Freitag, 30. März 2012

Privates - Die US Version der Bremer Stadtmusikanten

Eigentlich sind die Tiere Katze, Fuchs und Adler eher als Feinde an zu sehen. Aber an einem schönen Tag in Alaska scheinen sie zumindest einen Waffenstillstand zu haben. Mal was Nettes statt der ganzen Abzocker und Totschlag News.

Donnerstag, 29. März 2012

Überraschung des Tages: Ich bin wichtig!

Oder auch nicht, zumindest halten mich einige Menschen für wichtig. Wichtig genug, als dass mir jetzt eine Seite bei Liberatas Plus Media, eine Art Medien Wikipedia, eingerichtet wurde. Anscheinend waren Fernsehauftritte im ZDF (ZDF Zoom), der ARD (Anne Will) oder dem MDR (Frank Escher) nicht so schlecht. :)

Wenn Sie mehr über mich wissen möchte als ich hier preis gebe, können Sie mehr zu Walter Benda bei plusmedia erfahren. Aber keine Bange, die dortigen Fakten sind weder vollständig noch ganz richtig, ich lasse gerade eine Korrektur veranlassen. ;)

Sonntag, 25. März 2012

MLP = Mächtig lügende Penner

Eigentlich ist MLP die Abkürzung für einen Finanzdienstleister aus Heidelberg, benannt nach seinen Gründern. Grundsätzlich halte ich MLP für den besten organisierten großen Mitbewerber, trotzdem aber nicht für einen guten Marktteilnehmer. Ein Zitat aus dem u. g. Artikel von portfolio-international (23.03.2012) sollte dies verdeutlichen:

"...
Passend zum wieder aufgeflammten Schlagabtausch in Sachen Honorarberatung hat nun die Finanzdienstleistungs-Gesellschaft MLP einen Schritt in Richtung Honorar­beratung gemacht. „Die Vermögensberatung wird bei MLP künftig mit einem jährlichen Entgelt von 1,2 Prozent plus Mehrwertsteuer vergütet“, sagte der Produktvorstand des Unternehmens, Manfred Bauer, Mitte Februar in einem Presseinterview. Das Entgelt bezieht sich auf das betreute Depotvolumen. Bei „größeren Vermögen“ könne die Gebühr gestaffelt auf 0,8 Prozent sinken. Dazu kommen laut MLP bei einem Anlageabschluss marktübliche Ausgabeaufschläge. Die Vertriebsfolgeprovisionen, die sogenannten Kick-backs, erhalten Neukunden in diesem Modell bei einem Abschluss erstattet. Bestandskunden können in dieses Modell wechseln. Mit diesem Ansatz bietet das Finanzunternehmen bei der Betreuung von Kundenvermögen neben dem sonst üblichen Provisionsvertrieb eine der möglichen Formen der Honorarberatung an. In diesem Modell bezahlen die MLP-Kunden für die Beratungsleistung keinen zuvor festgelegten Pauschalbetrag oder Stundensatz, sondern einen bestimmten Anteil entsprechend der Höhe des Depotvermögens. Dies ist eine von mehreren Möglichkeiten zur Vergütung der Honorarberatung, die die Beteiligten für eine künftige gesetzliche Grundlage diskutieren.
..."

Wollen die mich verarschen? Nein, die wollen Sie verarschen!

Ich weiß nicht ob Reporter neuerdings (?) genau so dumm sind wie die meisten "Berater", aber die u. g. Sachverhalte kann man auch ohne Fachwissen verstehen. Warum hier nicht, ist mir ein Rätsel...

Die MLP Kunden haben vorher keine Kickbacks zurück bekommen aber auch keine jährliche Verwaltungsgebühr (fee) bezahlt. Die Kickbacks sind KLEINER als die jährlichen 1,428% (inkl. MwSt.), d. h. das der Kunde zahlt jetzt mehr als vorher, bekommt das aber als Honorarberatung verkauft.
Auf Deutsch: Der MLP Kunde hat jetzt einen garantierten Kostenblock dazu bekommen um vielleicht eventuelle Kickbacks zu erhalten, welche in ihrer Höhe auch kleiner sind als der Kostenblock und obendrein nicht garantiert.
Geile Kiste! Derart dreiste ABZOCKE kenne ich sonst nur von Gebrauchtwagenhändlern, wobei ich selbst da mehr Skrupel als bei MLP erwarte.

Das "Honorarmodell" ist keines und viel zu teuer!

Eine Provision ist eine der größe der Anlage geschuldete Entlohnung, welche einem Erfolg geschuldet ist. Ein Honorar ist eine pauschalisierte Größe, welche einen Erfolg schuldet.
Wenn ich jetzt eine jährliche Verwaltungsvergütung nehme, welche sich ausschließlich nach der Größe richtet, dann kombiniere ich das Schlechteste aus zwei Welten. Denn der Berater bekommt sein Geld egal wie viel er macht oder wie gut bzw. schlecht. Vorher hat er also sehr viel umgeschichtet, weil er jedes Mal am Ausgabeaufschlag (Agio) mitverdiente. Jetzt ist es immer noch so, bloß dass seine Faulheit jetzt auch noch mit zusätzlichem Honorar belohnt wird...

Echter Kundennutzen geht anders!

Wenn man derartige Pauschalen vereinbart, dann sollten folgende Bedingungen erfüllt werden, da sonst der Kunde draufzahlt:
  1. Vereinbarung einer dynamischen High Watermark sowie einer hurdle rate, d. h. der Berater verdient erst sein Honorar, wenn er einen bestimmten Erfolg bringt. Durch die dynamische Grenze muss er auch langfristige Gewinne bringen, sonst arbeitet er für umsonst. Die Dynamik ist wichtig, da er sonst auf die Idee kommen könnte zu spekulativ an zu legen.
  2. 100% Rabatt auf den Ausgabeauschlag oder nur mit ETFs handeln. Nur dann könnte er wirklich ständig handeln, da dieser Kostenblock ihn nicht bremst. Wegen der Abgeltungssteuer ist trotzdem ein MLP Märchen.
  3. Die jährliche Entlohnung als Fixkosten zwingt den Vermittler automatisch riskanter an zu legen, denn er muss das Ziel zuzüglich seiner Kosten erwirtschaften! D. h. die gleiche Anlage bei ihm ist automatische riskanter als woanders. Schon mal drüber nachgedacht?
  4. Empfehlung von kostengünstigen Anleihen und Aktien statt nur Investmentfonds, was MLP Vermittler (es sind KEINE Berater!) weder können noch dürfen. Ob es dran liegen mag, dass es hier keine versteckten Provisionen gibt...
  5. Da laufende Verwaltungskosten der teuerste Block sind, sollte der Berater auch die Auswirkungen eines passiven Ansatzes aufzeigen. Leider bringt der nur einen Bruchteil der Kohle, weshalb ich nicht glaube, dass es mehr als eine Hand voll Leute tun...
Um es mal direkt zu formulieren. Ich habe nicht einen einzigen Kunden, denn ich nach dem o. g. MLP Modell abzocke. Da gibt es klügere Lösungen. Wenn Sie wissen wollen wie und wo, dann kontaktieren Sie uns am besten jetzt. Rechts ist das Kontaktformular, einfach drücken!

Donnerstag, 22. März 2012

Fachwirt für Finanzberatung

Eigentlich sollte Freude über den erworbenen Abschluss zum Fachwirt für Finanzberatung aufkommen, nur sind die Noten hinter den Erwartungen zurück geblieben und auch ansonsten bröckelt es hier. Erstmal ein Wochenende Zerstreuung, dann sieht die Welt womöglich besser aus. Derweil gilt, dass ich nun "amtlich" bestätigter Heiße- Luft- Produzierer bin, wie toll...

Das unten ist übrigens die IHK Köln, welche in der Prüfung sogar Fehler in der Formelsammlung sowie der Aufgabenstellung hatte. So wie ich erfahren habe, wurde die Aufgabe aus der Wertung genommen. Da ich die Formeln aber korrigiert hatte, will ich sie gewertet haben. Wirkt vielleicht kleinlich, aber ob es befriedigend oder gut heißt, ist mir doch wichtig.
Immerhin kann ich jetzt arrogant sagen, dass es möglich ist ein zweijähriges Studium binnen sieben Tagen prüfungssicher zu vereinnerlichen...

Dienstag, 20. März 2012

Indexrechner für Verbraucherpreise

Jedes Jahr liest man, dass der Warenkorb um x% teurer bzw. günstiger geworden sei. Ständig jammern aber alle rum, dass es sie nur härter trifft als ander. Den Unterschied zwischen subjektiv gefühlter und realer Teuerung will ich hier gar nicht breit treten, denn ein jeder keinen seinen Korb individualisieren und selbst schauen. Für mich bestätigt sich übrigens der Verdacht, dass in meinem Leben die Dinge eher günstiger als teurer wurden. Nur ein Beispiel, mein erster Computer hat mit 4.300 DM mehr gekostet als die fünf Nachfolger zusammen, trotz Euro Umstellung und angeblicher Teuerung...

Wer also selbst gucken mag, kann beim Statistischen Bundesamt (destatis) den Rechner samt Installationsanleitung runterladen.

Montag, 19. März 2012

Gastbeitrag: Wechsel der PKV – Wann lohnt sich das?



Ende letzten Jahres erlebten einige Versicherte der privaten Krankenversicherung eine böse Überraschung: In einigen Tarifen wurde die Beiträge um 40 Prozent und mehr erhöht. Vor allem die sogenannten Einsteigertarife waren davon betroffen.

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) als Lösung?

Seitdem suchen viele Betroffene nach einem Ausweg aus den teuren Tarifen. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung wird teilweise erwogen, obwohl dies nur in den wenigsten Fällen möglich ist. Versicherte ab 55 Jahre haben beinahe gar keine Möglichkeit in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren, Selbständige können dies meist nur, indem sie ein Angestelltenverhältnis eingehen – Arbeitnehmer können nur wenn sie mit ihrem Einkommen wieder unter die Versicherungspflichtgrenze fallen zurück in die GKV.

Tarifwechsel vor Anbieterwechsel

Doch diese Möglichkeiten stehen den meisten Versicherten nicht offen. Daher erwägen einige den Wechsel zu einem anderen Krankenversicherungsanbieter. Ist man allerdings bereits mehrere Jahre in der PKV hat man meist einiges an Altersrückstellungen angesammelt, die sich nicht ohne weiteres zu einem anderen Versicherer mitnehmen lassen. Jedoch kann man auch in einen günstigeren Tarif beim gleichen Anbieter wechseln.
Gesellschaften stellen sich oft quer

Es ist allerdings nicht immer einfach herauszufinden, welche günstigeren Alternativen es überhaupt gibt, da viele Versicherungsgesellschaften nur wenig auskunftsfreudig sind. Hier sollte man sich nicht abwimmeln lassen, denn die Krankenversicherungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Mitglieder auch in einen günstigeren Tarif wechseln zu lassen, wenn dieser den gleichen Leistungsumfang hat. Dabei bleiben auch die Altersrückstellungen erhalten, so dass dies für die meisten von Beitragserhöhungen betroffenen Versicherten die beste Variante ist.

Wer Schwierigkeiten hat, einen Tarif zu finden, der günstigere Konditionen hat und für wen die Rückkehr in die GKV nicht möglich ist, der kann sich auch professionelle Hilfe holen. Unabhängige Versicherungsberater können Ihnen sowohl bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter als auch in einen anderen Tarif helfen.
Mehr Informationen zum Thema Krankenversicherung, nebst der regionalen Betreuung durch Die Finanzprüfer, finden sie überregional hier.

Gastbeitrag von:
Juliane Wellisch
finanzen.de AG

Donnerstag, 15. März 2012

Kölner Sozialrechtstag - Was ändert sich bei den Krankenkassen und der PKV?

Am Dienstag den 13.03.2012 war mal wieder ein FAO Lehrgäng (für Fachanwälte), der Kölner Sozialrechtstag, welcher von der Uni Köln ausgerichtet wurde. Laut Gästeliste war ich der einzige Vermittler dort, was mich ja schon wieder nachdenklich stimmt. Warum sollten Vermittler auch wissen und verstehen warum etwas im Gesundheitssystem geschieht...

Die wichtigsten zentralen Änderungen, von den Spitzenverbänden GKV & PKV sowie der Politik beschlossen, zusammengefasst:

  • Erschwerung der Regressforderungen von Patienten durch den Grundsatz "Beratung statt Regress". Wurde zwar anders kommuniziert aber genau das ist der Inhalt des Thesenpapiers.
  • Lockerung der Zugangsregelung für medizinische Versorgungszentren, d. h. es wird bald mehr davon geben.
  • Abbau des überversorgten Planungsbereichs, d. h. gleichzeitig sinkt die Anzahl der vollstationären Krankenhäuser!
  • Konzentration von Fachärzten in MVZ, d. h. weniger regionale aber mehr zentrierte Versorgung. Wohl dem, der nicht auf dem Land wohnt! Aber gleichzeitig soll es trotzdem schneller Termine geben, natürlich...
  • Stärkung der Hochschulambulanzen, was tatsächlich mal eine sinnvolle Idee ist! Zielsetzung ist mehr Mediziner Nachwuchs und höhere Qualifikation für Pfleger & Schwestern.
  • Optimiertes Entlassungsmanagement, wobei ganz klar gesagt wird, dass die Liegezeiten verkürzt werden sollen und mehr ambulante Behandlung, auch in den MVZ (medizinischen Versorgungszentren) statt finden soll. Wie das allerdings das Problen der sog. "blutigen Entlassung" verhindern soll, ist mir unklar.
  • Mehr ambulante statt stationärer Reha.
  • Mehr langzeit Genehmigungen für Heil- und Hilfsmittel. Wie sich hier Kosten einsparen lassen sollen, bin ich mal gespannt.
  • Versicherteninformationen über die entstandenen Kosten mittels online Einsicht. Klingt grundsätzlich gut!
  • Verbindliche Regeln und Vorgänge bei Krankenkassenschließungen. Muss ich nicht gut finden, ist aber dringend notwendig.
 Fazit: Mehr ambulant statt stationär

Der Trend war absehbar, doch ergibt sich für PKV Versicherte eine Vielzahl von Problemen. Obwohl von den Kassen beschlossen, trifft die strukturelle Veränderung die PKV Versicherten ebenfalls. Der Ausbau der integrierten Versorgungs und der ambulanten Behandlungen wirft einige Tarifprobleme auf. Bei den meisten nicht Top- Tarifen fehlen folgende Leistungspunkte in der PKV:

  • Ambulante Behandlung in MVZ (medizinischen Versorgungszentren) - Ohne die Zusage, kriegen Sie kein Geld, das Risiko ist damit unbegrenzt.
  • Ambulante Benhandlung in Krankenhausambulanzen - Das gleiche in grün, es kann sie ruinieren.
  • Verzicht auf die Kurortklausel - Es macht halt doch einen Unterschied wann ich wo und warum hingehe. Ist schlecht, wenn die nächste ambulante Kur da statt finden soll, wo ich nicht wohne, weil die mir nächstgelegene leider nur vollstationär ist...
  • Reha/ Mischanstalten/ Geschlossene Anstalten laut Bedingungen mitversichert? - Falls nein, haben Sie jetzt potentiell ein schweres Problem, zumal jedes dritte Krankenhaus in Deutschland unter die o. g. Definition fällt...
Sie würden gerne wissen ob das bei Ihnen versichert ist? Fragen Sie uns, fragen Sie uns jetzt!

Ein paar Kennzahlen des statistischen Bundesamtes und von ver.di

Interessant ist, dass in den letzten 18 Jahren die Zahl der Krankenhäuser um 10,8% gesunken ist, die Zahl der Betten um 18,6% (d. h. auch mehr 1- & 2- Bett Zimmer), die Liegedauer um 33,3% gesunken ist, die Anzahl der Vollzeitkräfte um 8,2% sank aber die Fallanzahl um 13,0% gestiegen ist. Na, wer findet den Fehler im System? Die Quelle hier ist übrigens ver.di, welche die Daten aufbereitet hat.
Zeitgleich gab es Gesetzesänderungen, dass Pflegekräfte & Schwestern jetzt bis zu 20 Tage Dienst am Stück haben können. Wahrlich beneidenswert...

Die "einfachen" Gesetzesänderungen auf einen Blick

Montag, 12. März 2012

Überarbeitung der Seite zur Erklärung der Vorteile durch Honorarberatung

Sie können die Seite auch über die Navigation oben ansteuern. Da wir uns aber zu einer drastischen Vereinfachung entschieden haben, wollten wir Sie gerne direkt auf die Überarbeitung hinweisen. Sollten Sie noch konstruktive Vorschläge haben, nehmen wir diese gerne auf, danke!

Lassen Sie sich nicht länger betrügen! 

Das bisherige Provisionssystem liefert überwiegend Falschanreize. Nur einer wird damit reich: die Banken und Versicherungen, bestenfalls noch der Vermittler! Meist ist aber auch der nur ein Opfer!

  • Es gibt mathematische Beweise für die Vorteile durch Honorarberatung.
  • Es gibt mehr Transparenz, weil Sie immer wissen wer, wann, was, wofür bekommt.
  • Es gibt mehr Flexibilität, denn wenn Sie nicht geknebelt sind, können Sie korrigieren.

Beispiel 1: Sichere Geldanlage als Fest- oder Garantiezinsprodukt



Erklärung zu Beispiel 1: 
Bei dem Bruttoprodukt sind Provisionen für viele Personen eingerechnet (Vermittler, Maklerbetreuer, Bezirks- & Landesdirektoren usw.). Bei der Beratung gegen Honorar kann dieses Produkt deshalb günstiger bereit gestellt werden, weil der Berater seine Provision durch ein Honorar ersetzt aber die Provisionen für alle nicht Beteiligten der Pyramide entfallen!

Honorar & Umsatzsteuer sind eingerechnet. Lohnt das Honorar, wenn Sie so viel mehr erhalten? Wenn ja, fragen Sie jetzt an!


Beispiel 2: Gleicher (!) Vertrag liefert mit Honorar mehr als gegen Provision

100% aller Hochrechnungen von Versicherungen sind falsch, der Brutto Vertrag hat versteckte Kosten! Was Ihnen Vermittler oft verschweigen, sind eben diese versteckten Kosten oder wie Hochrechnungen künstlich aufpoliert werden. Beispiel unter Annahme:
  • 150€ Monatsbeitrag, keine extra Versicherungsleistungen wie Tod etc.
  • Laufzeit 25 Jahre
  • Marktrendite von 7% (vor Kosten, Steuern und Inflation)
  • Fondspolice mit guter Fondsauswahl eines namhaften deutschen Anbieters

Was kommt jetzt raus?



Erklärung zu Beispiel 2: Folgende durchschnittliche Kosten fehlen in der Versicherungs- Hochrechnung

~1,7% p. a. Fondskosten TER - total expense ratio (Gesamtkostenquote exkl. der u. g.)
~0,3% p. a. Fondskosten performance fee (Erfolgsgebühr)
~1,5% p. a. Fondskosten Transaktionskosten (Gebühren die der Manager für Handeln verursacht)

Das bedeutet für Sie, dass bei einer Marktrendite von 7% nach Kosten der Fonds nur 3,5% Bruttorendite übrig bleibt. Hier müssen Sie noch abziehen:
  • Versicherungskosten (ca. 10- 20%)
  • Kickbacks (welche die Prognose optisch verschönern)
  • Überschüsse (welche selbst bei einer Fondspolice eingerechnet werden!)
  • Steuern, z. B. Abgeltungssteuer
  • Inflation
Real haben Sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Geld verbrannt. Womöglich erklärt sich Ihnen jetzt warum man die ersten 20 Jahre fast immer einen schlechten Schnitt macht? Warum glauben Sie, müssen die Prognosen zum Ende hin immer nach unten korrigiert werden? Diverse Kosten oder mathematische Verfahren wie die Zillmerung (Quelle Wikipedia) arbeiten gegen Sie!

Die Wertentwicklung kann Ihnen niemand garantieren, niedrigere Kosten sind garantiert! Es gibt Versicherungen, wo Sie schon im ersten Jahr im Plus sind! Möchten auch Sie schon im ersten Jahr im Plus sein? Dann fragen Sie jetzt an!

Fragen Sie JETZT an!

Freitag, 9. März 2012

Verkauf von Renten- und Lebensversicherungen

In letzter Zeit geistern diverse Geschichten durch die Presse, warum das ein sehr gefährliches Spiel sei. Stimmt irgendwie auch, manchmal zumindest. Wer sich nicht ganz so einfach über den Tisch ziehen lassen will, sollte ein paar Punkte berücksichtigen, welche der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) e. V. in den u. g. Downloads zusammen gefasst hat:

Direktinvestment in Zweitmarkt-Kapitalversicherungen

Leitfaden/Qualitätskriterien für den Verkauf deutscher Kapitalversicherungspolicen

Policendarlehen als Alternative zum Ausstieg aus der Lebensversicherung


Das ist natürlich noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber eine gute Orientierung. Meine wichtigsten Ratschläge beim Verkauf von Lebensversicherungen:

Summe möglichst auf einen Schlag auszahlen lassen

Mir sind noch keine dauerhaft ungefährlichen Methoden aufgezeigt worden wie die Mehrrendite mancher Anbieter erreicht werden sollen. Es werden tatsächlich bis zu 600% versprochen, man würde sich das Geld lieber von Verbrauchern als teuer von den Banken leihen. Holzauge sei wachsam, wer angeblich so viel Marge raushauen kann, der kann auch Wucherzinsen von 15% und mehr zahlen. Nur warum wird es nicht getan...?


Einen Anbieter mit Markt- Erfahrung wählen


Größe und Alter sind kein Garant für Erfolg, aber ein guter Indikator für ausbleibenden Misserfolg, hier also eine Pleite Ihres Aufkäufers. Wenn Sie schon Geld brauchen, sollten Sie nicht zocken und dem erstbesten Marktschreier glauben. So sind Sie womöglich auch an den zu verkaufenden Vertrag gekommen?


Einmalanlagen statt Monatssparen (gilt nur für ungeförderte Verträge)


Es mag banal klingen, aber monatliches sparen ist teurer als die Anlage einmal pro Jahr. Die Belastung ist für die Folgemonate weg, Sie können besser planen und auch er Ansparvorgang verbessert Ihre Liquidität, denn bei einem plötzlichen finanziellen Engpass hätten Sie sogar etwas Reserve, welche Sie nutzen könnten statt sie mit Kosten belastet in eine Versicherung zu stecken.
Das gleiche gilt, wenn Sie ein paar Jahre einen netten Betrag zusammen sparen und diesen in einen Vertrag gegen Einmalbeitrag investieren. Die Kosten sind deutlich geringer, Sie haben direkt einen brauchbaren Rückkaufswert!

Sonntag, 4. März 2012

Die Zeitschrift Euro hat die Berufsunfähigkeitsversicherung getestet

Leider nur sehr oberflächlich! Es geht um den BU Test aus Heft 03/2012, es fehlen wichtige Punkte. Und weil es mich geärgert hat, habe ich erneut einen Leserbrief verfasst. Die letzten wurden auch schon abgedruckt und unzufriedenstellend beantwortet, warten wir mal die Antwort hier ab.

Und ja, ich habe die Artikel vorrätig und werde sie scannen, bitte etwas Geduld, danke!


Leserbrief an die Euro Redaktion wegen Kritiken an dem BU Test


Sehr geehrte Damen und Herren,


als langjähriger Leser Ihrer Zeitschrift freue ich mich über gute Informationen. Mir ist aber unklar warum Sie bei dem BU- Test folgende, für Kunden in der Praxis sehr wichtige Punkte Punkte außen vor lassen: Umorganisation bei Angestellten, Verkürzter Prognosezeitraum, Verzicht auf §19 VVG, Fahrlässige Verstöße im Straßenverkehr?


Auch die teils absurden Überschusskalkulationen (z. B. HUK24, Asstel, LV1871, WWK etc.) der Bruttobeiträge beim Sofortrabatt von über 100% der Nettoprämie sollten Sie kommentieren, denn diese wird nicht dauerhaft haltbar sein, wie man an den etablierten Versicherern sieht! Eine Ergänzung des Tests wäre wünschenswert, denn niemand kauft ein Auto nur anhand des Kaufpreises sondern auch anhand der Folgekosten und Ausstattungsmerkmale. Dafür sind aber mehr Angaben notwendig, das Thema ist zu komplex für derartige Vereinfachungen!


Sie dürfen den Leserbrief bei Bedarf auch abdrucken. Mit der Bitte um Antwort, verbleibe ich mfG.


Freundlicher Gruß
Walter Benda

Letztlich war der Test nicht schlecht, nur suggeriert er, dass mit einer einfachen Rennliste eine Beratung zu ersetzen wäre, was einfach falsch ist.

Umorganisation bei Angestellten

Vereinfacht ausgedrückt sagen die Versicherungsbedingungen, dass ohne Verzicht bzw. Konkretisierung dieser Klausel der Versicherer einreden darf, dass es theoretisch (!) möglich wäre einen Arbeitsplatz für den Erwerbgsgeschädigten ein zu richten. Das Problem ist das kleine Wort theoretisch, denn die Wahrscheinlichkeit einer betriebsbedingten Kündigung - findige Anwälte haben immer kreative Vorschläge für Ihre Mandanten - ist wesentlich höher, als dass Ihr Arbeitgeber für teuer Geld einen behindertengerechten Arbeitsplatz einrichtet.

Kündigung und neu anlernen ist günstiger als Geschädigte zu beschäftigen

Heißt in der Praxis, Sie werden in den meisten Fällen gegangen werden, da es unwirtschaftlich ist Sie zu halten. Selbstredend trifft dies mehr auf körperliche statt auf geistige Leiden zu, doch nehmen wir an Sie müssen regelmäßig Außendienst Termine wahrnehmen. Ein Fahrzeugumbau mit Lift und behindertengerechter Schaltung etc. kostet ca. 25.000€, Folgekosten und sonstiger Aufwand nicht mit eingerechnet. Wenn Sie also nicht gerade der Vertriebsleiter sind ist zweifelhaft ob der Arbeitgeber diese Mühen auf sich nehmen wird. Möglich dass er es tut, schöner wäre aber, wenn diese Klausel direkt zu Ihren Gunsten klar geregelt oder gänzlich gestrichen ist, nicht wahr?

Anonymisierte Praxisfälle, wo das ein Problem war:

  • Ein Abteilungsleiter (34 Jahre) Papiergroßhandel konnte aufgrund Ski- Unfalls nicht mehr Auto fahren - Kündigung.
  • Der Human Resources Leiter (51 Jahre) einer Versicherung (haha, welch Ironie!) konnte wegen schwerer Athrose seine Team Building Veranstaltungen nicht mehr durchführen - Alternative Job Reduzierung mit Gehaltseinbuße oder Kündigung.
  • Die Verkäuferin (41 Jahre) in einem Supermarkt konnte wg. viralen Infekts (ähnliche Wirkung wie Muskelschwund) sich weder bücken noch schwere Lasten heben. Da sie aber nicht nur an der Kasse eingesetzt werden konnte, die strengen Pläne des Unternehmens boten keine derartige Flexibilität, blieb nur die Kündigung.
  • Ein ziviler Angestellter (29 Jahre) der Luftwaffe konnte seine Tätigkeit (Kontrolle der Anlagen und Systeme) aufgrund von übermäßigem Verschleiß (ehemaliger Leistungssportler) nicht mehr ausüben. Die Bundeswehr hat ihn umdisponiert, seine Zulagen entfallen und die Karriere ist im Arsch. Der Versicherer muss nicht zahlen. Besser als eine Kündigung, hier ein DU-Verfahren (da öD), aber schlechter als die versicherten 1.200€ jeden Monat.
Sie kennen bestimmt auch bei sich Beispiele. Stellen Sie sich einfach vor wie Ihre Arbeit nach einem Leistungsfall nicht sein soll und fragen Sie sich ob der Versicherer Ihnen das dann zumuten dürfen darf? Nein? Dann kontaktieren Sie uns jetzt!