Mittwoch, 6. Juli 2011

Weiterer Skandal bei der Ergo: Vertreter im Schafspelz


Ergo, ganz toller Laden. Echt! Ohne solche Versicherungen hätten Journalisten nichts zu tun und Verbraucherschützer müssten wieder Technik testen.

Diesmal haben sich Ergo Vertreter als Mitarbeiter des Deutschen Familienverband ausgegeben um so an Kontaktadressen sowie potentielle Kunden so kommen.

Hauptsache Versicherungen an den Mann bringen - Dafür muss aber ein Mann an den Mann!

Gezielt wurden Vertreter darauf geschult mit der Verbandszeitschrift, einer Empfehlung von Welt Online sowie dem grünen Ausweis mit Logo auf Kundenfang zu gehen. Denn damit ging die Tür einfacher auf, und war man erstmal drin, setzt jahrzehntelange Sackgassenrhetorik ein. Der zu vereinbarende Termin würde dann von einem erfahrenen Außendienstler wahrgenommen.
Sprich man hat junges Kanonenfutter die Drecksarbeit machen lassen damit die oben in der Pyramide so richtig absahnen können. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Laut ehemaligen Vertretern ein gezielter Test für Neulinge, um deren Toleranz zu testen.

Und heute?

Der Verband gibt zu, mit der Ergo zu arbeiten, da man derart umfassende Beratungen nicht alleine durchführen könne und wolle. Aber die angewandten Praktiken entsprächen nicht den Vorstellungen, sollte doch eine klare Trennung erfolgen. Im August wolle man Gespräche führen.
Jahrelang Beschwerden von Verbrauchern und Zentralen wurden ignoriert. Vielleicht geschieht ja jetzt was, wenn ein paar Skandale sowie öffentlicher Druck da sind, mhm? Irgendwie glaube ich das trotzdem nicht...

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