Samstag, 27. Oktober 2012

NEIN ZU ABZOCKERN! - gutefrage.net oder was für eine Scheiße im Internet geschrieben wird!

Langsam habe ich die Seite ja gefressen. Grundsätzlich halte ich die für gut, aber im Bereich Versicherungen finden sich da regelmäßig Humanquallen, die eine gequirlte Scheiße von sich geben, dass mans durch den Fleischwolf drehen und denen als Kackwurst auf der Zunge zergehen lassen will...
Den u. g. Sachverhalt konnte ich kopieren bevor ich eine Löschung wegen diverser Rechtsverstöße eingeleitet habe.

Solche Leute braucht kein Mensch in der Branche!

Frage: Versicherungsbetrug ?! Weiter in Branche?

Frage von Ali Mente
Hallo,
der Sachverhalt stellt sich wie folgt da:
Mann (seit 32J Versicherungsvermittler) der seit einigen Jahren (ca.5J) an einer chronischen Krankheit leidet und immer wieder krank geschrieben war / ist (Zeitraüme von bis zu 6 Monate) hat während des Krankengeldbezuges gelegentlich kleinere arbeiten verrichtet. Wie z.B. Frau bereitete Verträge vor und hat Sie von Ihm unterschreiben lassen dann versendet, Telefonate gelegentlich angenommen, etc... (Halt Selbständig & Angst um Vermittlungsvertrag - wegen schlechter Produktion)
Darauf hin wurde Ihm jetzt der Vermittlungsvertrag mit der Gesellschaft gekündigt und Kündigung der Krankentagegeld- und priv Krankenvollversicherung angedroht.

Frage 1:
Kann die private Krankenvollversicherung überhaupt gekündigt werden? Und wenn ja wo soll sich ein seit ca. 30J in der priv. Krankenvers. versicherter chronisch kranker dann versichern?
Frage 2:
Ihm fehlen noch ca. 9 J bis zur geplanten Rente, kann er in der Versicherungsbranche irgendwie weiter arbeiten? (wegen AVAD-Eintragung, Versicherungsbetrug....sonstiges)
Frage 3:
Welche strafrechtlichen Konsequenzen kann es nach sich ziehen?
Frage 4:
Hat jemand nützliche Informationen für Ihn?

Bitte keine dummen Sprüche wie selber schuld! Das war kein böswilliger Versicherungsbetrug....
Vielen Dank Ali Mente


Antworten

  • 1
    RatgeberHelden Antwort von Maxima Muster
    Der Mann hat:
    • den Fortbestand seiner Krankenversicherung gefährdet, indem er sich unberechtigt Leistungen erschlichen hat - das ist Versicherungsbetrug. Dieser Umstand berechtigt den Krankenversicherer zur außerordentlichen Kündigung.
    • sich jede weitere Beschäftigung in der Branche unmöglich gemacht, denn zumindest die seriösen Marktteinehmer stellen jemanden mit entsprechendem AVAD-Eintrag nicht ein.
    • Versicherungsbetrug ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe bis hin zur Haftstrafe geahndet werden.
    • Es wäre sicher nützlich, wenn dieser Mann noch eine andere berufliche Qualifikation besitzt, die ihm einen "Neustart" in einer anderen Branche ermöglichen würde.
    Kommentar von Ali Mente
    Das die Krankentagegeldversicherung wegen Betrug gekündigt werden kann ist mir bewusst!
    Doch die Krankenvollversicherung Stationär Ambulant Zahn, ist ein separater Vertrag, kann dieser auch gekündigt werden?
    → →
    Kommentar von Musterus Maximus
    N E I N
    → → →
    Kommentar von Walter Benda
    Das ist falsch, die Rechtssprechung erlaubt explizit die Kündigung einer Krankenvollversicherung, wenn entsprechend schwere Gründe vorliegen. Erschleichen von Leistungen zählen u. a. dazu, man vgl. Urteil vom OLG Koblenz am 23.01.2009 - 10 U 213/08. Es gibt noch weitere Urteile.
    Die Aussage ist sogar doppelt falsch, denn der Zahnbericht ist nicht Teil der substitutiven Krankenversicherung, weshalb das Kündigungsprivileg dort nicht gilt, sofern es ein Einzelbaustein an Stelle eines Kompakttarifs ist.
    Kommentar von Musterus Maximus
    Deine Antwort geht an der Fragestellung vorbei, zumindest bei Punkt 1.

    Antwort von Musterus Maximus
    1. Eine Krankenvollversicherung ist unkündbar, wenn keine vorvertraglichen Anzeigepflichten verletzt wurden, aber das Thema fällt bei dir ja flach. Anders beim Krankentaggeld.
    2. Wenn man der künftigen Versicherung es plausibel machen kann, klappt das schon. Nur mit einer bestandsübertragung wird es eher schlechter bestellt sein.
    3. Wegen so was machen die Versicherungen nichts. Bei großen Summen (LV, UV) kann es schon zu einer Anzeige kommen.
    4. Ich hoffe, das hilft weiter.

    Kommentar von Walter Benda
    Das ist falsch, die Rechtssprechung erlaubt explizit die Kündigung einer Krankenvollversicherung, wenn entsprechend schwere Gründe vorliegen. Erschleichen von Leistungen zählen u. a. dazu, man vgl. Urteil vom OLG Koblenz am 23.01.2009 - 10 U 213/08. Es gibt noch weitere Urteile.

    Ferner tut es mir leid dass jetzt so zu sagen, aber ich weigere mich jemandem Hilfe zu geben, der nach über 30 Jahren wegen Betrugsvorwürfen gekündigt wird und dann auch noch online behaupten lässt, es wäre nicht böswillig. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und mir ist schleierhaft wie man nach über 30 Jahren derart wichtige Zusammenhänge wie beim Gesellschaftsrecht nicht kennen kann.

Fazit


Mal ohne Qutasch, wenn ich heraus bekommen würde welcher Depp so etwas macht, den würde ich persönlich vor den Kadi schleifen. Man stelle sich vor ein Arzt hat einen Patienten mangels Fachkenntnis umgebracht, wird belangt und würde im Internet um Hilfe suchen, da es ja nicht in böser Absicht geschehen sei...

Kommentare:

  1. Naja - so ganz verstehe ich Ihre Aufregung nicht. Ein Versicherungsvertreter ist ein "Arbeiter zu Hause". Anrufe annehmen, da die Kunden eh seine Nummer haben oder einen Vertrag unterschreiben, sehe ich nicht als Verstoß, zumal hier kein grippaler Infekt vorlag, der eine Bettlägerigkeit voraussetzt.

    Einmal gesprochene Urteile können für die Meinungsfindung herangezogen, stellen allerdings kein vorausgezogenes Urteil eines Gerichtes dar - ansonsten wäre es niemals zu den von ihnen zitierten Urteilen gekommen.

    Ich denke aufgrund der neuen Arbeitsplatzsituationen von heute, müssen neue Urteile her, ansonsten wird morgen einem chronisch Kranken die Versicherung gekündigt, weil er sich selber das Mittagessen kocht.

    MfG

    AntwortenLöschen
  2. Meine Kritik ist, dass wer als Versicherungsvertreter arbeitet, auch fundiertes Wissen der Materie haben muss, was hier offenkundig nicht vorliegt.

    Persönlich bedaure ich, wenn es einem Menschen schlecht ergeht. Als Fachmann machen mich derartige Meldungen über "Kollegen" rasend.

    Natürlich kenne ich die Umstände in seinem Fall beim Krankengeld nicht. Aber wenn es schon 2009 ein Urteil gibt, wo jemand wg. 1000€ Brillenbetrug rechtskräftig gekündigt wird, dann habe ich als vermeintlicher Experte auf zu passen. Und auch das Krankengeld ist nicht gleich Krankengeld, da es Fragen sind welcher prozentuale Grad (50%, 100%, o.ä.) muss vorliegen, werden Karrenzzeiten bei Folgeerkrankungen zusammengezählt, wie wird eine Aussteuerung vorgenommen etc.

    Worüber ich mich letztlich aufrege? Dieser Vermittler verkauft seit 32 Jahren Versicherungen und versteht offensichtlich wenig von der Materie, so dass ich mich frage wie er Kunden berät? Wer möchte denn bei so jemandem Kunde sein...?

    Menschlich schade aber genau diese Art Dinosaurier gehört ausgemerzt. Entsprechend gute Tagegelder mit Sonderklauseln gibt es bereits, vermutlich hat der Profi aber nur Tagessatz und Prämie verglichen...

    Ich danke für den Kommentar. Etwaige Anfehdung, ich neige ja doch zum impulsiven Schreiben, sind unbeabsichtigt, ich schätze kritische Leser, die nicht jeden Mist glauben! Also Danke. :)

    AntwortenLöschen
  3. Na, wie krass sind Sie denn drauf?
    Ich dachte, ich lese hier Kritisches über Versicherungen, finde aber gleich diese Denunzierung eines Ihrer Kollegen.
    Und das, weil der Mann ein paar Telefonate und Unterschriften geleistet hat?
    Hallo?

    Wie viele Betrügerein bzw. Nicht-Zahlungen, Provokationen, Dummenfang mit Methode, Lügen und Gaunerein erlauben sich denn die Versicherungen jedes Jahr?!
    Wie viele Menschen haben diese Verbrecher schon in den Ruin getrieben?!

    Und Sie kommen jetzt mit solch einem Pillepalle-Fall?!

    Also wirklich, ich schäme mich fremd.
    Und das Wort "ausmerzen" ist übrigens Nazivokabular,
    und bedeutet töten, bis nichts mehr übrig ist,
    also bitte!

    AntwortenLöschen
  4. Wenn ein Mensche Mitte/Ende fünfzig seine Krankenversicherung verliert, seine Arbeit und nicht mehr in die gesetzliche Kasse kann, sprechen Sie von einem Pillepalle-Fall? Natürlich mögen Versicherungen keine Unschuldslämmer sein und größere Summen ergauern aber das entwertet das Einzelfallschicksal nicht. Mit Verlaub, wenn das nicht menschenverachtend ist, dann weiß ich auch nicht.

    Also nochmal in einfach: Persönlich ist das Schicksal des Ex-Kollegen bestimmt traurig, mein Beleid. Fachlich ist es aber ebärmlich,denn nach 32 Jahren in der Branche muss jemand das Fachwissen oder die Verbindungen haben um sich zu wehren und organisieren aber nicht auf einer offenen Plattformen sein fachliches Unvermögen preisgeben.

    Ihre Aussage mit dem Nazivokabular ist laut Duden falsch. Refkletieren Sie das, bevor Sie Aussagen - die vermutete "Nazifizierung" - in fragwürdiger Absicht in den Raum stellen.

    Sie bitten? Ich danke!

    AntwortenLöschen