seinen Gründer Daniel Shahin.
(CARPEDIEM-Kommentar) Na das zeigt doch wieder den Einfluss und Zusammenhalt von Öffentlich Rechtlichen Fernsehanstalten und Finanztest.
Nachdem wir den Panorama Reporter Lütgert aus unserem Kongress am
05.06.2011 geworfen haben, weil dieser keine Verantwortung für an anderer Stelle selbst getroffene Tatsachenbehauptungen, eine Beteiligung sei Gift für Kleinanleger, übernehmen wollte, dauert es nun offensichtlich zu lange, auf die nächste Panorama-Sendung im Juli zu warten.

Also wir freuen uns auf jede Berichterstattung – und wissen, dass außer Hetze und Verleumdungen nichts wirklich Wichtiges kommen kann. Wir können den Bericht sogar schon jetzt zusammenfassen: Böser Shahin manipuliert seine Mitarbeiter, CARPEDIEM rät zur Kündigung konventionelle Verträge und Einzahlung der Gelder in riskante Beteiligung, Konzept ging jetzt nicht auf, Finanztest immer gewusst, Verluste drohen, ...

Immerhin wissen wir, dass die Wahrheit auf unserer Seite ist. Und für diese zu arbeiten und zu leben ist lebenswert. In unserer 20-jährigen Firmenhistorie gab es noch keine Zeit, in der wir mit so starker Überzeugung für unsere Werte eingetreten sind. Und wie heißt es so schön:
Erst wirst du belächelt, dann wirst du bekämpft und letzen Endes nachgeahmt. Diesen Kampf nehmen wir an und wir werden ihn durchstehen!


Gesamtwürdigung

Wir fragen uns, was bitte ist schlimmes geschehen?

Unsere Anleger haben in vollem Wissen ein Risikoprodukt gezeichnet.
Zielsetzung war eine zweistellige Rendite.

Der Initiator hat einen Weg vorgeschlagen, den nach seiner Überzeugung einfachsten, um an das Ziel zu gelangen. Jetzt wird eine Korrektur des Weges notwendig, das Ziel steht nach wie vor.

Der Vertrieb, die CARPEDIEM übernimmt die volle Verantwortung, der Gesellschafter übernimmt sogar die CIS. Zusätzlich wurden Investitionen an die Fondsgesellschaften übertragen, die renditeträchtig sind. Auch das, um das anfängliche Ziel zu erreichen.

Finanztest zieht sich das eine Wort raus, aus all dem Gesagten:
„Gescheitert“ – und versucht anhand dessen, die Öffentlichkeit verrückt zu machen. Immerhin hat man ja lange genug gesucht, um das Haar in der Suppe zu finden.

Nebenschauplätze werden eröffnet (Beispiel Vertriebsseite) und Falschaussagen veröffentlicht. Und wieder wird die komplette Presse informiert und beeinflusst, so dass selbst die schlecht schreiben, die sich kein eigenes Bild machen konnten. Und diesmal auch neu: Plusminus wird aufgrund Dringlichkeit gleich mit ins Boot geholt. Sicherlich dienen auch die Anschreiben der CIS sowie der Lütgert-Besuch auf dem CARPEDIEM-Kongress für ausreichend Stoff, uns pauschal zu verunglimpfen.

Lassen wir uns überraschen – doch eines steht fest wie das Amen in der
Kirche: Der Entschluss, die Schlacht weiter zu schlagen, bis uns eines Tages der große Sieg gelingt.

CARPEDIEM

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