Donnerstag, 28. Februar 2013

Klare Worte eines Monsieur Terrible: Nur etwa jeder sechst Finanzdienstleister ist gut!

Eigentlich interessieren mich Personalien nicht sonderlich, weil meist aufgeblasene Wichtigtuer in die Kamera lügen warum sie doch ach so tolles im Sinne ihrer Melk-Kühe täten. Anders war Carsten Möller, ehemaliger Chef des Maklerpools maxpool & Monsieur Terrible, der sich mit Herzblut engagiert hat und vieles tat um die Branche voran zu treiben. Er war unkonventionell aber kompetent und die wenigen Treffen mit ihm habe ich extrem geschätzt. Und obwohl ein Menschenfreund, hat er doch ein brutales Fazit für die Maklerschaft:

Knapp jeder sechste Finanzdienstleister taugt was, der Rest sind Betonköpfe: dumm, faul, arm, unvisionär und/oder schlicht unbrauchbar. 


Viele Jahre als Geschäftsführer eines Maklerpools, den er freiwillig verlassen hat, sollten ihm eine gute Basis bieten. Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass nicht einmal jeder zehnte Vermittler (wenn überhaupt!) die nötige Expertise mitbringt um Kunden zu beraten. Zwar mag ich nicht den Erfahrungsschatz eines Carsten Möller haben, aber der Blick links und rechts in die Maklerschaft reicht da auch aus, schließlich schreien alle nach mehr Verbraucherfreundlichkeit aber lehnen gleichzeitig ab:

  • Fortbildungen & verbindliche Prüfungen ohne Alte-Hasen-Regelung
  • Bessere Dokumentation
  • Transparentere Produkte
  • Klare Kommunikation nicht nur von Kosten und/oder von Provisionen

Gerade letzteres ist albern, denn wer nicht unverhältnismäßig verdient (egal ob aus Dummheit oder Bosheit), der müsste sich nicht vor der Kundlegung von Kosten scheuen. Die interessante Erfahrung meiner eigenen Beratungen ist, dass die Kosten kein Problem sind, wenn die Gegenleistung stimmt. Aber seien wir mal ehrlich, genau die stimmt meistens nicht!


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