Montag, 23. Dezember 2013

Wenn die Weihnachtsfeier steuerpflichtig wird...

Man mag es kaum glauben, es soll Unternehmer geben, welche einen zweistelligen Millionenumsatz fahren aber sich keinen Steuerberater leisten. Man kann ja seinen Versicherungsfritzen fragen... deshalb geht mein Dank an Peter S. aus D. am Rhein: Erst eine Honorarforderung nach sieben Monaten mit Mahnung begleichen aber mich dann in steuerlichen Themen belästigen...

Versicherungsmakler darf keine isolierte Steuerberatung bieten


Das gilt auch für Versicherungsvermittler, -agenten und weiß der Geier was da sonst noch rumkreuch. Diese Berufe können und dürfen keine isolierte Steuerberatung durchführen. Deshalb das u. g. Schaubild, den Rest muss der geneigte Leser selbst erschließen. Weihnachtsfeieren sind logischerweise Betriebsveranstaltung und gelten dabei analog.
 


Für Angestellte besteht keine direkte Gefahr


Für die Abführung von Steuern und Sozialversicherung steht der Arbeitgeber gerade. Ob der das korrekt abwickelt, kann Ihnen egal sein. Andererseits dürfte es manch einen Mitarbeiter befremden, wenn da 1K für die Feier aufgewandt wurden und auf dem nächsten Lohnzettel fehlen etwa 500€...

Der Ort ist entscheidend


Die Lokalität kann sich jeder selbst aussuchen, doch je ausgefallener und exklusiver er ist, umso wahrscheinlicher erkennt das Finanzamt die Ausgaben nicht mehr als verhältnismäßig an. Das ist aber ein reines Arbeitgeber Problem, denn wenn er die Feier steuerlich formal verbockt, haftet der Angestellte (zum Glück) nie dafür! Schlagen Sie dem Chef doch mal eine Feier in einem Zeppelin vor, wäre mal was anderes. ;)
Auch hier hilft ein Steuerberater. Wenn Sie einen guten brauchen, ich kenne da welche!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen