Donnerstag, 5. Januar 2012

Verschuldung von Staaten und Unternehmen

Ein kluger Leser und Mandant, an der Stelle ein "Hallo" an Thomas,

hat mich gefragt, warum ich Staatsanleihen für schlechter erachte als Unternehmensanleihen. Da mir grad die Zeit für lange Erklärungen fehlt, fasse ich mich kurz.

Unternehmen (produktiv) brauchen keine Staaten, Staaten brauchen aber Unternehmen (Steuern). Bricht der Staat zusammen, werden wir immer noch essen, trinken, bauen und andere Unternehmensleistungen konsumieren.
Unternehmen dürfen sich nicht beliebig verschulden, nach einem Bankrott sind die führenden Köpfe arm und weg vom Fenster, außer bei Bänkern, da gibt es immer noch goldene Handschläge. Beim Staatsbankrott sitzen dagegen die selben Idioten an der macht, die den Karren vorher mit an die Wand gefahren haben. Und sowas spiegelt sich auch in Kennzahlen wieder, eine davon ist die Verschuldung. Schön zu sehen in der Grafik unten.

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