Montag, 10. Oktober 2011

Wie laufen Beteiligungen eigentlich?

An sich dient diese kurze Information einem bestimmten Mandaten, welcher leider die Ansicht vertrat, dass Größe und Qualität gleich zu setzen sind:

Irrtum, tut mir leid...

Unternehmerische Beteiligungen sind eine in Deutschland sehr beliebte und oft zu Unrecht verschmähte Form der Anlage. Das Für und Wieder soll nicht Thema sein, denn Beteiligungen sind noch spezieller und setzen noch mehr Wissen voraus als andere Geldanlagen, weshalb es kaum pauschal abgehandelt werden kann.

Was aber auch der Laie versteht, ist ob er mehr, gleich viel oder weniger als versprochen ausgezahlt bekommt. Schauen wir uns die größten fünf Anbieter an, und ich halte diese bei Leibe nicht für die Besten, dann sieht das Bild solide aber nicht gut aus.

Ungefähr jede Dritte unbesicherte Beteiligung geht den Bach runter

Wichtig ist die rechte Spalte, denn dort erkennt man, dass es teilweise Blackboxen sind. Häufig werden auch Verlustfonds dort versteckt. Fies formuliert darf man also davon ausgehen, dass der rechte Streifen als Totalverlust zu bewerten ist.


Sie verbrennt Geld, Gier frisst Hirn. Der Grund ist ganz einfach, wer eine Turbine kauft aber diese nicht vermietet bekommt, der verliert halt Geld, denn die Kosten laufen weiter. Wer also regelmäßig hohe Renditen will, muss mit einem erhöhten Risiko rechnen.

Totalverlust ausschließen geht nicht

Man kann das Risiko auf knapp über 0 minimieren aber es nie komplett ausschließen. Überlegen Sie selbst, warum sollte eine Firma eine todsichere Anlage denn an Dritte verkaufen statt selbst um zu setzen, mhm?

Das macht die Asset Klasse nicht schlecht, aber es passt halt nicht pauschal auf jeden. Wobei es für fast jeden etwas passendes gibt, nur ist es schwieriger zu finden als bei Versicherungen.

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