Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ekelhaft, wie man sich selbst im Untergang kaputt wetten kann!

Was ist wirklich pervers? Wenn ein Pleitegeier gegen sich selbst wettet, und das mit künstlichen Finanzprodukten, mit Zertifikaten.
So macht es die Commerzbank. Der Aktienkurs liegt knapp über einem Euro und könnte bald ein sogenannter Penny Stock werden. Untergangspropheten können nun mit zwei Commerzbank Zertifikaten gehebelt (d. h. die Marge wird in beiden Richtungen vervielfacht) gegen die Bank wetten, dass diese unter 1€ fällt. Und je weiter sie fällt, umso mehr gewinnenn die Spekulaten.

Warum geht das?

Bei der Commerzbank und der Deutsche Bank spucken Computer quasi im Sekundentakt bei Kursveränderungen entsprechende Wertpapiere aus, mit denen man wetten kann. Bislang hat das nie wen gestört, bei der Commerzbank könnte es jetzt anders sein...
Einer der Gründe, warum viel mehr Wertpapiere gehandelt werden, als es reale Werte auf dem Planeten gibt. Computer haben längst den Handel mit übernommen, sie suchen nur noch blöde, welche die Wetten mit Ihnen eingehen. Die Menge gehandelten Geldes ist ca. 26x mal so hoch wie die real existierende Menge an Waren ohne Dienstleistungen.
Super Basis, kann nur gut gehen so...

Übeltäter an den Pranger

Und das hier sind die zwei Übeltäter, die bestimmt noch Nachahmer finden werden.

Optionsschein mit der WKN: CK5NBM
Optionsschein mit der WKN: CK5NBS

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