Donnerstag, 28. April 2011

Traumrendite von 25,1%

Nur wo ist der Haken? Nun, als Herausgeber (Emittent) dieser Anleihe würde ich Sie mit einem freundlichen "Helas" begrüßen. Na, dämmert's?

Ein Vergleich für eine zweijährige Anleihe:
Griechenland 25,1%
Deutschland 1,76%

Und da ein Zins bekanntlich zu großen Teilen das Risiko wiederspiegelt, sollte diese Anleihe nur bei echten Zockern ins Depot. Oder anders formuliert, die meisten Aktien wären weniger riskant als die Griechenland Anleihe.

Mittwoch, 27. April 2011

Leistungsunterschiede bei den Krankenkassen sind bald möglich

Laut Gesundheitsministerium (BMG) von Minister Rösler (FDP) soll im Juni ein Gesetz verabschiedet werden, welches den Krankenkassen einen Leistungswettbewerb ermöglichen soll. Schwerpunkt wird die ambulante sowie ländliche Versorgung. Überschneidungen zu privaten Versicherungen sind unerwünscht.

PKV Verband findet alles doof

Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. kritisiert die "Lockvogelangebote" wegen fehlender Tarifkalkulation sowie der Möglichkeiten der Kassen Tarife ohne Gegenleistung zu schließen. Außerdem ermangele es an Altersrückstellungen. Sonderleistungen seien ein Feld der Privatversicherungen, welches die Kassen angeblich nicht bedienen könnten.

Was sich ändern kann

Bei häuslicher Krankenpflege, Vorsorge , Reha, Heil- und Hilfsmitteln sowie nicht medizinischen Versorgern sollen die Satzungen gelockert werden. Gruppenverträge, auch in Betrieben, sowie Einzelvereinbarungen sollen die Versorgung verbessern sowie die Kosten senken.

Meinung des Autors zum Thema:
Nicht medizinische Versorger gibt es übrigens häufiger als man glaubt, oft sind es Behandler wie Logopäden, etc., welche gar keine Ärzte im akademischen Sinne sind.

Das Geschrei des PKV Verbands ist indes lächerlich. Gerade die privaten Krankenversicherungen sollten sich dem Wettbewerb stellen können, hatten sie doch 70 Jahre Zeit sich die Rosinen raus zu picken. Jetzt jammern gibt ein klägliches Bild ab, denn wenn die Leistungen der Kasse so schlecht sein würden, hätte das entsprechende Konsequenzen und würde für Zulauf sorgen. Aber das wird die Zeit zeigen.
Wettbewerb stärkt das Geschäft und in diesem Fall ist es mal der Patient, hurra!

Versicherung für AKWs würde 100 Milliarden Euro kosten

Eine Versicherung für AKWs würde laut Aktuaren (Versicherungsmathematiker) 100 Milliarden Euro jährlich kosten, Atomstrom wäre damit unbezahlbar. Auch menschliches Leid sowie die Folgekosten müssten bezahlt werden, was ohne hohe öffentliche Subventionierung nicht zu leisten wäre.

Bis zu 20€ je kw/h

Ein Umlage dieser Kosten würde die Kilowattstunde auf 15 bis 20 Euro erhöhen, weil das Risiko sehr groß ist. Da für den Einzelbetreiber der finanzielle Schaden durch einen GAU zu groß wäre, hat man sich zum Pool Deutsche Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft (DKVG) zusammen geschlossen.

100 Mrd. € Prämie gegen 3,8 Mrd. € Erstattung

Der Pool plus Partner deckt 1,1 Milliarden Euro Sachschäden. Bei Personenschäden zahlt die Haftpflicht 256 Millionen Euro. EnBW, Eon, RWE und Vattenfall müssen 2,44 Milliarden Euro stellen. Eine Durchgriffshaftung verhindert die Auslagerung der Risiken auf kapitalarme Tochterunternehmen.

Meinung des Autors zum Thema:
Der letzte Absatz klingt erstmal nicht schlecht. Das Problem ist, dass wir die o. g. 100 Mrd. Euro bräuchten und nur mickrige 3,8 Mrd Euro bereit stehen.
Nicht das ich eine gute Sofort- Lösung hätte, aber diese hier kann es nicht auf Dauer sein! Eine Versicherungsprämie im Sachbereich stellt immer einen Gegenwert zum Risiko dar und beim Verhältnis 3,9 zu 100 muss ich doch ganz klar ein offenkundiges Missverhältniss anprangern...
Die Vorstellung, dass wir auf gut Glück weiter machen, gefällt mir nicht. Mist, vor ein paar Jahren hätte ich noch "blind" Atomkraft befürwortet. Zumindest lebt ich Naivling da glücklicher, ggf. ging es Ihnen genau so.

Krankenkasse: Megafusion zweier AOKen sowie der IKK Südwest

Der Titel sagt alles, was aber ist so erstaunlich daran?

Kartellamt contra Bundesgesundheitsministerium (BMG)

Es ist offenkundig gewollte, dass sich die Anzahl der Kassen verringert. Von daher wirkt es geradezu peinlich, wenn das Kartellamt so tut, als wolle es dem BMG dazwischen funken.
Jeder will weniger Kassen, warum noch Steuergelder darauf verschwenden einen Alibi Prüfung zu machen?

Politisch Pressform längst gegossen
Meine Aussage lässt sich leicht beweisen, denn die Regierung hat offenkundig gesagt, dass 20 Kassen das Oberziel sind. Weniger sind akzeptabel. Die Rahmenbedingungen (= Gesetze & Verordnungen) wurden längst geschaffen. Warum also das Säbelrassen? Albern, zumal die Kritiker sagen dass Kartellamt solle sich lieber mit Mineralölkonzernen rumnschlagen statt mit dem BMG. Das unterstreiche ich!

Und die Moral von der Geschicht?
Aus der AOK Rheinland- Pfalz, der AOK Saarland sowie der IKK Südwest wird die AOK IKK Südwest. Mögen die Wasserköpfe rollen...

Krankenkasse: Auslandsrenten werden beitragspflichtig

Eilmeldung, weil übermüdet: Es entsteht eine Meldepflicht für Grenzgänger. Auslandsrenten werden künftig voll von der gesetzlichen Pflege- sowie Krankenversicherung erfasst.
Künftig werden Auslandsrenten mit 7,3% besteuer, da eine Gleichstellung zu Inlandsrenten erfolgen soll. 

Basis sind die seit dem 1.5.2010 für die Systeme der sozialen Sicherheit neue EU-Verordnungen (EG 883/2004 und EG 987/2009). Alle Renten (auch von Drittstaaten) werden somit in allen EU Staaten steuerlich erfasst. Wer also in Deutschland arbeitet und in den Ostblock, die Türkei oder woanders zurück geht, kann nicht mehr hinterziehen. Wie traurig...

Meinung des Autors zum Thema:
Spaß bei Seite, diese Form der Steuerhinterziehung trocken zu legen begrüße ich ganz klar! Bislang war es ja meist Schmarotzer- Pack, welches damit Gelder hinterziehen wollte. Dabei macht es keinen Unterschied ob es der Deutsche auf Mallorca war oder der Gastarbeiter mit Rückkehr in seine Heimat.

Samstag, 23. April 2011

Zulassungsbedingungen für Berater und Vermittler

Wer sich schon immer gefragt hat was der merkwürdige Anzugträger vor ihm eigentlich leisten muss, der sollte sich mal folgendes Schaubild vor Augen führen. Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst lautetn:

  • Das Gesetz unterscheidet zwischen Vermittler und Berater - Sie gehen ja auch nicht zu "Ihrem" Gebrauchtwagenberater...
  • Auch Vertreter (eine bis wenige Firmen) sowie Makler & Honorarberater (unabhängig) werden unterschieden, denn Vertreter dürfen teilweise ohne Lizenz auftreten, wenn Sie ein Schlupfloch (Haftungsdach) finden.
  • Es gibt viel Reglementierung.
  • Jede Lizenz kostet Geld, oft sogar jährlich.
Und als Kunde? Es hilft Ihnen leider alles nichts, weil Lizenzen alleine keine gute Beratung ausmachen. Zumal einige davon lediglich Geld kosten ohne dass ein Nachweis erbracht werden muss. Irgendwie bitte, denn der Verwaltungswust kostet Geld, bringt aber dem Verbraucher nichts. Es lebe die Bürokratie...

Commerzbänker pissen auf Frankfurt

Vermutlich haben auch Sie schon viel gelesen und viel gehört, nicht wahr? Aber hätten Sie wirklich geglaubt, dass bei der Commerzbank in Frankfurt am Main (FFM) das Vorstands- Pissoir extra auf die höchste Etage umgebaut wurde damit man auf die Stadt runterpissen kann...

Grobes Faulspiel!

Donnerstag, 21. April 2011

Krankentagegeldversicherung muss auch bei Kündigung weiterzahlen

Eine ex Bankvorstand hatte für den Krankheitsfall eine Krankentagegeldversicherung (KTG) über 225€ ab dem 43. Tag abgeschlossen. Nach zwei Jahren wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Geldwäsche ermittelt, er wurde von der Arbeit freigestellt. Zwei Wochen später diagnostizierte der Arzt Depressionen. Drei Monate später kündigte ihn die Bank.

Der Versicherer hat erst gezahlt, dann verweigert

Der Versicherer zahlte zuerst aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens, stellt die Zahlung aber ein. Der ex Vorstand sei berufs- statt arbeitsunfähig, durch die Kündigung sei die Versicherungsgrundlage entfallen und er hätte trotz Depression arbeiten können.

92.000€ für den ex Vorstand

Das OLG Köln folgte dem nicht, ca. 92.000€ muss der Versicherer jetzt zahlen. Die Richter lehnten alle Gründe ab, da dem Vorstand keine Erwerbsunwilligkeit nachgewiesen werden konnte. Auch eine Kündigung vor Beginn der Zahlung (= Karenzzeit), darf kein Verweigerungsgrund der Versicherung sein.

Meinung des Autors zum Thema:
OLG Köln, Urteil v. 24.11.2010, 5 U 160/07
Mal davon ab, dass es dem Vorstand - den ich über ein paar Ecken kenn - vermutlich finanziell nicht schlecht ging, geht es hier doch ums Prinzip. Ein guter Präzedenzfall für jene, welche sich keine derartige Klage leisten können.

Mittwoch, 20. April 2011

Ein Leistungsbonus für Teams senkt Fehlzeiten

Die Uni Köln befragte 305 Unternehmen, auswählt aus dem Great Place to Work Institut sowie dem Bundesarbeitsministerium, um Zusammenhänge zwischen Anreizsystemen und der Zusammenarbeit der Arbeitnehmer zu überprüfen.

Team > Einzelkämpfer

Ein Team Bonus von zehn Prozent führt zu 1,4 weniger Fehltagen pro Jahr. Auch die Kommunikation sowie die Unterstützung im Team verbesserten sich. Bei individuellen Bonussystemen konnte das nicht nachgewiesen werden. Wird nur ein Bonus am Unternehmensgewinn angeboten, ergibt sich keine Besserung.

Free Rider Definition von Team= Toll, ein anderer machts

Es wird unter anderem der Free- Rider- Effekt dafür verantwortlich gemacht, bei dem Einzelne überproportional vom Einsatz Dritter profitieren. Dieser Effekt sowie individuelle Bonusanreize können nachweislich weder Kommunikation noch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit verbessern.

Meinung des Autors zum Thema:
Mich wundert, dass eine Studie unter 305 Unternehmen als wissenschaftlich durchgeht. Aber sei es drum, es verwundert wenig, denn je anonymer die Masse ist, um so eher kann der einzelne faulenzen. Im Team wird es schwieriger sich zu verstecken, die Konsequenzen kommen direkt.
Will gar nicht wissen was diese weltbewegende Studie wieder gekostet hat. Bei den Versicherungen könnte man sich da mal eine Scheibe abschneiden und überlegen von der Provisionstreiberei weg zu kommen. Zukunftsmusik, und leise noch dazu. Nachtigall ich hör dir trabsen...

Dienstag, 19. April 2011

Erste GKV- Kasse - City BKK - vor dem endgültigen Aus

Aus einem schwachen Ast wächst kein starker Zweig

Die City BKK entstand aus den BKK en von Hamburg, Berlin, Bauknecht und BeneVita.Bereits zum 1.7. oder 1.8.2011 könnte sie endgültig geschlossen werden. Die namhafte Unternehmensberatung Aconsite AG konnte trotz höchster Zusatzbeiträge keine Trendwende einleiten, da nicht nur Misswirtschaft vorlag.

Misswirtschaft & mangelhaftes Controlling

Die Konzentration der City BKK war in unverhältnismäßig teuren Ballungsgebieten. Ungünstige Mitgliederentwicklungen verstärkten den Abwärtstrend. Ob das Management überhaupt Möglichkeiten zur Trendwehr hatte darf angezweifelt werden, da anscheinend keine wirksamen Steuerungsinstrumente existieren.

Kein Patient geht leer aus

Eine Zwangsfusionierung steht im Raum. Findet keine statt, haften alle BKK en für die Versorgung. Jeder Versicherter erhält so seine Leistung, muss sich aber nach einer neuen Kasse umsehen. Kassen dürfen keine Patienten ablehnen. Es wäre die erste Kassenpleite des deutschen Gesundheitswesen.

Meinung des Autors zum Thema:
Es mag hart klingen, aber es muss irgendwo ein Anfang gemacht werden. So lange keine Patienten benachteiligt werden, können auch miss wirtschaftende Kassen über den Jordan gehen. Bedaure es nur für die Angestellten der Kasse, den Vorstand außen vor.

Montag, 18. April 2011

Fingerverletzung; Privates; Keine Versicherungen

Werter Leser, da mein rechter Mittelfinger so dick wie zwei Daumen ist, kann ich zzt. nicht viel schreiben. Ich hoffe die Lego Star Wars Abhandlungen gefallen Ihnen.

Lego Star Wars Teil 1



Lego Star Wars Teil 2



Lego Star Wars Teil 3

Dienstag, 12. April 2011

Rendite in der Lebensversicherung oder warum die Ablaufleistungen lausig sind

Schauen wir uns doch die Entwicklung von klassischen (nicht Wertpapier gebundenen) Versicherungen an, wenn der Beginn auf dem 01.01.2011 läge und die Laufzeit 30 Jahre betrüge. Haha, Wortwitz: Betrüge!

Top Ten der Ablaufleistungen
(unter der Bedingungen, dass sich der Markt wieder dauerhaft normalisiert!):

* Cosmos 4,71 Prozent
* Huk-Coburg 4,59 Prozent
* Europa 4,52 Prozent
* Öffentliche Braunschweig 4,42 Prozent
* Targo 4,38 Prozent
* Debeka 4,37
* InterRisk 4,20 Prozent
* Stuttgarter 4,19 Prozent
* WGV-Leben 4,10 Prozent
* Neue Leben 4,02 Prozent

Flop Ten bzw. die roten Laternen

* Inter 2,96 Prozent
* Nürnberger Leben 2,96 Prozent
* Familienfürsorge 2,94 Prozent
* PBV Leben 2,88 Prozent
* Barmenia 2,88 Prozent
* SV SparkassenVersicherung 2,86 Prozent
* Provinzial NordWest 2,84 Prozent
* Basler 2,83 Prozent
* Württembergische 2,80 Prozent
* Swiss Life 2,56 Prozent.

Und was sagt uns das? Eine Menge, vor allem, dass sich klassische Verträge einfach nicht lohnen können! Nehmen wir den momentanen Spitzenreiter Cosmos Direkt und machen eine stark vereinfachte Milchmädchenrechnung:

Ablaufleistung 4,71%
Steuer (1/2 AbgSt) 0,62%
Inflation (historischer Wert) 3,0%

Netto Rendite 1,09%

Und hier haben wir den Spitzenfall unterstellt:
  • Den besten Anbieter gewählt
  • Der Anbieter bleibt 30 Jahre lang der Beste
  • Keine teuren Zusatzbausteine einkalkuliert
  • Beiträge immer bezahlt, keine Komplikationen im Lebenslauf
  • Keine Verschlechterung der Steuersituation
  • Keine Währungsreform
 Mal ehrlich, mit so einem Mist kann man kein Vermögen aufbauen.

Was also tun?

Wenn Sie noch eine klassische Lebens- oder Rentenversicherung haben, sollten Sie uns jetzt anrufen, denn es ist noch nicht zu spät.
Wieso? Es gibt zum Beispiel Anlagen, welche garantierte 6-8% nach Kosten bringen. Für Vermittler natürlich eher uninteressant, weil solche Anlagen (z. B. Bundesschatzbriefe in Hochzinsphasen) keine bis geringste Provision bringen!
Fragen Sie jetzt, denn es gibt Lösungen. Auch für Sie!

Donnerstag, 7. April 2011

Verbraucherschutz und ARAG Versicherung unterstützen Sammelklagen

Sammelklagen sind in Deutschland zurzeit nicht möglich, lediglich die Streitgenossenschaft eröffnet begrenzte Möglichkeiten. Ein EU- Vorstoß soll Verbrauchern bei Kleinschäden neue Möglichkeiten eröffnen ihre Rechte durch zu setzen. Aufgrund von Kosten und Aufwand schrecken momentan viele zurück.

Verbraucherschutz und Versicherer beziehen oppositionelle Lager

Der Bundesverband Verbraucherschutz (vzbv) und der Bund der Versicherten (BdV) befürworten den Vorstoß, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lehnt ihn ab. Die ARAG Rechtsschutzversicherung unterstützt die Verbraucherinitiative, da sie Ersparnisse und Vereinfachungen sieht.

Kampfmittel werden angekündigt

Der vzbv prüft zurzeit ab welcher "Schmerzgrenze" Verbraucher sich beispielsweise bei Telefonabzocken wehren würden und leitet zur Ausgestaltung die Ergebnisse an die EU nach Brüssel weiter. Der GDV befürchtet amerikanische Verhältnisse aufgrund von Klagewellen und will dagegen ankämpfen.

Meinung des Autors zum Thema:
Grundsätzlich befürworte ich mehr Verbraucherrechte sowie Vereinfachungen. Sofern keine amerikanischen Verhältnisse einkehren - wovon ich zurzeit nicht ausgehe - brächte es viele Vorteile. Unter anderem eine Entlastung der Justiz!
Im besten Fall würde das sogar sinkende Prämien bedeuten. Ähnlich wie bei den kostenlosen Telefonberatungen, würden die Rechtsschutzversicherer auch Anwälte für Sammelklagen beschäftigen, was summa summarum günstiger werden müsste... wobei wir den Tag nicht vor dem Abend loben sollten.

Wie viel Vertrauen genießen Finanzberater?

Bitte lesen Sie die unten stehende Tabelle und dann sagen Sie mir bitte, was Ihnen auffällig erscheint. Dann vergleichen Sie die folgenden Punkte:

  • Großbritannien fehlt, hat aber mit 42% ein hohes Vertrauen
  • Norwegen fehlt, hat aber mit 40% ebenfalls ein hohes Vertrauen
  • Schweden ist mit 47% Spitzenreiter
Auffällig ist, dass es zwei große Vertrauensblöcke gibt. Jene Länder mit hohem Anteil an der Honorarberatung (s.o.) sowie die Ostblock- Staaten, wobei man da von mangelnder (schlechter) Erfahrung ausgehen muss.

Damit schneiden nur Autoverkäufer (10%) & Politiker (7%) schlechter ab. Traurig, nicht wahr? Sie suchen einen, dem Sie vertrauen können? Fragen Sie uns, laut unseren Kunden sollte man das!

Oder besser, starten Sie gleiche eine Kontakt Anfrage!

Wie viel Prozent der Europäer haben ein sehr hohes beziehungsweise ziemlich hohes Vertrauen in ihre Finanzberater?
Land Anteil
Deutschland 14%
Frankreich 19%
Niederlande 20%
Slowenien 20%
Österreich 22%
Finnland 23%
Belgien 26%
Schweiz 31%
Tschechien 32%
Ungarn 33%
Rumänien 34%
Kroatien 37%
Polen 37%
Russland 37%
Schweden 47%
europäischer Durchschnitt 28%

Mittwoch, 6. April 2011

Entgeltfortzahlung darf bei manchen Sportarten verweigert werden

Die Entgeltfortzahlung, welche Arbeitnehmer bis zu sechs Wochen vom Arbeitgeber bei Krankheit oder Unfall erhalten, kann bei bestimmten Sportarten bis zur Gänze verweigert werden. Mindestens grobe Fahrlässigkeit muss vorliegen, leichte Fahrlässigkeit genügt nicht zur Verweigerung. Feste Definitionen existieren nicht. Dazu Beispiele:

Sport ist nicht gleich Sport

Manche Sportart wie beispielsweise Kickboxen gelten per se als gefährliche Sportart, aber Karate zum Beispiel nicht. Für Juristen eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Wenn also ein Selbstverschulden vorliegt, dürfen Arbeitgeber die Leistung dem Verschulden nach bis 100% kürzen.

Die Beweispflicht obliegt dem Arbeitgeber. Rechtsstreitigkeiten ziehen sich oft in die Länge und sind wegen einem Vertrauensbruch sorgfältig abzuwägen.

Meinung des Autors zum Thema:
Das ist übel! Diverse Urteile haben die Krankenkassen zur Zahlung bei Sportunfällen verurteilt, bitter nur, dass die vorherigen sechs Wochen komplett wegfallen können. Sie wollen keine gefährlichen Lücken haben? Sprechen Sie Ihrem Berater oder fragen Sie bei uns nach!