Donnerstag, 14. Juli 2011

Versicherungsbetrug - Besser nicht!

Durch einen Artikel im Handelsblatt fragte mich ein Mandant was von Versicherungsbetrug zu halten sei. Natürlich nichts. Witzig ist, dass Fachzeitschriften genau dazu auch ein paar Meldungen verfassten. Das wichtigste zusammengefasst.

Es sind überregionale Prüfzentren eingerichtet worden, welche von verschiedenen Gesellschaften gemeinschaftlich betrieben werden.
Sachverständige können sehr wohl erkennen ob ein Gerät zertreten wurde, hingefallen ist einen Tauchkurs nahm oder wie bei Kfz. "angebumst" wurde.
Es gibt keine Bagatellbeträge mehr, bei denen die Gesellschaften nicht mehr ermitteln.

Was erwartet die Versicherungsbetrüger?

  • Der Schaden wird abgelehnt.
  • Der Versicherungsvertrag wird gekündigt.
  • Etwaige Kosten (Gutachter, Vorauzszahlung etc.) werden zurückgefordert
  • Zu guter letzt: Die Strafanzeige! (Egal wie unerheblich der Schaden war)
Mal ernsthaft, jeder sollte mehr/ härter Arbeiten anstatt es mit (Versicherungs-) Betrug zu versuchen. Die Aufklärungsquote liegt zzt bei 45%, Tendenz steigend. Vor zehn Jahren noch lag sie nur bei 28%.

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