Dienstag, 2. August 2011

Beitragsexplosion bei der Central Krankenversicherung

Aufgrund erfreulicher Geschäftszahlen muss die Central die u. g. Tarife einstellen... moment mal, aufgrund "erfreulicher" Entwicklung?
Wohl eher nicht, denn wer sich Scheiße in den Bestand einkauft, muss sich nicht wundern, wenn der Misthaufen zu stinken anfängt. Wer kauft den Billigsttarife? Existenzgründer, Geizhälse und alle, die es nicht besser wissen... achja, und professionelle Pleitiers. Denn selbst wer nicht zahlt, bekommt die Akutversorgung sowie schmerzstillende Behandlung.
Egal, die u. g. Tarife werden auf jeden Fall geschlossen, sprich neue Kunden dürfen da nicht mehr rein. Ein Trick wäre es in einen anderen Tarif zu gehen und dann von dort mit dem Wechselrecht  nach § 204 VVG trotzdem da rein zu gehen. Fraglich welche Abwehrmaßnahmen die sich dazu überlegen.


KEH
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Und die Folge: Beitragsanpassungen (BAP) zwischen läpischen 10- 20%

Mal ehrlich, womöglich wurde ich da etwas konservativ erzogen nur hallt da ein Satz in meinen Ohren: Wer billig kauft, kauft zweimal.
So ist das auch bei der Krankenversicherung, denn billig erreicht man mit einfachen Mitteln:

  • Schlechte Leistung
  • Zickerei bei der Abrechnung (also nicht bezahlen)
  • Geringe bis keine Rückstellungen
Was ist spannend daran?

Die vario line der Central (vXXXsY) galt als revolutionär, weil sie mit parallelen Tarifen verwoben ist, also ein Kollektiv bildet und damit tendenziell beitragsstabiler sein müsste als andere getrennte Kollektive. Was aber alles schief läuft, dass diese Revolution kippt will ich mir gar nicht ausmalen. Vor allem nicht die Folgen sowie Beitragsanpassungen in der Zukunft.

Viel Spaß allen Versicherten der Versichertenstruktur, denn hier wird es bald keinen Spaß mehr geben! Kennen Sie jemanden oder sind selbst dort? Dann nichts wie weg, so lange es noch geht!

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