Freitag, 1. Juni 2012

Die Lügen um Mehmet E. Göker und wie die FAZ sich disqualifiziert

Es ist ja nun nicht so, dass der Drückerkönig der Versicherungen ein Unschuldslamm wäre, mitnichten! Aber mich nervt es massiv, wenn da gelogen wird was das Zeug hält. Vor allem ärgern mich die Geschichten um die Provisions- Exzesse. Natürlich wurden bei der MEG AG absurde Courtagen gezahlt, aber von 21 Monatsbeiträgen, wie in dem Artikel der FAZ, war man weit entfernt.

Maximal 14,4 Monatsbeiträge Provision


Der Insolvenzverwalter hat in den Büchern maximal 14,4 Monatsbeiträge Provision festgestellt. Und mehr ist auch nicht geflossen, oder glaubt ernsthaft jemand, dass Versicherungen wie die AXA oder Hallesche dreistellige Millionenbeträge als Schwarzgelder an die MEG AG ausschütten konnten? Natürlich gibt es Schwarzgeld und Korruption, aber nicht in den Größenordnungen die nötig gewesen wäre.
Glauben Sie nicht die Staatsanwaltschaft hätte den entsprechenden Versicherungen wegen Ungereimtheiten schon die Tore zugeschlagen?
Aber was das nun mit der FAZ zu tun hat...

Der Redakteur ist ein unbelehrbares Arschloch

Da schreibt so ein Schmierfink der FAZ also, dass 21 MB gezahlt worden wären. Ich weise ihn nett drauf hin, übrigens mit Quellenangabe im Bericht das Insolvenzverwalters, dass diese maximal 14,4 MB bestätigt. Und es war wirklich nett, im Gegensatz zu manchem Artikel hier. Und was gibt mir dieser Schnösel als Antwort? Etwas wo sogar der Dokumentarfilmer Stern nichts erwähnt hat! Frechheit, lesen Sie selbst:

Sehr geehrter Herr Benda,

laut Recherchen des Dokumentarfilmers wurden Provisionen bis zu 21 Monatsbeiträgen gezahlt. Da sich das mit meinen Informationen aus der Versicherungsbranche deckte, konnte ich diese Zahl ohne Bedenken in den Artikel aufnehmen, wo sie nun auch bleiben wird – ungeachtet der Information des Insolvenzverwalters.

Mit freundlichem Gruß, P. K. (Name gekürzt)

P.K. (Name gekürzt)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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FAZ = Schmierblatt

Ist ja nicht das erste Mal, dass ich denen Fehler bei Versicherungen oder Finanzdienstleistungen vorwerfe. Wenn solche Dilettanten da schreiben dürfen und man sich auch noch hinter deren Unfug stellt, dann ist die FAZ als Medium genau so werthaltig wie die Bild. Aber die schürt wenigstens offenkundig Hass...

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