Dienstag, 31. Mai 2011

Mir fehlen die Worte zu Enkelschreck "Acid auf Rädern"

Kleinlaut gebe ich es zu, irgendwie find' ich das geil! Wenn das tatsächlich von einer Oma ist, beide Dauemn hoch. Selbst wenn nicht, ein Daumen für eine schräge aber kreative Idee!

Die 190.000 Einwohner der US-Stadt Grand Rapids/Michigan wurde von der Zeitschrift "Newsweek" als sterbende Stadt bezeichnet. Es sei langweilig, gäbe zu wenig junge Leute, keine Gemeinschaftsaktivitäten usw. usf.
Darauf hin hat man einen Manager engagiert, welcher das ganze ändern sollte. Das Video spricht hoffentlich für sich. Ein schönes Beispiel für Heimatverbundenheit. Auch wenn ich sonst gerne über die USA schimpfe, die Leute dort sind anscheinend genau so nett wie auf dem Rest der Welt. Clip ab!

Freitag, 27. Mai 2011

Das hier ist einer der besten Fondsmanager der letzten Jahre:

Eduard Carmignac ist zwar Franzose aber eine geschickter Anlageexperte. Blöd nur, dass er in jüngster Vergangenheit nur mittelmäßige Ergebnisse erzielt hat, was unter anderem an den brutal überzogenen Gebühren (TER etc.) liegen könnte. Macht nichts, die Kollegen haben zur Aufholfjagd geblasen und ein nettes Plakat entworfen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Kokain Vorwurf gegenüber der Hamburg- Mannheimer

Wegen dem Sex- Skandal aus 2007 geriet die Hamburg- Mannheimer in die Medien. Ein Vertriebsmanager sowie das zuständige Vorstandsmitglied wurden entlassen, Maßnahmen zur Vermeidung in der Zukunft wurden ergriffen. Ohne Schuldeingeständnis wurde eine Incentive Reise nach Monaco abgesagt.

Verräterisches Video aufgetaucht

Die Top fünf der erfolgreichsten Vertreter der Hamburg- Mannheimer kamen am 10. September 2010 in einem Club auf Mallorca zusammen. Die BILD erhielt ein Video, wo ein Vertreter zusammen mit einer blonden Frau eine weiße Substanz konsumiert. Laut Vorwurf handelt es sich dabei um Kokain.

Vertreter + Blondine + weiße Substanz =/= Kokain

Die Ergo Tochter Hamburg- Mannheimer dementiert, es handelte sich lediglich um das Trinkspiel "Tequila Stuntman". Salz schnupfen durch die Nase sei Teil des Spiels. Die aufgetauchten Fotos würden ja auch Salz, Tequila und Zitronensaft zeigen.

Meinung des Autors zum Thema:
Ja so dreht sich das Skandal- Karussell weiter. Böse Behauptung, die "Jungs" von der HMI machen nichts anders als die anderen Versicherungsvertreter, nur sind die doof genug sich erwischen zu lassen. Was das ganze natürlich nicht besser macht!

Statt in dümmliche Werbekampagnen zu investieren sollte diese Drückerkolonne lieber seine Vermittler anständig ausbilden und bezahlen. Im Zweifel leisten die sich dann die Freudendamen privat, was mir dann aber egal sein kann. Sex Tourismus auf Kosten der Kunden geht gar nicht!

Nutten sagen aus: Sex Orgien sind kein Einzelfall

Felicitas Schirow ist die Inhaberin des Café Pssst in Berlin, das erste Bordell mit Konzession. Laut ihr sind Sex- Orgien des Hamburg- Mannheimer Vertriebs kein Einzelfall, lediglich der Umfang erstaune. Feiern mit weiblicher Begleitung sind als Belohnung Usus. Ehemalige Vertreter bestätigen das.

Blackjack & Nutten im Management inklusive

Bei den Führungskräfte Tagungen der Hamburg- Mannheimer Versicherung waren Prostituierte ebenfalls Stammgäste. Laut Schirow geht es um die Motivation der Mitarbeiter. Anlass der Äußerungen war die in 2007 durchgeführte Vertreter- Reise nach Budapest, welche durch Sex Skandale in die Medien geriet.

Wer zahlt das teure Vergnügen?

Die Finanzierung erfolgt aus Schwarzkassen.Die Budapest- Orgie wird mit 300.000€ beziffert, wovon 83.000€ auf die historische Gellért-Therme entfallen, die als Freiluftbordell genutzt wurde. Ohne Schuldeingeständnis wurde die Formel- 1 Reise nach Monaco abgesagt, da sie nicht ins Umfeld passe.

Meinung des Autors zum Thema:
Mal ehrlich, wer glaubt denn bitte, dass es sich hier um Einzelfälle handelt oder wirklich nur Salz statt Kokain geschnupft wurde, hm? Die würden nicht immer so negativ auffallen, wenn die alle sauber wären...
Hamburg- Mannheimer International (kurz HMI), wer erwartet denn da Anstand?

Dienstag, 24. Mai 2011

Maschis Erben: Egal ob HMI oder AWD, Hauptsache Sexparty!

Der "Skandal" um die Nuttennummer im Ausland von der HMI ist ja bereits in aller Munde. Was mir ein Vögelchen so nebenbei zwittschert, finde ich doch amüsant.

Carsten Maschmeyer hatte nach einem kurzen Ausflug bei den Strukkis seinen eigenen Strukturvertrieb aufgemacht, den AWD. Sein Schwager Kai Lange, ex Chef der HMI, ist damals im Streit von ihm gebrochen und zur HMI gegangen.
Er organisierte die Sause, sieht sich aber heute in keiner Schuld, da er nur in der Diskothek gewesen sei. Zumindest den letzten Punkt glaube ich, die richtigen Ganoven haben schon immer andere für sich bluten lassen während sie selbst "dezent" im Hintergrund waren... oder eben in der Drogen und Nutten freien Disko in Budapest, natürlich.

Miese Heuchler

Die Ergo sowie die Munich Re tun immer noch schwer betroffen. Ein paar Bauernopfer folgen, Hauptsache der Umsatz stimmt, dann wird das hier schnell unter den Teppich gekehrt. Strafrechtliche Konsequenzen. Dass ich nicht lache, was wollen die dem Vorwerfen? Vergnügungssucht? Fast so schlimm wie Politiker, ich weiß nur nicht wer mich noch mehr anwiedert.

Was passiert in Zukunft?

Genau das gleiche wie vorher auch, man achtet nur darauf, dass es keiner mitbekommt. Böse sind immer nur die anderen. Dass  Rechnungs- Posten wie Schaum mit 0€ abgerechnet werden, stimmt auch bestimmt niemanden bedenklich. Ein Versicherungsvorstand bucht also ein Einzelzimmer, fragt aber nach den Besuchszeiten und in seiner Badewanne, wo selbstredend diverse Hygienprodukte stehen, muss mit extra Aufwand Schaum eingelassen werden.
Wem kommt hier was komisch vor? Ob ich vom ex Vorstand der HMI spreche? Oder der Ergo? Oder gar der Munich Re? Frei redend nein, würde doch glatt eine Klage nach sich ziehen...

Bei der nächsten Sauftour einfach mal darauf achten was die Kollegen so im Suff von sich geben, da braucht es dann keinen Versicherungskritiker.

Freitag, 20. Mai 2011

Sex Skandal (?) bei der Hamburg- Mannheimer - Von wegen!

 
Vermutlich haben es die meisten mitbekommen: Der Strukturvertrieb HMI - der nicht mit der Stammorganisation der Hamburg Mannheimer verwechselt werden sollte - hat in Budapest für die besten 100 Vertriebler eine NAP (Nutten- Alkohol- Party) geschmissen. Dazu ein paar Gedanken:


Woher kommt das Geld? 
Letztlich von den Versicherten, den von deren Prämien zwacken sich die Gesellschaften etwas ab.


Wie werden die Besten ermittelt? Bei Strukturvertrieben geht es um Umsatz, d. h. wer am meisten verkauft bekommt am meisten Umsatz, bekommt am meisten Kohle. Dass diese Leute seltenst die Besten sind - Masse statt Klasse ist hier die Idee - sollte auf der Hand liegen.


Konsequenzen?


Zitat: "Mittlerweile bedauert Ergo den Vorfall, der "einen gravierenden Verstoß gegen geltende Richtlinien des Unternehmens" darstelle und nicht toleriert werde. "Die verantwortliche Führungskraft und das verantwortliche Vorstandsmitglied sind für uns nicht mehr tätig", heißt es in der Stellungnahme."

Wer soll diesen Mist glauben? Jetzt gab es ein Bauernopfer, die Höhe der Abfindung dürfte interessant sein, ein Manager sowie eine Führungskraft sind nicht mehr für die HMI tätig. Was ist denn mit den über hundert geladenen Gästen, welche ihre schmierigen Methoden weiter treiben und garantiert nicht alle ledig und alleinstehend waren, hm?


Einzelfall?
Der Vertrieb lebt, vor allem bei sinkender Qualität, von solchen Incentive Reisen. Übrigens müssten die Vertreter diese versteuern, würde mich massiv wundern, wenn das wirklich passieren würde. Irgendwas muss den armen, sabbernden Horden von HMI Vertretern doch präsentiert werden. Denn wenn die Masse schon kein gutes Geld verdient, an was sollen die denn glauben?
Dass sie irgendwann auch mal dazu gehören werden, eine sehr preiswerte Methode um statt anständigem Gehalt (alles nur auf Provision arbeitende Selbstständige) ein paar Nutten zu bezahlen...


Sowas passiert ständig. Zwar nicht in dieser Extreme, doch gibt es zu Haufe Incentives. Vollkommen egal ob da eine ex MLP Sach heutige Gothaer Tochter nach Hong Kong einlädt, ein Ossi Versicherer zum Betrinken nach Mannheim, die grünen Nordmänner zum Konzert nach Hamburg oder woanders wo... ein Satz zutrifft den mir einst ein Maklerbetreuer gesagt hat: "Ich lade Sie auf Kosten der Kunden der roten Indianer ein!"

Keine Kritik als solches, denn Incentives sind durchaus akzeptabel und schön. Nur die Art und Weise stört, denn es sind i. d. R. Saufveranstaltungen, welche nur die rücksichtslosesten Drücker erleben werden.

R.I.P. Mein Audi ist tot

Tja liebe Freunde, so sollte das Innenleben meines Motorraums aussehen:
Leider, leider sieht das jetzt ganz anders aus. Gestern beim Fahren sind mir merkwürdige Geräusche aufgefallen. Noch ehe ich von der Autobahn abgefahren bin um zu schauen was los ist, kam weißer Dampf aus dem Auspuff, das Getriebe ruckelte, die Kühlwasseranzige spielte verrückt und vom Fleck ging es auch nicht mehr. Und so sehen dann die kaputten Sachen aus, da machste auch als Hobby Schrauber nicht mehr viel...

Mittwoch, 18. Mai 2011

Ich schäme mich für Deutschland!

Liebe Leser,

kennen Sie das Gefühl, wenn Sie vor Scham im Boden versinken wollen? Bei mir hat es eben eine neue Stufe erreicht, aber lesen Sie unten selbst.

Bekannt ist, dass in Deutschland das Lohnniveau fällt, der Billiglohnsektor wird ausgeweitet. Erschreckend ist dabei, dass mehr als zwei Millionen Arbeiter keine sechs Euro die Stunde verdienen (70% mit Ausbildungsberuf, 7% Akademiker). Nochmal eine gute Millionen verdient keine fünf Euro die Stunde.

Und die Folge der Billigpolitik?

In Belgien (!) protestieren die Gewerkschaften, dass in Deutschland (!) zu wenig gezahlt wird. Heinrich als Synonym für den Deutschen Michel bekommt 4,81€/ Stunde, ein Grund um für das Nachbarland auf die Straße zu gehen.

In Belgien protestiert man für bessere Löhne in Deutschland

Glatter Hohn, dass man da immer darauf pocht, wir seien/ sind Exportweltmeister . Klar, dass viel raus muss, wenn im Inland Käufer kaum Geld haben. Verschleudern lässt sich Ware auch günstiger, wenn die Produktion nicht so viel kostet. Aber das hier?

Deutschland, setzen, sechs!

Bei fr-online findet sich u. a. ein Artikel, der mich zu diesem Statement bewogen hat. Ein böser Mensch würde jetzt sagen, Deutschland schafft sich ab. Womöglich trifft es aber nur den Nagel auf den Kopf...

Dienstag, 17. Mai 2011

Kinder und die Haftpflicht - Was versichert ist und was nicht

In Kindertagesstätten wie KiTas, Horts etc. greift die gesetzliche Unfallversicherung, wenn der Betreuer durch den Jugendhilfeträger bestätigt ist, egal ob öffentliche oder private Einrichtung. Der Unfall muss der Landesunfallkasse oder der dem Gemeindeversicherungsträger gemeldet werden.

(Private) Tagesbetreuung ist nicht versichert

Die Tagesbetreuung auch durch Tagesmütter ist davon ausgenommen, hier ist eine private Haftpflichtversicherung notwendig. Im Falle minderjähriger Babysitter muss die Klausel "Betreuung im Auftrag" mit enthalten sein. Die Eltern haften, auch wenn die Tätigkeit schwarz erfolgt, wie ein Arbeitgeber.

Der Ziegelstein in Nachbars Auto ist meist nicht versichert

Kinder bis sieben Jahre sind deliktunfähig, im Straßenverkehr bis zehn Jahre. Da sie keine Schuld tragen können, würde ein Schaden auch nicht bezahlt. Außer eine Aufsichtspflichtverletzung der Betreuer liegt vor. Präventiv wird eine Kinderunfall- oder Kinderinvaliditätsversicherung empfohlen.

Meinung des Autors zum Thema:
Also nur zum Verständnis: Wenn die Sechsjährige beim Aufräumen ihre Spielzeuge auf Nachbars Auto wirft, wird der Schaden nicht bezahlt. Haben die Eltern aber die Aufsichtspflicht verletzt - was man in dem Fall eingestehen sollte - dann kann der Schaden reguliert werden. Die Formulierung ist wichtig!
Achtung: In der Praxis weichen Gerichte je nach geistiger Reife manchmal leicht von der 10er Grenze ab.

Sonntag, 15. Mai 2011

Nazi Finnen

Diese sympathischen jungen Herren sind Vertreter der NSFAP, welche sich ihr Programm von der deutschen NSDAP entliehen hat. Genauer gesagt sogar von Adolf Hitler persönlich, na gut, zumindest seinem Vermächtnis nach. Sie strichen das Wort Jude und ersetzten es durch Moslem.

Irgendwie fehlen mir da die Worte. In Deutschland gibt es direkt eins mit der Nazi Keule aber unsere "arischen" Nachbarn dürfen sich sowas rausnehmen? In Finnland ist das übrigens nicht verboten, die armen Jungs wollen ja nur ihre Grenzen vor den Schwarzen schützen. Ja ne is' kla'...

Neue Zusatzbeiträge und die BKK für Heilberufe vor dem Aus

Die BKK für Heilberufe hat 130.000 Versicherte und sucht nach einer Mitteilung vom 09.05.2011 einen Fusionspartner unter den anderen BKK en, da sonst die Zahlungsunfähigkeit droht. Eine Fusion ist günstiger für die BKK en als eine Schließung. Ein Partner ist aber noch nicht gefunden.

Die BKK für Heilberufe wäre nach der City BKK damit die zweite Kasse, welcher eine Schließung widerfährt.

8€ bei der Vereinten IKK - Wobei das ja erst der Anfang ist!

Die Vereinte IKK aus Düsseldorf hat ca. 1,7 Millionen Mitglieder und ist fast zehnmal so groß wie die insolvente City BKK. Ohne externe Hilfe wird hier ein Zusatzbeitrag unvermeidbar sein. Der Verwaltungsrat der Kasse entschied am 13.05.2011.

Meinung des Autors zum Thema:
Weiter dreht sich das Krankenkassenkarussell. Frage mich nur ob es bei den anderen Kassen, welche unweigerlich folgen müssen, auch noch einen Aufschrei gibt oder das nur stillschweigend hingenommen wird. Wer einen Zusatzbeitrag zahlt, ist fast selber schuld, denn man kann problemlos wechseln.

Soweit ich weiß, fusionierte die BKK für Heilberufe mit der BKK Ford ohnehin zur Pronova BKK. Naja, kann etwas dauern bis das Corporate Identity umge- bzw. erstellt ist.

Samstag, 14. Mai 2011

Legales Mobbing oder warum Auslachen nicht strafbar ist

Man mag es kaum (?) glauben aber auch deutsche Richter treffen manchmal fragwürdige Entscheidungen. So auch in diesem ungekürzten Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger, lediglich das Bild wurde wg. der Ladezeiten rausgeschnitten.


Ob das jetzt bei einer Versicherung als Grund zu Zahlung reicht, sei dahin gestellt. Eigentlich finde ich das Urteil auch nicht richtig, denn Auslachen kann zutiefst verletzend sein.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK)

Was soll man groß dazu sagen? Satt dem nahezu wertlosen Massenabschluss Versicherungsfachmann, bin ich seit heute Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK), kurz Fachberater FDL. Die Betonung liegt dabei auf IHK, denn es handelt sich um einen rechtlich geprüften, offiziell anerkannten Abschluss. Nicht so ein Unfug wie CoB, ils und andere leere Hülsen...

Freitag, 6. Mai 2011

Preissteigerung wegen EuGH Urteil - Gleischaltung von Mann & Frau bei Versicherungen

Aus gegebenem Anlass, denn die letzten Tage fragen vermehrt Personen danach, eine kurze Erläuterung was wegen dem EuGH Urteil vom 01.03.2011 zum 22.12.2012 geschehen wird.

Das Geschlecht darf kein Unterscheidungsmerkmal mehr sein

In der Folge müssen die Prämien angeglichen werden, denn nur weil es kein Merkmal mehr sein darf, heißt es nicht dass es keins ist! Männer und Frauen müssen also das gleiche Kosten. Der kluge Kaufmann wird einfach den Preis des günstigeren auf den Preis des teuren Kollektivs anheben. Der faire Kaufmann würde eine Mischkalkulation machen, welche je nach Verhältnis Mann zu Frau trotzdem eine Erhöhung bedingt.

Wie man es auch dreht und wendet, es muss teurer werden - nur wieviel?

Aktuare (Versicherungsmathematiker) gehen aktuell von folgenden Sätzen aus:
  • Mann Privatrente +30- 40%
  • Mann Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) +20%
  • Mann private Krankenversicherung (PKV) +30%
  • Mann Krankenzusatz- & Pflegeversicherung +20%
  • Frau Kapitallebensversicherung (KLV) +15%
  • Frau Risikolebensversicherung (RLV) +40%
  • Frau Kfz- Haftpflicht- Versicherung (KfzHV) +30%
Die Vergangenheit hat derartiges schon bewiesen, denn bei der Riester- Rente verloren die Männer 10% während die Frauen diese 10% gewannen. Hier wird es ähnlich laufen. Danke EU, ganz großes Kino!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Warnung vor einem Zwerg Fonds

Heute ist mir ein "witziger" Fonds bei einem Kunden aufgefallen, denn seine Netto Wertentwicklung sah auf den ersten Blick nicht so schlimm aus. Als aber keine TER (total expanse ratio) sowie kein Fondsvolumen ausgewiesen waren, wurde ich stutzig und habe im Rechenschaftsbericht recherchiert:

Fondsvolumen 834.000€ Anteil P(Seite 81)
Fondsvolumen 232.000€ Anteil I(Seite 81)

TER 23,32% Anteil P (Seite 82)
TER 17,07% Anteil I (Seite 82)

Bei solchen Kennzahlen wundert die miese Entwicklung gar nicht: Viel zu klein, was in Relation viel zu große Gebühren verursacht!
Der einzige Grund warum der Fonds nicht vollends verendet ist, lag am hohen Anteil Gold (nicht physisch). Letztlich muss man aber sagen, dass es enormes Glück war, denn dieser Fonds hat keine Substanz. Der Kunde hatte leider Pech, weil er Ende 2007 gekauft hat. Gold, tolle Währung!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Welche Lebensversicherungen haben die wenigsten Beschwerden?

Was auffällig ist oder eher peinlich, je nachdem welchen Blickwinkel man einnimmt, ist dass die Protektor (Auffanggesellschaft für insolvente Lebensversicherungen) eine geringere Beschwerdequuote hat als manch aktiver Anbieter, das sollte zu denken geben.
Aber leider wird bei Versicherungen nur nach Vertragsanzahl und Prämienvolumen geguckt. Wer braucht schon zufriedene Kunden, so lange er dumme findet, die zahlen?

Rang Gesellschaft Verträge Beschwerde-Anzahl Beschwerde-Quote**
69 Heidelberger 465.325 55 11,82
68 Asstel 338.522 34 10,04
67 Aspecta*** 659.836 50 7,58
66 Arag 334.231 25 7,48
65 Bayerische Beamten**** 330.415 23 6,96
64 Skandia 367.829 25 6,80
63 PB Lebensversicherung 364.553 23 6,31
62 Barmenia 241.004 15 6,22
61 Protektor 166.593 10 6,00
1 DEVK Deutsche Eisenbahn 744.520 2 0,27
2 Dialog 249.674 1 0,40
3 Provinzial Leben Hannover 851.185 6 0,70
4 Ideal 532.606 4 0,75
5 Familienschutz***** 115.693 1 0,86
6 SV Sachsen 455.070 4 0,88
7 Europa 448.840 4 0,89
8 Debeka 3.328.388 31 0,93
9 Rheinland 278.459 3 1,08
10 Provinzial Nordwest 1.825.248 25 1,37
11 Münchener Verein 145.634 2 1,37
12 SV Sparkassenversicherung 1.723.756 24 1,39
13 Continentale 643.473 9 1,40
Gesamt 88,97 Mio. 2.513 2,82

Dienstag, 3. Mai 2011

Die laut Wirtschaftswoche schlechteste Anlage der Welt (Update - überarbeiteter Text)

Deutscher Irrsinn

Nur in zwei deutschsprachigen Ländern können am grauen Kapitalmarkt geschlossene Fonds gekauft werden. Der Markt ist kaum reguliert, Änderungen sind aber geplant. Unerfahrene Anleger sollten die Finger davon lassen, da bei der Risikoeinstufung fast alle Modelle das Maximalrisiko aufweisen.

Jedes Jahr entstehen Milliardenschäden

Die Wirtschaftswoche kritisiert die Kosten, unverständliche Prospekte sowie zahlreiche Skandale. Fast jeden geschlossenen Fonds gibt es als alternatives Investment, beispielsweise als Schiffe, Wälder oder andere Anlagen. Diese sind börsentäglich handelbar, kostengünstiger sowie transparenter.

Taugen nichts und kriegen trotzdem Geld

Laut Wirtschaftswoche sind geschlossene Fonds die schlechteste Geldanlage der Welt. Auch als Altersvorsorge taugen sie nichts obwohl sie mittlerweile als überteuerte Sparpläne verfügbar sind. Die Stiftung Warentest warnt zusätzlich. Trotzdem erhöhen sich die Geldmittel seit der Finanzkrise wieder. Lehren scheinen die wenigsten Anleger daraus gezogen zu haben.

Meinung des Autors zum Thema:
"Gier frisst Hirn" hat mein Opa immer so schön gesagt und wahrscheinlich hat er Recht. Es gibt tatsächlich so ziemlich gar nichts was man nicht besser (günstiger, weniger Risiko) nachbilden kann, wenn man sich etwas damit beschäftigt.

Montag, 2. Mai 2011

Verkaufsveranstaltungen statt Hochschul- Vorlesungen

Der Finanzdienstleister MLP aus Wiesloch bei Heidelberg ist auf Akademiker spezialisiert und kooperiert bundesweit mit 40 Hochschulen. Die 2200 Berater, welche als Selbstständige von Provisionen leben müssen, halten kostenfreie Seminare für Studenten ab. Laut Hochschulen müssen diese werbefrei sein.

Verkauf statt Information

Die Kritik der Teilnehmer und Hochschulen lautet, dass es sich um Verkaufsveranstaltungen handelt, da konkrete Finanzprodukte beworben werden. Die persönliche Finanzplanung soll anlässlich des vermeintlich ersten Gehalts konkretisiert werden. Der Inhalt der Seminare sei indes akzeptabel.

Nur die anderen sind böse - unsere Jungs machen das nicht!

Die Auswertung der Ergebnisse gerate sehr kurz, dann folgen Verkaufsgespräche. Hochschulen und Stiftung Finanztest warnten bereits vor MLP. Die Zentrale dementiert diese Praxis, sie würde gegensteuern. Ehemalige MLP Berater bezeichnen das als gängige Praxis: Kundenfang und Verkauf als oberstes Ziel!

Meinung des Autors zum Thema:
Wer glaubt denn bitte ernsthaft, dass ein Wirtschaftsunternehmen nur aus Spaß an der Freude Seminare abhält ohne einen Eigennutzen zu verfolgen? Mir tut es leid um die Studenten, aber solches Verhalten ist ja auch schon von Horbach (AWD), Debeka und anderen Sekten bekannt. Wobei das hier noch die harmloseren Methoden beschreibt. Mir selbst haben mal vor einer Klausur die MLP Schergen aufgelauert. Damals gabe es auch die Daten, wollte ja vor einer Klausur nicht noch sinnfrei mit denen rumstreiten.
Tipp an dieser Stelle: Gem. §7 II UWG dürfen die "Berater" nicht mehr anrufen, wenn man ihnen das verbietet. Wenig mag helfen, aber die Aussicht auf Strafe tut es. Also kurz eine E- Mail verfasst, in welcher es heißt, dass keinerlei Werbeanrufe gewünscht sind!

Sonntag, 1. Mai 2011

Deutsche Staatsanleihen sind ein Risiko für Privatanleger

Mit einer Schuldenquote von 76% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist Deutschland international ein guter Schuldner. Kritisch ist die implizite Verschuldung, jene Kosten welche beispielsweise durch Pensionen etc. kommen, welche die Verschuldung auf 400% treibt. Diese kann bereits nicht getilgt werden.

Risiko Rente

Die Rente ist mathematisch eine lange Anleihe mit ungewissen Zins (Koupon), Privatvorsorge ist unvermeidbar. Bei klassischen Versicherungen wird zu 70% und mehr in Staatsanleihen investiert. Rentner hängen so indirekt an der Zahlungsunfähigkeit Deutschlands, welche durch die Inflation vermieden wird.

Schneeballsystem auf Staatsniveau

Deutschland schafft einen künstlichen Absatzmarkt, denn Versicherungen dürfen fast nur Staatsanleihen kaufen. Mittels Geldvermehrung wird so stückweise entschuldet, wodurch Rentner mit klassischen Lebens- und Rentenversicherung schleichend enteignet werden. Experten raten deshalb zu breit gestreuten Portfolios, denn sonst geht der Rentner mit dem Staat baden

Meinung des Autors zum Thema:
Vereinfachung für den Laien: Heute kann man für 1000€ Waren kaufen. Sind morgen 2000€ im Umlauf, können die Händler ihre Preise verdoppeln. Die Ware bleibt in Relation gleich teuer, nur hat leider nicht jeder plötzlich sein Geld verdoppelt.

MLM für ganz, ganz Arme

Keineswegs möchte ich Menschen mit Geld diffamieren. Aber was sich dieser Hans- Wurst leistet, unglaublich. "Der clevere Strukturmanager" oder wie einer behauptet es zur schillernden Führungskraft zu bringen obwohl er eine wiederlich schlechtes Video online stellt.
Ich will gar nicht wissen für welchen Strukturvertrieb der Nieten in Nadelstreifen anheuert.

Sehen, brechen, nicht nachmachen!

User Fragen: Ist die "Deutsche Vermögensberatung" eine gute Wahl, wenn es um Versicherungen geht?

Die u. g. Frage habe ich von einem User- Portal, wo ein Hilfesuchender um Rat gebeten hat. Meine Antwort folgt weiter unten. Ich halte es insofern für wichtig, da die DVAG (Deutsche Vermögensberatung) die zzt. größte Drückertruppe Deutschlands darstellt. Man muss aber nicht immer mit Dreck werfen, man kann sie auch sachlich demontieren.


Text:
also ich hab ja ziemlich wenig Ahnung von Versicherungen und beötige wohl in Zukunft proffesionelle Unterstützung. Ist dabei die DVAG eine gute Alternative bzgl. Unfallversicherung, KFZ-Vers, Altersvorsorge usw..... oder gibt es bessere Alternativen?

Antwort:

Ja, es gibt deutlich bessere Alternativen. Aber schauen wir uns den Laden - meiner persönlichen Abneigung zum Trotze - doch mal neutral an.

Die DVAG besteht zu 100% aus Handelsvertretern, welche nur Produkte der Generali Gruppe (davon nicht einmal alle) sowie Teile der Deutschen Bank Gruppe (davon sogar nur sehr wenige) verkaufen darf.
Die Betonung auf Handelsvertreter und Verkauf ist wichtig, denn (fast) alle fangen dort bei 0 an. D. h. sie bekommen weder Fixum noch Kunden gestellt und müssen so viele Abschlüsse jeden Monat tätigen, dass sie davon leben können. In wie weit eine neutrale Beratung dann möglich ist, sei dahin gestellt.

Gehen wir davon aus Du würdest an einen "guten" DVAG Handelsvertreter (Achtung, Selbstständige mit wirtschaftlichen Zwängen) geraten, er kann dir nichts anbieten, was Du nicht bei der Generali/ Deutsche Bank Gruppe so bekommst. Bloß haben die Vertreter dort mehr Möglichkeiten: Schadenregulierung, Rabattvollmachten, direkten Zugang zu den Interna der Gesellschaft etc.

D. h. selbst im direkten Vergleich ziehst Du keinen Vorteil aus der DVAG gegenüber den Vertretern der einzelnen Firmen.

Was ist die Alternative?
Es sind Makler (teilweise die gleichen Zwänge wie Handelsvertreter) und/ oder Honorarberater (Können dein Mandat nicht immer übernehmen), denn hier bist Du nicht auf einen Anbieter beschränkt. Da es aber auch hier gute und schlechte gibt, die Frage aber nicht dem galt, musst Du entweder noch eine Frage eröffnen oder selbst dein Glück versuchen.
Ein Tipp am Rande: Es kann durchaus sein dass Du auch bei einem guten Berater nicht alles aus einer Hand bekommst, denn die meisten Profis spezialisieren sich und arbeiten im Verbund mit Kollegen.
Jener welcher behauptet heute noch alles alleine zu können ist ein Hochstapler oder tatsächlich das 0,01% der Superhirne...