Freitag, 14. Juli 2017

Medikamente gegen ADHS - Eine fragwürdige Empfehlung vom Pharma gesponsorten BVKJ

Scheiße, das kann ja wohl nicht wahr sein! Eben habe ich einen Artikel zum Thema Pharmalobby und Ärztebestech...äh...-förderung geschrieben. Da prüfe ich mal munter drauf los was "meine" Ärzte so bekommen haben und dann erschlägt mich zufällig das hier! Quellen jeweils unter der Passage sowie mit Bildern unter dem Artikel.

Bundesverband BVKJ bekommt mehr Spenden als Krankenhäuser oder Universitäten

BVKJ - Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. aus Köln
~181.000€ Pharmaspenden in 2015
~184.000€ Pharmaspenden in 2016
Quellen:
Spiegel Online Grafik; Datenbasis freiwillige Angaben der Unternehmen
Kurzatikel auf www.versicherungskritiker.de zum Thema Ärzte und Pharmageld

Soweit so schlecht. Was stört daran?

Der Verband bekommt weeeeeeeeeeeeeeit mehr Geld als Krankenhäuser und andere Einrichtungen und das kontinuierlich. Z. B. hat die Ruhr-Universität in Bochum nur 30.000€ an Spenden erhalten, was mir in Anbetracht der Größe und Bilanzsumme ein verschwindend geringer Wert scheint. Wer jetzt mal Google anwirft und den Verband und seine Stellungnahme zu ADHS prüft, kommt zu merkwürdigen "Zufällen"...

ADHS ist ein Problem - Ja, aber...

ADHS ist eine schlimme und schwierige Krankheit für die Betroffenen, die der Hilfe bedarf. Aber wenn ich mir die Zahlen hier angucke, etwas recherchiere und Rückschlüsse ziehe, ergibt sich mir als medizinischen Laien das Bild, dass ADHS als flächendeckendes Problem propagiert wird, dass auch unbedingt medikamentös begleitet werden muss. Das - mit Verlaub! - bin ich nicht bereit undifferenziert hin zu nehmen.
Die Dauermedikamention kann nicht die Lösung sein. Und wenn man sechsstellige Beträge von Pillenherstellern gesponsort bekommt, finde ich diesen Trend noch viel bedenklicher! Und die Medikamente dann noch als ungefährlich dar zu stellen, ist schon frech, wenn man berücksichtigt, dass Drogensüchtige sie der Wirkung wg. zweckentfremden.

Langzeitnebenwirkungen oder Abhängigkeiten sind nicht bekannt - ANGEBLICH


Wollen die mich verarschen! Zwischen nicht bekannt und nicht existent liegen Welten. Man kann nicht behaupten, dass sei sicher, wenn man die Langzeiterkenntnisse noch gar nicht vorliegen hat. Das ist in höchstem Maße unseriös. Und in Bezug auf das Drogenproblem wage ich die nicht mögliche Abhängigkeit doch mal sehr schwer in Frage zu stellen!

Ich will nicht behaupten, der BVKJ würde nur aus korrupten Marionetten bestehen aber die o. g. Zusammenhänge sind schon schwerwiegend und erscheinen mir zumindest erklärungsbedürftig!

Quellen:
Homepage des BVKJ mit Angaben der sinnvollen wie auch ungefährlichen Medikamentierung

Bildquellen, bevor es zufällig der Revision zum Opfer fällt...



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