Dienstag, 30. April 2013

Felix Hufeld - Möge ihn der Blitz beim Scheißen treffen

Zwischen Saufen, Lernen, Arbeiten und LARP - achne, das Saufen hatte ich schon erwähnt - lese ich gelegentlich Fachmagazine, was mir diesen Vorboten eines Magengeschwürs einbrachte.

BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - Von wegen!


Der gute Herr Felix Hufeld ist Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht bei der BaFin (Chief Executive Director for Insurance Supervision of the Federal Financial Supervisory Authority). Klingt mächtig wichtig, nicht wahr?
Jetzt will man meinen diese Behörde, die ironischerweise nicht überwiegend aus Steuergeldern sondern von den Banken und Versicherungen finanziert wird, sollte sich für Verbraucher einsetzen. Anlässlich der DAV Jahrestagung wurde Hr. Hufeld auch als Redner eingeladen, wo ihm der ug Satz entgleiste:


O-Ton „Wir sind als BaFin nicht der oberste Tugendwächter“


Es ging um die Problematik der Niedrigzinsphase, welche im Konsens der Teilnehmer als Problem benannt wurde, speziell wenn sie länger anhält. Solvency II ist eine Richtlinie zur Verbesserung der Kapitalausstattung von Versicherungen mit Eigenmitteln, weshalb Hr. Hufeld diese als ein Primärziel aufführt. Im Zuge dieser Ausstattung sei es nicht verwerflich oder illegal, wenn Kunden aus Verträgen mit hohen Garantiezinsen (bis zu 4%) in schlechtere umgedeckt würden, das og Zitat hat er gleich nachgeschoben. Es geht ja um die Eigenmittel. Die Versicherungen würden bestimmt einen Ausgleich für diese Nachteile finden...

Auf die Gefahr hin mich wider unbeliebt zu machen, aber für derartige Cretins habe ich eine ganz einfache Bezeichnung: Korruptes Lobbyistenarschloch!


Solche Leute sind so unnütz wie ein Kropf. Wer bei einer Behörde arbeitet, welche zum Schutze der Anleger gedacht ist, darf so einen Schwachsinn nicht fabrizieren. Wer so denkt soll doch bitte gleich zum GDV oder einer anderen Lobby gehen. Kann jemand ohne Schmiergeld wirklich so dummes Zeug von sich geben?

Bei dem Werdegang hätte ich nichts erwarten müssen

Zitat von der BaFin homepage zur Ernennung des Vollpfostens:
Hufeld war lange Jahre in international führender Position bei Marsh beschäftigt, einem weltweit tätigen Versicherungsmakler und Risikoberatungsunternehmen. Zuletzt war er Partner bei der Private-Equity-Gesellschaft Westlake Partners, geschäftsführender Gesellschafter bei Agora Beteiligungen GmbH und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Inex24 AG.
Der 51-jährige Jurist bringt aus seiner Zeit bei der Dresdner Bank AG auch Erfahrungen aus dem Bankensektor mit. Dort war er Leiter der weltweiten Konzernentwicklung. Seine berufliche Karriere startete er als Rechtsanwalt und anschließend als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group.

Klar, bei dem Werdegang konnte ihm bestimmt keine klügere oder konstruktivere Aussage einfallen, sicher doch...

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