Mittwoch, 26. Oktober 2011

Umverteilung der Gelder - Schlechtes Licht für Central, Inter & Allianz

Seit 2009 kann man beim Wechsel seiner privaten Krankenversicherung Teile seiner Altersrückstellungen, wenn auch nur in Höhe des Basistarifs, mitnehmen. Bei diesem Wechsel- Dich- Geschäft wird es Verlierer & Gewinner geben, diese finden Sie unten.

Besonders tragisch ist diese Erkenntnis, weil man daraus ablesen kann, dass große Teile des Neugeschäfts keine echte Neukundengewinnung ist sondern eine Kanibalisierung der Versicherten, welche letztlich über Provisionen die Zeche zahlen.

Schwarzer Peter

Mein persönlicher Favorit ist zzt. die Inter. Drei Gesellschaften haben Ihre Zahlen nicht veröffentlicht: Mecklenburgische, DEVK und Inter. Die ersten beiden sind im Bereich der privaten Krankenvollversicherung lachhafte Zwerge - selbst schuld wer dort versichert ist - während letztere relativ groß ist.
Wir haben also drei Gesellschaften, welche einen Saldo von 12,1 Millionen haben (vgl. letzte Zeile), aber nur eine hat wirklich Substanz.

Meine Damen und Herren, wir haben einen Verlierer: Inter!

Das heißt nicht, dass die Gesellschaft per se schlecht ist. Nur hat sie bei der Neuverteilung der Gelder schlechte Karten gezogen, will heißen, die Inter muss ihren Vertrieb mal wieder auf Vordermann bringen. Warum sonst sollten man sonst keine Zahlen veröffentlichen obwohl man seit Monaten bundesweit auf Roadshow unterwegs ist um neue Leute ein zu werben, hm?

Spotlight: Central

Zu großes "Wachstum", Ärzte sprechen bei derartigen Wucherungen von Krebs, ist auch nicht gut. Eigentlich sind junge, gesunde Menschen (und zumindest gesund sind Wechsler) ein guter Indikator. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie kaputt sich eine Gesellschaft gewirtschaftet hat, wenn sie trotz Millionengewinnen Miese macht und eine Geschäftspolitik wie die Central treibt?
Auch die Central ist deshalb nicht per se schlecht, mich ärgert eine derart kurzfristige Geschäftspolitik aber massiv!

Spotlight: Allianz

Schade drum! Die neuen BestMed Tarife der Allianz Private Krankenversicherung (APKV) sind gut und konkurrenzfähig. Schade, dass in der Vergangenheit mit miesen Tricks gearbeitet wurde (Risikostrukturzuschlag!). Ein Verlust ist die logische Folge, die Höhe erschreckt mich allerdings. Ich hätte nicht gedacht, dass die APKV derart viele Federn ließ.

Portabilität Alterungsrückstellungen (AR) in Millionen Euro
Versicherer AR erhalten            AR abgegeben                 Saldo
Central 20,4 10,4 10,0
HanseMerkur 11,6 2,9 8,7
Deutscher Ring 4,5 0,8 3,7
Debeka 4,6 1,5 3,1
Continentale 5,6 3,1 2,5
HUK-Coburg 2,3 0,8 1,5
Hallesche 3,5 3,1 0,4
LVM 0,7 0,3 0,4
R+V 1,4 1,0 0,4
Nürnberger 1,2 1,0 0,2
Provinzial 0,4 0,2 0,2
Württembergische 0,5 0,4 0,1
Gothaer 2,6 2,6 0,0
Inter 0,0 0,0 0,0
Pax 0,1 0,1 0,0
DEVK 0,0 0,0 0,0
Concordia 0,1 0,1 0,0
Mecklenburgische 0,0 0,0 0,0
Alte Oldenburger 0,2 0,3 -0,1
Mannheimer 0,1 0,6 -0,5
Arag 0,4 1,2 -0,8
SDK 0,5 1,6 -1,1
Axa 7,3 8,5 -1,2
Signal 2,3 3,5 -1,2
Münchener Verein 0,8 2,0 -1,2
Universa 0,7 2,1 -1,4
Barmenia 1,1 6,8 -5,7
Allianz 1,9 7,8 -5,9
Summe* 74,8 62,7 12,1*

Dienstag, 25. Oktober 2011

Zitat: Berater verstehen Fonds nicht, aber Provisionen

Geiler Artikel, denn die Meinung des Autors trifft ziemlich genau in die harte Realität.

Zitat:
Die meisten Finanzberater vermitteln lieber Publikum- als Indexfonds. Offiziell, weil die Regeln einfacher sind. Aber das ist nicht alles.

Korrekt, die Gründe folgen unten.


Zitat:
Heutzutage ist alles nicht mehr so einfach. Europas Politiker mühen sich seit Monaten den Euro zu retten, ohne richtigen Erfolg. Amerikas Notenbank druckt unablässig Geld, ebenfalls ohne die Probleme zu lösen. Und nun verliert auch noch Bayern München gegen Hannover. Die Lage ist also wirklich schwierig.


Wie gut, dass es da Experten gibt, die weiterhelfen, auch und gerade dem hilflosen Anleger, der in diesen Zeiten nicht mehr weiß, wie er sein Geld gut und effizient anlegen soll. Doch, o weh, auch diese klagen, und zwar über Indexfonds. „Die Berater durchschauen zum Großteil nicht, wie die Strukturen dahinter funktionieren“, vernahm man kürzlich Paul Stanfield, Geschäftsführer des europäischen Verbands der Finanzberater (FEIFA).

Korrekt. Schon erschreckend, dass "Berater" angeblich Immobilien, Geldanlagen, Versicherungen und Hängebauchschweine vertreiben können aber an Indexfonds (kurz ETFs) scheitern. Aber klar, verkaufen und verstehen sind nicht das gleiche und ohnehin nicht von einander abhängig. Das ruft mir die drei Gs ins Gedächtnis: Geist ist Gift fürs Geschäft... ein Eimer bitte!

Zitat:Und das sei der Grund, warum die meisten keine solchen Fonds vermitteln. Der Mann hat natürlich Recht. Ein Indexfonds investiert in einen Index, verteilt das Geld auf die darin enthaltenen Aktien, je nach Gewichtung der Aktien im Index. Bei einem Dax-Indexfonds verteilt sich das Geld also auf 30 Aktien. In Worten: dreißig! Wer soll sich die denn alle merken können? Und dann wird da auch noch eine Gebühr von 0,3 Prozent pro Jahr bei einigen Fonds und von 0,5 Prozent bei anderen fällig. Das muss man dann auch noch auseinanderhalten – wirklich kaum zu bewältigen.

Wie fies, man kann ja nicht einfach jeden Tag online oder in der Zeitung nachgucken. Und obendrein gibt es da ja ein ständiges rauf und runter, weil es ja so viele Unternehmen gibt, welche die größten 30 sein könnten.

Zitat:
Viel einfacher ist das dagegen bei den Publikumsfonds, die von Managern verwaltet werden, und die die Berater so gerne vermitteln. Da weiß man eigentlich nie so genau, was gerade drin ist, da werden nur die Top-10-Positionen regelmäßig veröffentlicht, und selbst diese Angaben beziehen sich stets nur auf einen Stichtag, so dass die Angaben am kommenden Tag schon wieder obsolet sein können.

Aber der Manager wird das schon machen, erzählen die Vertriebler von dem Manager. Jetzt der Clou an der Sach, es gibt weltweit keine einzige, wissenschaftlich belegte Studie, dass die Manager einen signifikanten Mehrwert schaffen. Harald Schmidt würde sagen "Alles nur heiße Luft".

Zitat:
Viele Fonds investieren auch das Geld nur teilweise und wetten mit dem Rest auf sinkende Kurse oder auf Rohstoffpreise oder sonst was. Das heißt dann „absolute return“. Bei den Gebühren werden pro Jahr mal 1,7, mal 1,9, mal 2,5 Prozent fällig, oder ganz andere Prozentzahlen. Und schließlich kommt auf diese Gebühr oft noch eine erfolgsabhängige Vergütung dazu.

Ausgewiesen wird aber nur die TER (total expanse ratio), eine Gebührenkennzahl, in welcher leider diverse Kosten fehlen. Meist mehr als die Hälfte.

Zitat:
Wenn eine sogenannte „hurdle rate“ überschritten wird, werden weitere 30 Prozent der darüber hinausgehenden Gewinne fällig, manchmal auch 50 Prozent oder auch weniger. Diese „hurdle rate“ bezieht sich dann wiederum auf eine Vergleichsgruppe anderer Fonds, die sogenannte peer-group. Wer da genau drin ist, weiß auch keiner so genau.

Das deswegen riskanter investiert wird, man kann nur fremdes Geld verlieren aber eigenes gewinnen, verschweigt man da auch gerne. Achja, und wenn man nur nicht ganz so schlecht wie die anderen ist, dann bekommt man trotzdem einen Bonus. Bitte nochmal den Eimer!

Zitat:Mancher Fonds verzichtet schließlich auch auf die zusätzlichen Gebühren, wenn er zwar besser als die anderen Fonds gelaufen ist, aber dennoch im Minus ist. Andere aber auch wiederum nicht. Alles klar? Nein? Das macht nichts. Der Berater kennt sich dafür aus. Er weiß beispielsweise genau, dass er für die Vermittlung eines Indexfonds keine Provision erhält. Für die Vermittlung eines gemanagten Fonds dagegen sehr wohl. Dort kennt er wahrscheinlich sogar die Höhe der Provision für jeden einzelnen Fonds und weiß daher ganz genau, welcher Fonds der richtige für seine Kunden ist. Es ist nämlich am Ende doch alles recht einfach.

Jaja... Nein, die Provision jedes Fonds kennt sicher keiner, denn die sind nach Gruppen sortiert tatsächlich ziemlich gleich (Aktien ca. 5%, Renten ca. 3% usw.). Trotzdem ist es richtig, dass ein ETF weniger Geld bringt als ein aktiver Fonds, obwohl letztere seltenst mehr leisten. Vergleichbar mit dem gleichen Auto als Re- Import. Es ändert sich nichts aber trotzdem soll es vom Band mehr kosten. Und Geschichten gibt es im Autohaus auch dazu. Fragt sich nur wo man am Ende mehr draufzahlt? Aber immerhin hat ein Auto auch einen Gegenwert.


Grüße Ihr
Walter Benda

Montag, 24. Oktober 2011

Wie sieht eigentlich der Jahresabschluss einer soliden Krankenkasse aus?

Gelegentlich kommt die Frage auf, woran man denn eine gute Kasse erkennen kann. Streng genommen gar nicht, weil das persönliche Empfinden bei dem Thema immer eine Rolle spielt. Die BKK Pfalz finde ich aber gut und empfehle sie gelegentlich weiter. Ein Lob an dieser Stelle, bislang waren alle Mandanten zufrieden, und ich als Vermittler (der meist kritischer ist) auch!

Neben dem Leistungskatalog kann man sich aber vor allem angucken, wie die Kasse wirtschaftet. Und wenn unter dem Strich ein Plus steht, ist das schonmal gut. Und wer fragt, warum die Kassen nichts auf Seite legen dürfen: Die Schwankungsreserve darf leider nur 0,2% betragen.
Sprich, manche Kasse könnte und würde gerne Geld bei Seite legen, darf aber von Gesetzes wegen nicht.

Hier der Jahresabschluss 2010 von der BKK Pfalz.


Im Bereich Krankenversicherung ein leichtes Minus.



Im Bereich Pflege ein leichtes Plus.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Private Krankenversicherung darf in Prospekten lügen

Eine Frau wechselte 2009 in die private Krankenversicherung der Bayerischen Beamtenkasse (BBKK) in München. Ihre Motivation war eine Beitragsrückerstattung von drei Monatsbeiträgen im ersten Jahr, wenn sie keine Leistungen in Anspruch nimmt. Dies versprach der Verkaufsprospekt.

Ätsch - Gibt doch nichts!

Im ersten Jahr nahm sie keine Leistung in Anspruch, bekam aber trotzdem keine Rückerstattung, da die Finanzkrise (2008) den Versicherer gebeutelt hätte. In den Bedingungen steht, dass die Erstattung jedes Jahr neu festgelegt wird und auch nur für bestimmte Tarife gelten würde.
Das ist übrigens der Unterschied zur Pauschalleistung, welche fester Vertragsbestandteil ist und steuerfrei erstattet wird. Insofern hält sich ihr Schaden in Grenzen, denn wer nur wegen der Beitragsrückgewähr (BRE) wechselt, hat das System nicht verstanden!

Das Gericht entschied nicht nachvollziehbar

Die Kundin zog vor Gericht aber unterlag beim Amtsgericht München (Az. 261 C 25225/10), da sich aus Werbeprospekten kein Anspruch ergeben würde. Dort würde auch auf die Versicherungsbedingungen verwiesen werden. Ihre Wechselmotivation sei kein ausreichendes Schutzinteresse.
Natürlich muss sich jeder Versicherte vorher informieren, aber wofür gibt es denn in Deutschland eine Prospekthaftung. Und warum wurde diese hier verworfen? Aller (potenziellen) Dummheit der Dame zum Trotze, ist das doch eine Frechheit. Und der Berater - online wird sie die Versicherung ja nicht abgeschlossen haben - was hat der dazu zu sagen?


Meinung des Autors zum Thema:
Frechheit! Ich kann und will derart Verbraucher feindliche Urteile eben so wenig verstehen wie die Vermittler feindlichen Urteile. Überall sonst stehen viele Zeilen Kleingedruckst, wenn etwas nicht passt. Aber bei derart kompliziertem wie einer Krankenversicherung, da darf man plötzlich mit einem Satz auf die buchförmigen Bedingungen verweisen?
An dieser Stelle aufgeben scheint unklug, wobei das Ziel nicht die Versicherung sein sollte sondern der Vermittler, denn dieser hat hier augenscheinlich gepennt.

Grüße Ihr
Walter Benda

Dienstag, 18. Oktober 2011

Krankenkassen auch in 2012 ohne Sozialausgleich

Das Bundesministerium für Gesundheit bestimmt die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags (dZB) für das Folgejahr jährlich zum 01.11. Für 2012 wurden 0,00€ bestimmt, ergo hat kein Kassenmitglied Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Der Gesundheitsfonds prüft pauschal alle Kassen, nicht jede Einzelne.

Schönfärberei im Ministerium - Einzelschicksale  interessieren nicht

Dadurch müssen vereinzelt Mitglieder bestimmter Kassen trotzdem Zusatzbeiträge zahlen, obwohl der Gesundheitsfonds in 2012 vermutlich Überschüsse haben wird. Die Zuweisungen genügen im Schnitt zur Kostendeckung. Der Beitragssatz bliebe gleich, ein pauschaler Sozialausgleich wäre nicht notwendig.

Fällt sonst noch jemandem auf, dass da ein ganz gehöriger Fehler drin ist? 5,1 Millionen den Zusatzbeitrag zahlender Mitglieder hat die DAK, ca. 56 Millionen zahlende Kassenmitglieder gibt es laut Focus über alle Kassen hinweg. D. h. dass ca. 10% einen Zusatzbeitrag zahlen!
Egal wie ich das rechne, auf 0€ durchschnittlichen Zusatzbeitrag komme ich keinesfalls. Außer ich lege alle 5,8 Millionen Zusatzbeiträge zahlende Mitglieder aller Kassen und halte sie gewichtet gegen alle Kassenversicherten (72 Millionen).
5.800.000 / 72.000.000 x 8€ = 0,64€ durchscnittlicher Zusatzbeitrag (dZB)

Ja so kann man sich das auch schön rechnen...

Außer Politikern will es keiner haben!

Die Verschiebung des zDB wird begrüßt, da durch die komplizierte Berechnung die Software Entwicklung nicht abgeschlossen ist. Es ist ähnlich der ELENA-Problematik, wo unnötige Bürokratie geschaffen wurde, da die Arbeitgeber trotzdem ab 2012 Mehrbelastung wegen unnötiger Meldungen haben werden.

Meinung des Autors zum Thema:
Wie kann man einen Durchschnitt von 0€ haben, wenn alleine durch die DAK begründet der Wert schon größer 0 sein muss? Die halten uns auch für total doof! ELENA war eine Steuer Problem. zDB wird ein Kassenproblem. Beides ist ein Bürger Problem. Hinter vorgehaltener Hand diskutiert man schon die Abschaffung, da die Berechnung nicht nachvollziehbar sei.

Montag, 17. Oktober 2011

Asoziales Pack - Heute mal Futter für die rechten Politgenossen

Keine Frage, Hartz IV ist kein akzeptabler Zustand! Von dem was ein Bezieher an Geld bekommt ist ein Überleben kaum zu realisieren, ein Leben erst recht nicht. Aber sei es drum, wir können es grad nicht ändern, denn die Masse der Deutschen hält Hartzer für faul und asozial. Zumindest bei dem u. g. Pärchen würde ich dem zustimmen...

83.000€ Fehlerhafte Überweisung an Hartz IV Bezieher

Aufgrund menschlichen Versagens hat ein Pärchen zu viel Geld auf einen Schlag erhalten. Das wirklich dumme an der Sache kommt noch, denn das Paar lässt sich weder telefonisch noch postalisch erreichen. Mit Hilfe der Hausbank hat man schon 50.000€ zurück holen können, die rerstlichen 33.000€ sind wohl schon verprasst. Ein Vollstreckungsverfahren ist trotzdem eingeleitet.

Asoziales Dreckspack geht zum Rechtsanwalt (RA)

Die Kontosperrung sowie die Rückholung des Geldes seien nicht rechtens, argumentieren die Schmarotzer. Entschuldigung dass ich es so sage, aber wer zum Teufel würde als armer Schlucker echt erwarten, dass er vom Amt 83.000€ bekommt und diese nicht zurück zahlen muss. Vor allem für was für eine Sche*ße die in sechs Wochen 33.000€ ausgegeben haben, will ich gar nicht wissen.

Und was kommt als nächstes?

Genau, der Gerichtsvollzieher. Nur wird der nichts holen können, und dann? Genau, wieder der Gang zum Amt. Kann ja nicht sein, dass man in Deutschland für seine Vergehen auch mal bestraft wird. Nennen Sie es kaltherzig, aber diese beiden haben aufgrund von Dummheit und Gier in meinen Augen ihren Sozialanspruch bis zur Tilgung der Restschuld verwirkt. Soviel Unverschämtheit muss bestraft werden. Wie war das doch, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?
Und der RA sollte sich auch schämen, manche Mandate haben einfach kein schutzwürdiges Interesse vor zu weisen!

Sonntag, 16. Oktober 2011

O- Ton Sparkasse KoelnBonn: Mehr als 1% ist unseriös

Da schlägt es doch glatt dem Fass den Boden aus! Eine ältere Mandantin sollte Geld (ca. 9.000€) von ihrem Giro Konto abheben damit wir es auf ein Tagesgeld Konto einer anderen Bank legen. Der Bankster hinterm Tresen erzählte doch tatsächlich die folgenden "Fakten" auf, warum das keine gute Idee sei:

  • Die andere Bank - deren Namen er nicht einmal erfragt hat - wäre nicht so sicher wie die Sparkasse. Tja die Spasskasse halt, immer für einen Lacher gut...
  • Die dort zu erhaltenden 3,1% Zinsen seien unseriös, mehr als 1% ginge nicht. Merkwürdig nur, dass es sogar im eigenen Haus doch ginge, wenn man denn wollte...
  • Sie sollte das Geld auf dem Giro Konto statt einem Tagesgeld Konto lassen, falls sie mal spontan Geld für etwas braucht. Die Zinsen wären nicht so gut wie die sofortige Verfügbar. Dass Innenüberweisungen einer Bank Kraft Gesetzes binnen eines Tages laufen müssen, hat der A*sch gefließentlich unterschlagen.
Sparkasse KoelnBonn, ein (Pflege-) Fall für sich, da bedarf es keiner weiteren Worte.

Freitag, 14. Oktober 2011

Neue Pleitekasse - Die BKK Heilberufe geht wohl als nächstes in die Knie

Mit 120.000 Versicherten hat die BKK Heilberufe eine überschaubare Anzahl Mitglieder. Befürchtet wird aber für Anfang November ein Schließungsbescheid des Bundesversicherungsamtes (BVA), da ein strukturelles Defizit bei den Finanzen besteht. Nur eine schnelle Fusion würde Aushilfe schaffen, die Suche dauert jedoch noch an.

Es findet sich kein Bräutigam
 
Die Verhandlungen mit der "BKK vor Ort" sind aber am 7.10.2011 geplatzt. Der Sprecher der BKK Heilberufe, Ulrich Rosendahl, bestätigte dies am 10.10.2011. Jetzt muss der BKK Bundesverband eine finanzierbare Lösung finden. Wie die ausssehen soll weiß aber keiner.
Ein Wiederholung der Probleme bei Schließung der City BKK, speziell die Abweisung von Mitgliedern soll vermieden werden. Es bestünde kein akuter Handlungsbedarf, da rechtzeitig über einen nötigen Versicherungswechsel informiert würde.

 Kein Geld aber trotzdem keine Probleme


Wie das funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. Also die Kasse hat kein Geld, keiner will ihr Geld geben aber Probleme deshalb sollen nicht auftreten. Mein gesunder Menschenverstand sowie die Erfahrungen sagen mir, so kann das nicht klappen.

Was also tun? Raus aus der Kasse, wechsle wer kann! 

Sie wissen nicht wohin, warum oder ob es Alternativen gibt? Dann fragen Sie uns.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

User Frage zum Thema Sparbuch, Tagesgeld Konto und Sicherheit

User Frage:
Kriegt man eine Art "Sparbuch", wenn ich ein Tagesgeldkonto bei der Sparkasse eröffne? Oder woher weiß ich, wie viel auf dem Konto ist?

Experten Antwort:

Ein Sparbuch sowie ein Tagesgeldkonto unterscheiden sich meist nur darin, dass Sie beim Sparbuch eine Urkunde bekommen (beim Tagesgeldkonto eine Karte) und beim Tagesgeld Konto höhere Zinsen. Meistens haben Sie beim Tagesgeldkonto weder Kündigungsfristen noch Kündigungsgebühr, beim Sparbuch schon.

Ein Sparbuch und ein Tagesgeld Konto besitzen die gleiche Sicherheit, die Einlage ist bis 100.000€ gesichert . Erst darüber hinaus müssen Sie sich Gedanken darüber machen, Geld verlieren zu können.
Zusätzlich zu dieser Sicherung gibt es je nach Institut (Sparkassen; Volks- & Raiffeisenbanken; restliche Kreditbanken) zusätzliche Sicherungssysteme.

Egal welche Bank Sie wählen, wenn Sie der deutschen Einlagensicherung angehört, ist Ihr Geld sicher. Einige bekannte Online Banken wie die ING- DiBa, die DKB, DAB oder andere gehören dazu. Dort bekommen Sie höhere Zinsen, bei gleicher Sicherheit wie der Sparkasse!

Ihr Wunsch nach Filialen sowie vor Ort Betreuern ergibt rein rational keinen Sinn. Sofern Sie kein besonders guter Kunde sind, also gegen überzogene Gebühren alle Verträge dort haben, sind Sie lediglich eine Nummer und als eben solche ersetzbar. Die Öffnungszeiten der Filialbanken sind durchgehend schlechter als die der Online Banken, welche teilweise 24 Stunden Erreichbarkeit bieten. Wo besteht der Unterschied ob Sie einem Schalter Angestellten etwas ins Gesicht sagen oder via Telefon oder Internet kommunizieren?

Auf Ihre originären Fragen:
Nein, Sie bekommen nicht automatisch ein Sparbuch, wenn Sie bei der Sparkasse ein Tagesgeld Konto eröffnen. Falls man das versucht, will man Sie über den Tisch ziehen. Sie können den Kontostand auf verschiedene weisen einsehen, am einfachsten ist beim Telefonieren oder Internet surfen. Was Ihnen besser gefällt, müssen Sie jedoch selbst rausfinden.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Gesundheitsfragen: Lieber zu viel als zu wenig sagen!

Ein Mandant wollte einmal wissen warum er seine Versicherung nicht belügen kann. Dazu mal ein kleines Zitat:


Tipp
Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, sollten Sie die Gesundheitsfragen wahr und vollständig beantworten und im Zweifelsfall vor Vertragsabschluss Einsicht in Ihre Patientenakte(n) bei den Ärzten, die Sie behandeln, nehmen. Falls ein Versicherungsvermittler Ihnen das Verschweigen von Erkrankungen nahelegt, sollten Sie den Kontakt mit ihm abbrechen oder sich von ihm per Unterschrift bestätigen lassen, dass bei einer bestimmten Diagnose (etwa: Gastritis) keine Angabepflicht besteht.

Im Leistungsfall prüfen die Versicherungen bei einer Berufsunfähigkeit (BU) standartisiert, ob eine Anzeigepflichtverletzung vorliegt. Dazu bedienen sie sich der Informationen der Krankenkasse (GKK)/ Krankenversicherung (PKV), der Patientakte sowie der kassenärztlichen Vereinigung (eine Gesundheitsmafia mit Sitz in Köln)

Montag, 10. Oktober 2011

Das Vermögen der reichsten Deutschen

Haben Sie sich schonmal gefragt was die Gebrüder Aldi an Geld verdienen? Oder wie viel Geld die haben?
Wenn man mal ehrlich ist, dann ist die u. g. Situation schon pervers. Diese Leute leben in einem Staat, welcher verschuldet ist aber haben selbst Geld im Überfluss. Übrigens habe ich dazu eine Frage, was halten Sie für sicherer: Leihen Sie Ihr Geld eher dem Unternehmen Aldi oder dem Staat Deutschland?

Meine Antwort ist einfach... und Ihre?


Die reichsten Deutschen
1. Familie Karl Albrecht (Aldi Süd) 17,20
2. Familie Berthold u. Theo Albrecht junior (Aldi Nord) 16,00
3. Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland) 11,50
4. Familie Otto (Otto Versand) 9,00
5. Susanne Klatten (u. a. BMW, Altana) 8,90
6. Familie Reimann (Reckitt Benckiser, Coty) 8,00
7. Familie Reinhold Würth (Würth) 7,20
8. Günter und Daniela Herz (u. a. Germanischer Lloyd) 7,00
8. Familie Oetker (Oetker) 7,00
10. Familie Rethmann (u. a. Remondis) 6,00
*Vermögen in Milliarden Euro
Quelle: manager magazin



Die reichsten Großfamilien* (in Milliarden Euro)
1. Brenninkmeijer (C & A) 22,00
2. Henkel (Henkel) 9,00
3. Haniel (u. a. Metro) 8,00
4. Heraeus (Heraeus) 7,00
5. Porsche (u. a. Porsche) 4,20
6. Siemens (Siemens) 4,00
7. Merck und Langmann (Merck) 3,85
8. Freudenberg (Freudenberg) 2,90
9. Werhahn (Werhahn) 2,60
10. Vaillant (Vaillant) 2,40
11. Miele (Miele) 2,15
11. Zinkann (Miele) 2,15
13. Röchling (Röchling) 1,10
*die zum Teil mehrere hundert Mitglieder umfassen und deren Vermögen keinem überschaubaren Personenkreis mehr zugeordnet werden kann
Quelle: manager magazin

Wie laufen Beteiligungen eigentlich?

An sich dient diese kurze Information einem bestimmten Mandaten, welcher leider die Ansicht vertrat, dass Größe und Qualität gleich zu setzen sind:

Irrtum, tut mir leid...

Unternehmerische Beteiligungen sind eine in Deutschland sehr beliebte und oft zu Unrecht verschmähte Form der Anlage. Das Für und Wieder soll nicht Thema sein, denn Beteiligungen sind noch spezieller und setzen noch mehr Wissen voraus als andere Geldanlagen, weshalb es kaum pauschal abgehandelt werden kann.

Was aber auch der Laie versteht, ist ob er mehr, gleich viel oder weniger als versprochen ausgezahlt bekommt. Schauen wir uns die größten fünf Anbieter an, und ich halte diese bei Leibe nicht für die Besten, dann sieht das Bild solide aber nicht gut aus.

Ungefähr jede Dritte unbesicherte Beteiligung geht den Bach runter

Wichtig ist die rechte Spalte, denn dort erkennt man, dass es teilweise Blackboxen sind. Häufig werden auch Verlustfonds dort versteckt. Fies formuliert darf man also davon ausgehen, dass der rechte Streifen als Totalverlust zu bewerten ist.


Sie verbrennt Geld, Gier frisst Hirn. Der Grund ist ganz einfach, wer eine Turbine kauft aber diese nicht vermietet bekommt, der verliert halt Geld, denn die Kosten laufen weiter. Wer also regelmäßig hohe Renditen will, muss mit einem erhöhten Risiko rechnen.

Totalverlust ausschließen geht nicht

Man kann das Risiko auf knapp über 0 minimieren aber es nie komplett ausschließen. Überlegen Sie selbst, warum sollte eine Firma eine todsichere Anlage denn an Dritte verkaufen statt selbst um zu setzen, mhm?

Das macht die Asset Klasse nicht schlecht, aber es passt halt nicht pauschal auf jeden. Wobei es für fast jeden etwas passendes gibt, nur ist es schwieriger zu finden als bei Versicherungen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Unfallversicherung (UV): Ärztepfusch führt nicht zum Leistungsanspruch

O- Ton:
Eine  private  Unfallversicherung muss  nicht  für Schäden zahlen, die durch ein Missgeschick im Operationssaal entstehen. Dauerhafte Schäden durch eine OP-Zange, die bei einer Operation im Körper einer  Patientin  abgebrochen war,  seien  eine  „eigentümliche Gefahr“ der Heilbehandlung, die vom Versicherungsschutz  ausgeschlossen  ist.  Die  Klägerin hatte wegen Lähmungserscheinungen vom Versicherer rund 65  000 Euro plus eine lebenslange monatliche Rente von 300 Euro verlangt  (LG Dortmund, Az. 2 O 253/10).

PAUKE = Unfallbegriff entsprechend der Definition

Wie war das doch gleich: Plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis.
Irgendwie erschließt sich mir nicht wo die eigentümliche Gefahr herrühren soll, denn niemand darf in Deutschland davon ausgehen, dass solche Fehler in einer signifikanten Menge geschehen. Und auch kausale Zusammenhänge spielen keine Rolle (Vorsatz etc. außen vor), was also soll das? Verträge, in denen solche Klauseln enthalten sind, gehören direkt geschreddert.

Ganz klar, man muss sich wehren!

Aber sei es drum, man kann ja noch den Arzt bzw. das Krankenhaus verklagen. Wohl dem, der eine gute Rechtsschutzversicherung hat. Und den Vermittler sollte man direkt mit am Kragen packen. Denn wer so einen Mist verkauft, hat gefälligst auch die Zeche dafür zu zahlen.

User Frage zu Bankkonten: Sparbuch vs Tagesgeld Konto

User Frage:

Kriegt man eine Art "Sparbuch", wenn ich ein Tagesgeldkonto bei der Sparkasse eröffne? Oder woher weiß ich, wie viel auf dem Konto ist?

Experten Antwort:


Ein Sparbuch sowie ein Tagesgeldkonto unterscheiden sich meist nur darin, dass Sie beim Sparbuch eine Urkunde bekommen (beim Tagesgeldkonto eine Karte) und beim Tagesgeld Konto höhere Zinsen. Meistens haben Sie beim Tagesgeldkonto weder Kündigungsfristen noch Kündigungsgebühr, beim Sparbuch schon.

Ein Sparbuch und ein Tagesgeldkonto besitzen die gleiche Sicherheit

Die Einlage ist bis 100.000€ gesichert . Erst darüber hinaus müssen Sie sich Gedanken darüber machen, Geld verlieren zu können.
Zusätzlich zu dieser Sicherung gibt es je nach Institut (Sparkassen; Volks- & Raiffeisenbanken; restliche Kreditbanken) zusätzliche Sicherungssysteme.

Egal welche Bank Sie wählen, wenn Sie der deutschen Einlagensicherung angehört, ist Ihr Geld sicher. Einige bekannte Online Banken wie die ING- DiBa, die DKB, DAB oder andere gehören dazu. Dort bekommen Sie höhere Zinsen, bei gleicher Sicherheit wie der Sparkasse!

Oft schlechterer Service der Filial- Banken

Ihr Wunsch nach Filialen sowie vor Ort Betreuern ergibt rein rational keinen Sinn. Sofern Sie kein besonders guter Kunde sind, also gegen überzogene Gebühren alle Verträge dort haben, sind Sie lediglich eine Nummer und als eben solche ersetzbar. Die Öffnungszeiten der Filial- Banken sind durchgehend schlechter als die der Online Banken, welche teilweise 24 Stunden Erreichbarkeit bieten. Wo besteht der Unterschied ob Sie einem Schalter Angestellten etwas ins Gesicht sagen oder via Telefon oder Internet kommunizieren?

Auf Ihre originären Fragen: Nein, Sie bekommen nicht automatisch ein Sparbuch, wenn Sie bei der Sparkasse ein Tagesgeld Konto eröffnen. Falls man das versucht, will man Sie über den Tisch ziehen. Sie können den Kontostand auf verschiedene weisen einsehen, am einfachsten ist beim Telefonieren oder Internet surfen. Was Ihnen besser gefällt, müssen Sie jedoch selbst rausfinden.

Viel Erfolg bei Ihrer Suche!

Dienstag, 4. Oktober 2011

Auch Vermittler werden für blöd verkauft

Wer glaubt, dass Versicherungen und Banken nur den Endkunden verarschen, der irrt. Selbst der gemeine Vermittler ist nicht vor den Machenschaften dieser Kapitalsammelbecken gefeit.

Die Hochrechnungen sind nur Fake

Jüngst ereilte mich ein Werbebrief einer großen deutschen Fondsgesellschaft, die mit dem Mehrsparschwein. Putziges Tierchen! Manch ein Bankmanager, in diesem Fall Herr Ackermann, freut sich über den Absatz dieser Produkte. Und die Zurich Versicherung schafft es dieses Riester Fondsprodukt nochmal in ein Versicherungsprodukt zu packen und durch geschickte Manipulation der Hochrechnung mehr Ablaufleistung zu versprechen als der Fondsanbieter ohne Versicherungskosten... wahrlich verrückte Welt!

Was mich an diesem Schreiben wieder ärgert, ist die Dreistigkeit mit der man versucht den Kuhmist erst zu quadrieren und dann Gold daraus zu machen.

Verträge deren Laufzeit länger als die Lebensdauer der Währung ist

Jetzt versucht man schon für Kinder Riester Verträge zu vermitteln. Zu glauben zu wissen was in 15 Jahren geschieht ist schon mutig aber mal bis zu 70 Jahre für ein Kind zu prognostizieren, das ist wahrlich mutig. Zumal noch keine deutsche Währung derart lange bestanden hätte als dass so ein Vertrag dann noch von Wert gewesen wäre. Aber Hauptsache mal vorgesorgt. Volker Pispers würde Ihnen jetzt die Daumen drücken und sagen: "Toi, toi, toi!".

Flexibilität, welche nur auf dem Papier existiert

Angeblich ein super flexibles Produkt, jederzeit könnte man Geld entnehmen. Schauen wir uns diese Aussage doch mal genauer an. Lediglich 50% des eingezahlten Kapitals muss nach Zillmerung (mathematisches Verfahren zur Befrieden der Kosten frontab) noch übrig sein.
Nehmen wir an der Vertrag wäre gefördert, jetzt dürften wir noch eine Förderquote von ca. 35% unterstellen. Wie viel kann man also entnehmen? 15%, wie toll...

Kleingedrucktes statt ehrlicher Aussagen

Und um den Faß den Boden aus zu schlagen, wird selbst Vermittlern jetzt schon Werbung mit mehrzeiligem Kleingedruckten zugesandt. Beim Scannen hat mein Rechner mit erklärt, dass die Fußnoten mehr Worte haben als der übrige Text zusammen. So einen Betrug kann man sich schenken. Und doch werden sich bestimmt wieder welche finden, die DWS Riester Verträge für Kinder als geniale, flexibel Altersvorsorge preisen.

Ist das Produkt DWS Riester Rente Premium schlecht?

Nein, es ist sogar ganz deutlich eines der besseren Produkte. Aber unter den o. g. Bedingungen darf man das einfach nicht an den Mann bringen, denn da gibt es deutlich bessere Alternativen! Z. B. einen Sparplan auf ETFs gibt es zzt. sogar ohne Gebühren. Gut, der Berater bekommt ca. 150€ einmaliges Honorar. Im Vergleich zu einigen tausenden Euro Kosten (und Provision) aber ein guter Deal. Dann stimmt die Rechnung auch, so aber nicht...

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