Mittwoch, 31. August 2011

Ein alter Witz, der mir heute noch Freude bereitet

Teilen sie uns bitte die ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungsknappheit im Rest der Welt mit!

Die Umfrage stellte sich (nicht unerwartet) als Riesenflopp heraus:

1.)In Afrika wussten die Teilnehmer nicht was "NAHRUNG" ist

2.)Osteuropa wusste nicht was "EHRLICH" heisst

3.)Westeuropa kannte das Wort "KNAPPHEIT" nicht

4.)Die Chinesen wussten nicht was "MEINUNG" ist

5.)Der Nahe Osten fragte nach, was denn "LÖSUNG" bedeute

6.)Südamerika kannte die Bedeutung von "BITTE" nicht

7.)Und in den USA wusste niemand, was "DER REST DER WELT" ist.....

Montag, 29. August 2011

Central Krankenversicherung - Wie eine Versicherung vor Drückern und Versagern in die Knie geht

Die Krankenvollversicherung (PKV) hat laut Central keine Zukunft, die Bürgerversicherung sei unausweichlich, weshalb man sich intern darauf einstelle. Künftig sollen Zusatzversicherungen das Geschäft ankurbeln. So die offizielle Begründung...

Was indes hinter den Kulissen geschieht

Man gibt hinter vorgehaltener Hand zu sich mit den Billigtarifen verspekuliert zu haben. Das Wachstum war zu teuer, agressesive Abwerbung sowie hohe Provisionen haben ihren PReis, die Beiträge werden um bis zu 20% steigen. Leider auch für den Bestand, welche solidarisch für die schlechte Geschäftspolitik einstehen darf.

Für Makler wird die Versicherung laut eigenem Verständnis uninteressant, von den 70 Betreuern im Maklervertrieb wird deshalb auch kaum jemand bleiben. Es sei aber noch nichts entscheiden.
Die Vorstandsetage wird halbiert, rausgeworfen werden der Betriebswirt sowie die Mathematikerin. Die beiden anderen bleiben.
Die 600 angestellten Außendienstler sollen woanders reingepresst werden, zur Generali nach München oder der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), der Drückertruppe von Hr. Pohl. Laut diesem sei der Außendienst zu ineffizieten, was in seiner Wertewelt so viel heißt wie "Die Central Vertreter haben zu viel beraten und zu wenig verkauft!". Schöne neue Welt...


Und auf Deutsch?
Der Drecksladen aus Köln hat sich mit Billigsttarifen, welche Leistungen unterhalb des Kassenniveaus boten, einfach schlechte Kunden eingekauft, da zahlungsunwillig oder gar -unfähig. Die Versorgung muss die Versicherung trotzdem übernehmen, kein lohnendes Geschäft.
Geiz ist geil funktioniert nunmal nicht. Man kann keine gute Leistung für kurz- sowie langfristig stabile Beiträge kaufen, das wiederspricht jedweder mathematischer Logik. Ob deshalb die einzigen beiden Vorstände mit Zahlenverständnis gegangen wurden, ein Schelm wer Böses denkt...

Und für die Versicherten?
Die Central sollte mal einen Schluck ihrer eigenen Medizin kosten. Damals warb sie mit "Wechsle, wer kann". Das sollten die ihren Versicherten auch diesmal wieder empfehlen. Nur geht dir Reise diesmal zum Mitbewerber.

Spekulation
Jetzt da der Billigheimer nicht mehr ganz oben in den Vergleichsportalen steht, gibt es einen neuen Kanditen, welchen diese Entwicklung treffen dürfte: HanseMerkur.
Die HanseMerkur bietet mit ihrer KVE sowie KVG Reihe Dreckstarif, die Leistungen sind schlecht, ein Pendant zu den KEH bzw. V3 Reihen der Central. Jetzt werden die ganz oben in den Rankings stehen, mal schauen was dann folgt...

Falls ein kluger Kollege jetzt fragt warum ich keine AXA mit ihrer Vision Reihe aufliste, ganz einfach, mit diesen Selbstbehalten entsteht dem Versicherer erstmal kein Zahlungsproblem. Mag ja sein, dass Nichtzahler Akut- sowie Schmerzbehandlung erstattet bekommen müssen, aber dafür müssten sie ja erstmal die teils derben Selbstbehalte überschreiten.

Hausratversicherung: Die "Tresorklausel" ist gültig

Die Hausrat Versicherung darf bestimmen, dass leicht zu entwendende Wertgegenstände wie etwa Schmuck etc. einer Entschädigungs- Obergrenze unterliegen, sofern diese NICHT in einem anerkannten und verschlossenen Wertschutzschrank verwahrt wurden.

Niederlage vor Gericht

Ein Versicherungsnehmer empfand das als unangemessene Benachteiligung und unterlag mit seiner Klage vor dem LG Essen am 05.05.2011 unter dem Aktenzeichen 18 O 345/10. Ähnlich urteilte das LG Hamburg am 20.02.2009 (Az 302 O 143/08). Es lag kein Verstoß gegen §305 BGB (Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen [AGB] in den Vertrag) vor.

Begründung

Derartige Vermögensgegenstände sowie Bargeld haben ein offenkundig besonderes Sicherungsbedürfnis. Na wer hätte es gedacht?
Das gleiche gilt übrigens auch für Wertpapiere, Sparbücher sowie alle anderen Dinge, welche leicht in Geld ztu wandeln sind.

Freitag, 26. August 2011

Die 50 angeblich sichersten Banken der Welt

Die Firma Global Finance gibt ein regelmäßiges Rating heraus, welches die 50 sichersten Banken der Welt umfasst. Vor kurzem, also auch zum 20 jährigen Jubiläum, geschah dies erneut. Meiner Meinung nach sollte der Fall Lehman Brothers aber nicht so lange her sein, als dass man sich nicht daran erinnern sollte. Denn diese Bank tauchte auch als eine der sichersten der Welt auf, nur hat alles nichts geholfen.


Wie man in Zeiten politischer Instabilität sowie vager Zukunft derartige Prognosen abgeben kann, ist mir schleierhaft. Aber sehen wir es mal positiv, denn die sicherste Bank der Welt ist eine Deutsche Bank, aber nicht die Deutsche Bank. 

  • 1. KfW (Germany) 
  • 2. Caisse des Dépôts et Consignations (CDC) (France) 
  • 3. Bank Nederlandse Gemeenten (BNG) (Netherlands) 
  • 4. Zürcher Kantonalbank (Switzerland)
  • 5. Landwirtschaftliche Rentenbank (Germany)
  • 6. Rabobank Group (Netherlands) 
  • 7.1. Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank (Germany)
  • 7.2. Nederlandse Waterschapsbank (Netherlands) 
  • 8. Banque et Caisse d’Épargne de l’État (Luxembourg)
  • 9. NRW.Bank (Germany)

Generell darf man wohl sagen, dass Deutschland sowie die Niederlande bei diesem Rating ganz gut abschneiden.
Die Filialen sitzen in der ganzen Welt, wobei in London sowie New York die Werbeabteilungen sitzen, und scheinen keine besondere Affinität zum deutschsprachigen Raum zu haben. Normalerweise spricht man in Übersee von stupid German money, wenn auch in anderem Zusammenhang.

Also freuen? 

Mitnichten, denn nur weil jemand etwas als gut und sicher anpreist, muss es noch lange nicht so sein! Vor allem weil die Tabelle Äpfel mit Birnen vergleicht, denn z. B. die KfW betreibt kein typisches Bankgeschäft mit Filialen, Beratern etc. Was also nutzt es dem Bürger, dass sein Geld dort sicher wäre? Als jemand der bei einer Bank wie der KfW verschuldet wäre, wäre mir deren Untergang samt Forderung doch am liebsten...

Freitag, 19. August 2011

Was ist besser, eine Immobilie oder eine Anleihe?

Was ist eine Anleihe? Sie leihen jemandem Geld, der gibt Ihnen das mit Zinsen zurück, sofern der Schuldner  zum Ende hin noch solvent ist. Die Immobilie/ Eigentumswohnung (ETW) erklären sich von selbst.

Nur was von beiden ist rentabler?

Gegenüber gestellt wurden in der Vergangenheit erfolgreiche (!) - die mittelmäßigen bis schlechten Wohnungen außen vor - gegenüber deutschen Bundesanleihen. Und siehe da, die Immobilien schneiden gar nicht so gut ab wie immer alle behaupten. Und das ohne den ganzen Ärger zu berechnen (Mietausfall, Mietnomaden, Versicherungen, Verwaltung etc.).

Was sollte ich tun?

Das hängt immer von Ihrer individuellen Situation ab. Klar sollte sein, niemand sollte blind eine Immobilie kaufen, denn man bindet sich Risiken ans Bein, welche erst abgetragen werden sollten. Meistens empfiehlt sich etwas Geld an zu sparen und mit mehr Eigenkapital in die Verhandlung zu gehen. Nicht nur dass man bessere Objekte zur Auswahl hat, man spart sich bis dato diverse Kosten und bleibt flexibel.

Faustformel unter der Bedingungen ähnlicher Sicherheit

Ist die Rendite der Anleihe größer als Zins & Tilgung der Immobilie, lohnt es meist erst das Geld anzulegen. Und später zu kaufen. Sondereffekte wie vermeintliche Schnäppchen usw. außen vor.

Es hilft also wieder nur eins, rechnen! 

Lassen Sie übrigens NIE den Immobilienverkäufer rechnen, denn der will seine bis zu 10% Provision kassieren. Auch Ihr Bänker sollte NIE rechnen, denn der will seine bis zu 3% an der Finanzierung verdienen und womöglich via Kickback noch was an der Immobilie. Da beide nicht haften kommen sie als Berater ohnehin nicht in Frage!
Ihr Makler kann in der Regel keine Anleihen vermitteln, wohl aber die Finanzierung sowie die Immobilie. Eigentlich scheidet damit sogar dieser aus, denn bei diesen Summen ist ein Interessenkonflikt schon fast vorprogrammiert.

Also? Sie müssen schon jemandem Geld auf den Tisch legen damit er für Sie rechnet. Vereinbaren Sie aber vorher, dass Sie woanders kaufen sowie dass er eine prozentuale Beteiligung bekommt, wenn er für Sie einen Rabatt rauschlägt.

Zum Vergrößern oder Downloaden bitte anklicken.

Dienstag, 16. August 2011

Wie ich das Finanzamt an meinem Prozesskosten beteiligen kann?

Manchmal lohnt klagen doch, nicht nur weil Sie Ihre Rechte schützen sollten! Sie können unter bestimmten Bedingungen das Finanzamt an den Kosten beteiligen, das wie können Sie unten in einem Auszug aus Focus Money lesen.

Sie können auch das Bild anklicken um es im Vollbild Modus zu lesen oder herunter zu laden. Viel Spaß!


Montag, 15. August 2011

Sport: Bei bösem Foul droht Schadenersatz

Sport Teilnehmer unterliegen eigentlich einem stillschweigenden Haftungsverzicht, weshalb kein Schadensersatz verlangt werden kann. Ein American Football Spieler klagte, weil der gegnerische Linebacker mit abgesenktem Helm ihm frontal in die Beine sprang, wodurch eine schwere Knieverletzung folgte.

Über die Strenge geschlagen

Der Beklagte führte an, dass es ein gefährlicher Sport sei. Alle Beteiligten wüssten, dass es zu schweren Verletzungen kommen könne. Das Landgericht Kiel verurteile den Beklagten, da er nach dem Pfiff des Unparteiischen mit dem Foul grob gegen die Regeln der sportlichen Fairness verstößt.

Wegen erhöhter Gefahr muss man sich nicht alles bieten lassen!

Eine erhöhte Gefahr ist gegeben, doch wurde mit Überschreiten der elementaren Verhaltensregeln die "gesunde Härte" überschritten. Der Abpfiff spielt hierbei keine Rolle, da der Kläger aufs brutalste zu Fall gebracht wurde. Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche seinen dann zu erwarten.

Meinung des Autors zum Thema:
Urteil des Landgerichts Kiel vom 4.02.11: Az.: 9 O 53/09
Ich bin gespalten!
Eigentlich bin ich ein Freund von Opferschutz statt Täterschutz. Da wir uns hier aber im privaten Bereich bewegen und das Urteil grundsätzlichen Charakter hat, kann das schnell auf anderen Sport übertragen werden. Bin gespannt wann der erste von uns nach dem sonntäglichen Kicken klagt...

Andererseits, wer kann es einem verübeln?

Nehmen wir an ein selbstständiger Baugutachter wird so beim Fußball gefoult, dass er ca. 3 Monate nicht arbeiten kann. Da er keine Abnahmen und Prüfungen vornehmen kann, hat er mehrere Monate Einkommensverlust, ggf. sogar darüber hinaus, falls er Bestandskunden verliert etc. Wenn er jetzt noch Frau und Kinder sowie eine Immobilienfinanzierung laufen hat, könnte man ihm verdenken, dass er eine Lösung sucht und dabei über Klagen nachdenkt?

Und die Haftpflichtversicherung?

Was die Angelegenheit deliziös macht, ist dass die Privathaftpflichtversicherung (pHV) der meisten Leute derartige Schäden vermutlich nicht übernehmen würden. Risikosport ist oft ausgeschlossen, bei manchem Vertrag gibt es noch Abzüge bei grober Fahrlässigkeit und bei einigen werden Fouls sogar als Vorsatz gewertet und sind damit gar nicht abgesichert!
Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Berater darüber sprechen, denn oft sind selbst übliche Sportarten wie Karate, Kickboxen, Bergsteigen nicht oder nur eingeschränkt versichert!

Sie haben keinen Berater? Dann fragen Sie doch uns!

Dienstag, 9. August 2011

Langweilige Vermittler- Fortbildung

Manch einer fragt sich ja was Vermittler so treiben, wenn ich behaupte, dass die meisten Urlaub machen möchten wie Vermittler "arbeiten"...
Die Fortbildung von der das u. g. Dokument stammt, schien sehr lehrreich gewesen zu sein. Langer Rede kurzer Sinn, das ist alles was ich binnen acht Stunden zu Papier gebracht habe. Achja, und es ging kaum um Versicherungen. Trotzdem ist das manchmal schlimmer als Schule...


Montag, 8. August 2011

Gratis Automaten für alle

Manche Banken bieten ihren Kunden an, also Ihnen lieber Leser, dass Sie an jedem Automaten der Welt kostenfrei Geld abheben können. Was aber, wenn sich einige Institute sperren? In der Vergangenheit haben vor allem große Filialbanken dagegen gewettert, schließlich würden sie ja ein teures Automaten Netz unterhalten, was der Mitbewerber dann nutznieße. Die Folge waren Gebühren, also nichts mit kostenfrei Geld abheben?

Doch! In einem Urteil wurden die Sparkassen verdonnert diese Praxis ein zu stellen. Also lassen Sie sich nichts gefallen.

Wenn es Ärger gibt oder Sie auch ein kostenfreies Konto wünschen mit dem Sie überall kostenfrei Geld abheben können, dann kontaktieren Sie uns.
Zur Vergrößerung oder wenn Sie das Bild runterladen möchten, klicken Sie es bitte an. Danke.

Freitag, 5. August 2011

Mit wem wollen Versicherer zusammen arbeiten?

Mich erstaunt das Ergebnis einer Studie doch ein wenig. Aber schauen wir uns erst die geplanten Vertriebskooperationen bis 2014 an:

  • 87% Versicherungsmakler
  • 71% Andere Versicherungen
  • 62% Banken
  • 46% Kapitalanlagegesellschafte (KAGs)
  • 36% Strukturvertrieb

Also auf gut Deutsch, eine Versicherungs ist eher bereit mit einem Mitbewerber (71%) als mit der verbundenen Bank (62%) zu kooperieren? Wenn das mal keine schallende Ohrfeige ist...

Ferner traut man den verstoßenen Banken, deren Produkte man meist nicht vertreibt, eher als den KAGs, deren Produkte man in seinen Policen vertreibt? Ergibt irgendwie keinen Sinn, entweder sind die Befragten alle shizophren oder doof. Ich tendiere ja zu letzterem, denn immerhin jeder dritte Saftladen will (!) noch mit den Drückern von Strukturvertrieben zusammen arbeiten. Nach den ganzen Skandalen ein echtes Armutszeugnis...

Und die Moral von der Geschicht'

Hauptsache der Umsatz kommt, woher interessiert uns nicht! Versicherungen, es geht eben doch nur ums Geld.

Donnerstag, 4. August 2011

Kurzmeldung: Wann die Berufsunfähigkeitsversicherung die Zahlung nicht verweisen darf

Sobald eine der beiden u. g. Bedingungen eintritt darf die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht verweisen, sprich nicht sagen, mach doch den Job da hinten.

  • Tägliche Pendelzeit > 2,5 Stunden.
Oder
  • Getrennte Haushaltsführung notwendig, wobei sich hier bestimmt ein Nachweisproblem ergibt, warum es oft auf den ersten Punkt hinaus laufen wird.
 Erfreuliches Urteil vom OLG Saarbrücken, das Az habe ich aber grad nicht zur Hand.

Mittwoch, 3. August 2011

Panzer gegen Falschparker

In der litauischen Hauptstadt Vilnius geht der Bürgermeister persönlich gegen Falschparker vor. Vorbildlicher Einsatz, von dem manch Deutscher Politiker sich eine Scheibe abschneiden sollte.



PS. Natürlich ist das nur eine Werbeaktion und er hat des Zuhälters ollen Benz nicht kaputt gemacht. Wäre aber ein Fall für die Kfz- Versicherung gewesen, wenn auch ein kurioser...

Neue Kosten für Kassenmitglieder

Das Gesetz gegen den Ärztemangel soll mehr Ärzte durch höhere Honorare und Zuschläge locken. 200.000.000 Euro soll es kosten, 120.000.000 für Honorare. Doch Finanzminister Schäuble streicht den Steuerzuschuss des Bundes, der Sozialausgleich muss aus dem Einkommen der Bürger erfolgen.

Es soll mehr gezahlt werden aber bitte nur vom Bürger

Mangels Finanzierung werden die Kosten zu hoch, notfalls müsse anderswo eingespart werden. Per Gesetz darf es nur so teuer werden, dass der 2010 beschlossene Sozialausgleich nicht vom Bund gezahlt wird. Erst 2014 wird erneut verhandelt, wobei zwei Milliarden aus dem Bundeshaushalt eingeplant sind.

Der Sozialausgleich beträgt bislang exakt 0,00€ <-> Wohin fließt das Geld eigentlich?

Bisher fließen 14 Milliarden Steuerzuschuss, welche künstlich den Kassenbeitrag klein hält. Offiziell sei das Problem die nicht originären Kassenleistungen. Die Kassen kritisieren, dass Gesundheitsminister Bahr keine Zahlen seiner Pläne vorlegt und die Überversorgung in Ballungsgebieten bleibt.

Meinung des Autors zum Thema:
Frechheit! Erneut kocht in mir der Zorn hoch was sich die Leute so alles bieten lassen und wie man hier systematisch den Bürger für dumm verkauft!

Dienstag, 2. August 2011

Beitragsexplosion bei der Central Krankenversicherung

Aufgrund erfreulicher Geschäftszahlen muss die Central die u. g. Tarife einstellen... moment mal, aufgrund "erfreulicher" Entwicklung?
Wohl eher nicht, denn wer sich Scheiße in den Bestand einkauft, muss sich nicht wundern, wenn der Misthaufen zu stinken anfängt. Wer kauft den Billigsttarife? Existenzgründer, Geizhälse und alle, die es nicht besser wissen... achja, und professionelle Pleitiers. Denn selbst wer nicht zahlt, bekommt die Akutversorgung sowie schmerzstillende Behandlung.
Egal, die u. g. Tarife werden auf jeden Fall geschlossen, sprich neue Kunden dürfen da nicht mehr rein. Ein Trick wäre es in einen anderen Tarif zu gehen und dann von dort mit dem Wechselrecht  nach § 204 VVG trotzdem da rein zu gehen. Fraglich welche Abwehrmaßnahmen die sich dazu überlegen.


KEH
V233S2
V333S1
V232S1
V233S3
V333S2
V232S2
V332S1
V333S3
V232S3
V332S2
V333S2P
V233S1
V332S3

Und die Folge: Beitragsanpassungen (BAP) zwischen läpischen 10- 20%

Mal ehrlich, womöglich wurde ich da etwas konservativ erzogen nur hallt da ein Satz in meinen Ohren: Wer billig kauft, kauft zweimal.
So ist das auch bei der Krankenversicherung, denn billig erreicht man mit einfachen Mitteln:

  • Schlechte Leistung
  • Zickerei bei der Abrechnung (also nicht bezahlen)
  • Geringe bis keine Rückstellungen
Was ist spannend daran?

Die vario line der Central (vXXXsY) galt als revolutionär, weil sie mit parallelen Tarifen verwoben ist, also ein Kollektiv bildet und damit tendenziell beitragsstabiler sein müsste als andere getrennte Kollektive. Was aber alles schief läuft, dass diese Revolution kippt will ich mir gar nicht ausmalen. Vor allem nicht die Folgen sowie Beitragsanpassungen in der Zukunft.

Viel Spaß allen Versicherten der Versichertenstruktur, denn hier wird es bald keinen Spaß mehr geben! Kennen Sie jemanden oder sind selbst dort? Dann nichts wie weg, so lange es noch geht!

Montag, 1. August 2011

Kostenfreie Prozesse gegen Versicherungen

Lebens- & Rentenversicherungen

Der Ombudsmann für Versicherungen ist eine kostenfreie Instanz, bei welcher Versicherungskunden risikolos gegen ihre Versicherung vorgehen können.
Das Beste: Bei einem Streitwert bis 10.000 Euro ist die Entscheidung für die Assekuranz bindend, für Sie aber nicht! Amtsrichter dürften nur bis 5000 Euro urteilen. Bei Werten über 10.000€ halten sich die Versicherer oft an die Empfehlung, aber nicht immer.

Private Krankenversicherungen


Die privaten Krankenversicherer haben einen eigenen Ombudsmann, welcher nicht verbindlich entscheiden darf, da die endgültige Klärung medizinischer Fragen bedürfe oder es eines ärztlichen Gutachtens – das ginge nur mit Sachverständigen vor Gericht.
Trotzdem ist auch dieser eine risikolos Instanz, denn bei Ablehnung kann man immer noch ohne Nachteile klagen.

Gesetzliche Krankenkasse

Die gesetzlichen Krankenkassen haben keine Schlichtungsstelle, die Kassen haben keinen Handlungsspielraum wie die Privaten, so ein Jurist beim AOK-Bundesverband. Es gibt aber Widerspruchsverfahren. Falle das gegen den Versicherten aus, könne dieser kostenlos zum Sozialgericht gehen. Doch allein beim Widerspruch vergehen drei Monate, eine Klage vor Gericht kann sich über viele weitere hinziehen.

Deutsche Rentenversicherung(DRV)

Wird die Erwerbsminderungsrente verweigert, ist ein Verfahren für den Versicherten beim Sozialgericht kostenfrei. Das schließt auch die medizinischen Gutachten ein.

I'll be back!

Nein, keine Drohung der Borg sondern einfach nur die Meldung, dass ich gut gelaunt aus dem Urlaub zurück bin und Sie mit neuem Finanzgeschichten erfreuen mag.

Musterschreiben: Wie Sie Geld von Ihrer Versicherung zurück bekommen

Liebe Leser,

wenn Sie bei einer der folgenden Gesellschaften Kunde sind und meinen blog gelesen haben, sollten Sie dieses Schreiben versenden!

  • Signal Iduna
  • Hamburg- Mannheimer/ Ergo
  • neue Leben (Sparkasse)
 ___________
Sehr geehrte Damen und Herren,


der o. g. Vertrag wird unterjährig bezahlt, weshalb Sie einen Ratenzahlungszuschlag erheben. Der Effektivzins wurde nicht von Ihnen angegeben.


Am 8. Februar 2006 entschied das LG Bamberg (Az. 2 O 764/04), dass
die entsprechende Klausel unwirksam ist. Das Urteil wurde durch das Anerkenntnisurteil des Bundesgerichtshofs vom 29. Juli 2009 (Az. I ZR 22/07) rechtskräftig.


Ich fordere eine rückwirkende Erstattung dieser Beiträge sowie einen zukünftigen Verzicht dieser. Bitte überweisen Sie mir den Betrag innerhalb von sechs Wochen auf mein bei Ihnen hinterlegtes Referenzkonto. 
Senden Sie mir eine neue unverbindliche Prognoserechnung ohne die Zuschläge zu, danke.


Sollten Sie meinen Anspruch nicht akzeptieren, teilen Sie mir bitte schriftlich mit, ob Sie
auf die Einrede der Verjährung verzichten.


Mein Anwalt erhält eine Kopie dieses Schreibens, der Sendebericht wird zu Beweisführungszwecken 
 aufbewahrt.


Vielen Dank für die bisherige Betreuung!


MfG