Mittwoch, 18. Dezember 2013

Spenden - Gutes tun und Steuern sparen

Fast schon schäme ich mich es zu zu geben, doch spende ich. Allerdings anders als die meisten glauben, denn die meisten Spendenaktionen empfinde ich als geradezu lächerlich. So lange es bei uns Menschen gibt, die nicht ausreichend zu Essen, Trinken, sowie einen trockenen, warmen Schlafplatz haben, weiß ich gar nicht warum man sich mit den Luxusproblemen von Playstation-Kindern rumschlagen muss...

Was erkennt das Finanzamt für Spenden an?


Maximal 20% der jährlichen Einkünfte als Sonderausgaben. Bei Firmen können 0,4% der Umsätze, sowie Löhne steuerbegünstigt gespendet werden. Und natürlich 37152 gefühlte Sonderregeln, welche aber für die meisten uninteressant sind.
Erlaubt sind Geldspenden oder satzungsgemäßge Sachspenden (mit Nebenbedingungen). Die Spende darf in irgendein EU-Land gehen.

Bedingung: Eine zeitnahe (keine rückwirkende) Spendenbescheinigung auf amtlichen Vordruck. Das Finanzamt erkennt Buchungs- bzw. Zahlungsbelege bis 200€ meistens so an, trotzdem sollte man sich an die Formalia halten.

Was ist sonst nocht zu beachten?


Sie sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, besonders beliebt durch emotionale Werbung o. Ä. , sondern informieren Sie sich.
Erstmal überlegen wofür Sie Spenden wollen, dann ob zweckgebunden oder frei (was meist besser ist). Am besten an gemeinnützige Organisationen oder jene, welche das DZI-Spenden-Siegel tragen. D. h. nicht, dass alle anderen unseriös sind, aber so ist man meist auf der sicheren Seite um nicht auf irgendwelche Abzocker rein zu fallen!
Und wer weiß, womöglich kann ich im kommenden Jahr sogar unseren LARP-Verein Engonien empfehlen, schließlich arbeiten wir seit Jahren mildtätig und warten nur noch auf die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Andererseits sollten Sie ja auch nicht alles im Internet glauben...

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