Montag, 16. Juli 2012

Central Beitragsanpassungen (BAP) diesmal in sehr moderat

Die Teuerungsspirale bei der Central dreht sich weiter, heute habe ich die aktuellen Informationen dazu erhalten. Es werden ca. 85% der Tarife teurer, für Männer um ca. 5% und für Frauen um ca. 9%. Speziell die mittelguten bis guten Tarife werden diesmal mit getroffen, obwohl diese ja laut Centraln sauber kalkuliert und vermittelt sein.

Warum ich mich ärgere?

Die Tarife bei der Central sind alle verwoben, d. h. im Hintergrund werden Verrechnungen vorgenommen um so stabilere Kollektive zu schaffen. Grundsätzlich gut, daran sollten sich andere private Krankenversicherungen ein Beispiel nehmen!
ABER: Wenn überall nur die Mindestanpassung vorgenommen wird, die Tarife aber deutlich andere Ausgangsbasen haben, bedeutet es nur, dass schon wieder politisch motivierte BAPs statt finden.

Unisex BAP


Oder anders formuliert, wobei das nur ein begründbare Vermutung ist, da die Erhöhung pauschal vorgenommen wurde, könnten das erste Vorboten der unisex Anpassung sein. In der Vergangenheit hat die Central sehr agressiv mit Billigtarifen geworben, welche Grundbedürfnisse vieler weiblicher Kunden außen vor ließen, da mangelhaft oder gar nicht versichert:
  • Psychotherapie
  • Erweiterte Vorsorge
  • Zahnersatz
Deswegen gab es viel mehr Männer als Frauen in den Kollektiven. Dann kamen die Probleme mit der Beitragsstabilität, da man sich die falschen Kunden eingekauft hat. Übrigens war die Central einer jener Anbieter, wo auch ich zweistellig Provision erhalten habe. Was Großvertriebe bekamen, würde mich mal echt interessieren...
Also gilt jetzt erstmal gucken wer so alles nach der großen Unisex Welle abwandert, weil er noch kann oder motiviert ist und erst dann den großen Klopps zu servieren.
Tja liebe Central Versicherte, es tut mir leid, den dicken Klopps müsst ihr euch vermutlich später erst schmecken lassen...

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