Donnerstag, 28. Juni 2012

Gesetzliche Krankenkassen - Kostenloser Vergleich

Da ich ständig damit belästigt werde und es mir eigentlich zu viel Arbeit ist, hier jetzt ein Vergleichsrechner für die gesetzlichen Kassen. Es ist schon sehr detailliert, wenn auch nicht ganz so tief wie ich in die Materie einsteigen würde, aber der Gesetzgeber hat die Provision für Kassen auf einmalig unter 80€ festgesetzt. Davon kann kein seriöser Vermittler leben, denn nicht alle Termine sind Abschlusstermine und dauern nur 30 Minuten!


Kostenfreier Vergleich - Die interaktive Kassensuche (Achtung, ein neues Fenster öffnet sich!)

Falls Sie nach Gesellschaften fragen, welche ich am häufigsten in der Praxis empfohlen habe, so waren das:
  • BKK Pfalz
  • HEK (Hanseatische Ersatzkasse)
  • Salus BKK
  • Techniker Krankenkasse (TK)
Es kamen auch andere Kassen an den Verbraucher, das waren aber eher Ausnahmen. Viel Spaß beim Suchen und viel Glück bei Ihrer neuen Kasse!

Montag, 25. Juni 2012

Central kündigt Teilverträge von Nichtzahlern - DVAG leugnet das

Es ist ja mal wieder typisch. Kunde ahnt nichts, das Telefon klingelt und ein alter Bekannter stellt sich plötzlich als Finanzprofi vor. Wow, warum nicht... dumm nur, dass der Idiot von der DVAG (Deutsche Vermögensberatung) nicht wusste, dass ich auch an dem Termin teilnehmen werde.
Wenn er schon kein Vollversicherungspaket machen wollte, sei ja nur unwesentlich teurer als sein jetzigen Sachen aber dafür hätte er einen tollen Berater und alles aus einer Hand, dann doch wenigstens Empfehlungen.

Ein Makler als Empfehlung?


Ich sollte dann auch Kunde bei ihm werden. Ob er nicht geschnallt hat was ein Versicherungsmakler ist? Immerhin haben wir das zum Gesprächsanfang erwähnt...
Der fatale Fehler war, dass er von seiner tollen Ausbildung sprach und wie gut alle qualifiziert seien, er könne mir sicher was ganz tolles zeigen. Auf die Frage warum er nicht mal Visitenkarten oder eine IHK Registrierung hat, wusste er leider keine gescheite Antwort. Abgebrüht wäre hier eine weitere Lüge gewesen, die langjährige Drücker geflissentlich drauf haben...


Aber zumindest eine private Krankenversicherung, er könne ja sparen - haha!

Die gesetzliche Kasse des Kunden sei ja scheiße. Abgesehen davon, dass ich einem 55-jährigen nicht so einen Schmarn auftischen kann, hat der Kunde akute Zahlungsprobleme, denn Insolvenz und Scheidung waren teuer. Auf die Frage was wäre, wenn er mal nicht zahlen könnte, lügte der Vertreter ganz dreist: "Das sei kein Problem, die Central geht schließlich fair mit ihren Kunden um..."

Mein Kunde wollte Bedenkzeit, auf den E-Mail Auszug unten antwortete der Vermögensberater der DVAG schon gar nicht mehr. Mittlerweile hat er sein "zweites Standbein" auch aus unerfindlichen Gründen aufgegeben. War wohl doch nicht so erfolgreich. Ich wünsche mehr Glück beim Tupper verkaufen. ;-)

Central kündigt Teilverträge von Nichtzahlern
Hier ein Auszug aus einer aktuellen Meldung der Central Krankenversicherung zur Kündigung von Teilverträgen:
Central KV – Kündigung von Zusatzversicherungen – Nichtzahler
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Central KV hat entschieden, dass wir aus ca. 6500 bestehenden Vollversicherungen, die Teilverträge, die nicht der substitutiven Krankenversicherung (z. B. KT, Unfall, Akut etc.) angehören, nach Paragraph 38 VVG kündigen und aufheben.
Der Versand der Kündigungsschreiben erfolgt ab Dienstag.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Ein nicht versichererbarer Sport: E-Soccer

Dabei steht E-Soccer für elektronischen Fußball. Man spielt halt Fußball, in einer möglichen Variation, wobei es den Zusatz gibt, dass jeder einen Stromgürtel um den Oberschenkel gebunden hat. Und wenn die Parteiischen, also die beiden Ökos am Rand, gute Laune haben, verpassen Sie einem während das Spiels eine Erinnerung an ein sehr menschliches Gefühl... Schmerz.

Viel Spaß beim gucken; und nein Thomas, der Scheißdreck ist sicher NICHT versicherbar und ich werde bestimmt auch erst gar nicht anfragen. Wer so einen kranken Dreck macht, darf das nicht auf Kosten der Gemeinschaft bezahlt bekommen...

Die Unfallversicherung ist fraglicher Schutz


Ob die Unfallversicherung zahlen würde weiß ich nicht, hoffe aber sie würde Gründe dagegen finden. Ernsthaft, Spaß ist erlaubt, aber die Suppe gilt es selbst aus zu löffeln... PS. Ich verstehe kein Wort, aber das muss ich ja auch nicht. :)

Montag, 18. Juni 2012

Verkauf von Lebensversicherungen - Eine Übersicht der Anbieter

Mehrfach gab es schon die Meldung, das wer seine Lebensversicherung (LV) verkaufen mag genau aufpassen muss. Die Frage die sich da stellt ist, wer ist seriös und wo kann ich meine LV denn loswerden? Der virtuelle Ort für diese Art von Versicherungsverkauf ist der sog. LV Zweitmarkt

Ich muss zugeben, dass ich abgesehen von den Anbietern cash.life und Policen Direkt, die meisten Anbieter entweder nicht kenne oder nicht als seriös einstufen würde. Sei es drum, verkaufen ist besser als kündigen und Sie haben nichts zu verlieren. Bevor Sie also die Flinte ins Korn oder die Kündigung in den Briefkasten werfen, beauftragen Sie Ihren Berater besser mit dem einholen von Angeboten.

Je geringer die Anforderung, umso geringer Ihr Mehrerlös

Womöglich hilft Ihnen die u. g. Grafik weiter, welche die Anbieter auf dem deutschen Markt auflistet. Trotzdem können Sie sich merken, dass je weniger der Anbieter von Ihnen fordert, umso schärfer muss er kalkulieren, was den Verkauf bei Werten unter 5.000€ fast immer unrentabel gestaltet hat, außer der Vertrag hat einen sensationell guten Zins bzw. ist steuerfrei.


PS. Nein, die Grafik ist sicherlich nicht abschließend aber vermutlich mehr als die meisten anderen zur Hand haben.

Samstag, 16. Juni 2012

"Die Euro-Titanic hat den Eisberg gerammt", O-Ton des britischen Politikers Nigel Farage

Der gute Herr Farage scheint nicht ganz dumm zu sein. Und mutig obendrein, denn er hat bei der EU mal ein wenig auf den Putz gehauen. Sollten Sie kein Englisch verstehen, sehr schade, unten finden Sie aber die deutsche Übersetzung seiner Rede. Die EU is not amused... ;)



Deutsche Übersetzung von Nigel Farage, Mitglied der britischen United Kingdom Independence Party (UKIP); Rede vor dem Europäischen Parlament, am 13. Juni 2012: 

 „Einer mehr beißt ins Gras. Land Nummer vier, Spanien, wird gerettet. Und wir alle wissen natürlich, es wird nicht das letzte sein. Ich habe mich am Wochenende nur gefragt, ob ich irgendetwas nicht verstanden habe. Denn der spanische Ministerpräsident, Mr. Rajoy, trat vor die Öffentlichkeit und sagte, dieser Bail-out zeige, wie erfolgreich die Euro-Zone sei. 

Nachdem er in den letzten beiden Wochen noch erzählt hat, dass es keinen Bail-out geben werde, habe ich nun das Gefühl, dass er nach all dem Hin und Her der inkompetenteste Führungspolitiker in Gesamt-Europa ist. Und das bedeutet schon etwas. Denn es gibt hier harte Konkurrenz. Jede einzelne Prognose von ihnen, Mr. Barroso, war falsch. Und lieber Herman Van Rompuy, er ist auf der Flucht, oder? Denn das letzte Mal, als er hier war, hat er uns erklärt, dass wir den Wendepunkt erreicht hätten und dass die Euro-Krise vorüber sei. Seitdem hat er sich hier nicht mehr blicken lassen. 

 Ich erinnere mich noch, als wir vor zehn Jahren hier saßen und den Start des Lissabon-Vertrages verfolgt haben. Uns wurde gesagt, dass wir mit dem Euro bis zum Jahr 2010 Vollbeschäftigung erreichen würden und dass die Euro-Zone zum weltweiten Machtzentrum in Sachen Wettbewerb und Wirtschaftsdynamik aufsteige. Welches Kriterium sie auch anlegen, der Euro hat versagt. Und er entwickelt sich zum Desaster. 

Dieser Deal macht die Dinge schlimmer, nicht besser. 100 Milliarden Euro werden genommen, um das spanische Bankensystem zu stützen. Und 20 Prozent davon, muss von Italien kommen. Gemäß diesem Vertrag müssen die Italiener den spanischen Banken das Geld für 3 Prozent leihen. Aber um das zu bekommen, müssen sie es selbst am Markt für 7 Prozent leihen. Ist das nicht genial? Das ist wirklich brillant. Was tun wir also mit diesem Paket? Wir treiben Länder wie Italien dazu, selbst ein Rettungsfall zu werden. Außerdem erhöhen wird die spanischen Staatsschulden um weitere 10 Prozent. Und das kann ich ihnen sagen, jeder Bankanalyst weiß, dass 100 Milliarden das spanische Problem nicht lösen werden. Dazu sind eher 400 Milliarden erforderlich. 

Und mit Griechenland am Rande des Euro-Ausstiegs, droht eine weitere Gefahr. Wenn Griechenland den Euro verlässt, dann ist die Europäische Zentralbank pleite, dann ist sie weg. Sie besitzt Risiken im Wert von 444 Milliarden Euro gegenüber den geretteten Ländern. Um das zu berichtigen, brauchen wir einen Cash-Nachschuss von Irland, Spanien, Portugal, Griechenland und Italien, sie können es selbst weiter ergänzen. Das ist totales Scheitern auf ganzer Linie. Dieses Schiff, die Euro-Titanic hat nun den Eisberg gerammt und trauriger Weise gibt es schlichtweg nicht genügend Rettungsbote.“

Dienstag, 12. Juni 2012

Die ersten Bankkunden in Italien kommen nicht an ihr Geld

Die BNI (Banca Network Investimenti), welche hier auch Tagesgeld Konten anbietet, ist als erste italienische Bank zahlungsunfähig. Auf der homepage der Bank wurde zeitweise nur das u. g. Bild eingeblente:


Auf Deutsch = NIEMAND kommt an sein Geld


Übersetzt würde der Text lauten:
Mitteilung vom 31. Mai 2012

Am 31. Mai 2012 hat die Sonderkommission der Banca Network Investimenti SpA in ausserordentlichen Verwaltung (MI), mit Zustimmung des Aufsichtsrats, des Ausschusses und mit Zustimmung der Bank von Italien, beschlossen, die Zahlung von Verbindlichkeiten jeglicher Art auszusetzen, gem. 74 von Leg. 1. September 1993. 385 (TUB), für den Zeitraum von einem Monat. Die Aussetzung enthält keine Finanzinstrumente von Kunden.

Die Massnahme ist notwendig, um die schwierige Situation der Bank zu begegnen.

Organe der Banca Network Investimenti SpA, ein Mitglied der Interbank Einlagensicherungsfonds, entwickeln einen Plan zur Lösung der Krise, um die Rechte der Kunden zu schützen und sieht das Eingreifen der Consultinvest SIM und der gruppo Cassa di Risparmio di Ravenna vor.


Es geht wirklich gar nichts. Keine Bankautomaten, keine Überweisungen, keine Lastschriften, keine Hypotheken, keine Steuern, keine Versicherungen. ES GEHT GAR NICHTS!

Die Politik arbeitet an Lösungen


Wer kein Bargeld oder genug andere Konten hat, ist gef*ckt. Eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist für die meisten nicht denkbar, wenn sie einen Monat lang kein Geld erhalten. Und genau so wird es vielen, speziell Rentner und Einverdiener-Haushalten ergehen. Mit dem was ich in der Brieftasche habe, könne ich nur einen Monat lang Brot essen, Rechnungen wären aber keine bezahlt...
Aber schön, dass die Regierung sich drum kümmert. Wers glaubt wird seelig.

Die 100.000€ Euro Einlagensicherung hilft nichts


Dachten Sie eigentlich, dass Ihr Geld wirklich sicher ist? Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht daran kommen und es viele Monate dauert bis der Insolvenzverwalter es frei gibt oder Sie es bei einer ausländischen Einlagensicherung einfordern müssen. Genau, aber Hauptsache es gibt mal wieder einen Sicherungsfonds. Und wer immer noch die Mär sicherer Banken glaubt, sollte mal den kleinen Film hier unten gucken!

Freitag, 8. Juni 2012

Garantiezinsen - Wie hoch waren sie einst?

Wer sich fragt ob Versicherungen immer so unrentabel waren, dem sei versichert: nein, aber! Es war meistens nicht so gut wie es heute rückwirkend aussieht.


Nach dem ersten Weltkrieg gab es quasi nichts


Bis kurz nach dem ersten Weltkrieg gab es 3,50%? Ja, nur gab es blöderweise eine Währungsreform bei der die Geldwerter einer massiven Abwertung ausgesetzt waren. Man kann also grob sagen, dass zwar eine gute Verzinsung zu erhalten war aber diese einem nichts brachte, weil die Scheine nur noch als Brennmaterial dienten.
Gelohnt hätte nur der Abschluss zu der Zeit bei späterer Auszahlung, mehr dazu weiter unten.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es noch weniger als nichts


Bis 1941 gab es dann 4%? Ok, blöderweise war die Hyperinflation während des zweiten Weltkriegs auch so ein Fall für sich, die Geldwerte wurden massiv wertlos. Mir nutzt also 4% Guthabenverzinsung pro Jahr nichts, wenn ich im Monat 95% meines Geldwertes eingebüßt habe.
Und um hier den "Trick" mit dem hohen Abschluss für nach Kriegsende - ich frage mich ernsthaft wer derart opportunes Gedankengut hatte - zu umgehen, haben die Versicherer den Auszahlungssstopp erfunden. Mir liegen Schreiben der Allianz, Rheinische Feueranstalten (Provinzial) und der Helvetia vor, welche eine Auszahlung verweigern, da die Verträge zu unrealistischen Bedingungen und unter Zwang angenommen worden wären. Deshalb sei man nur bereit die eingezahlten Beiträge aus zu kehren, aber Zinsen und Überschüsse könne man nicht erwarten...

Dann kamen 44 Jahre Geldvernichtung

Wie schön dass das Wirtschaftswunder erfolgte. Ehrlich, es war wirklich gut sonst würdes es uns heute in Deutschland bedeutend schlechter gehen. Die Währung war gut, das Umfeld sicher, die Zinsen vergleichsweise hoch. Blöd nur, dass auch hier wieder die Geldentwertung deutlich schneller von statten ging als die Verzinsung. Ein Kollege hat mir berichtet, dass er seine Kaufmannslehre 1965 mit 22 DM Monatslohn begonnen hat...
Natürlich gab es durch die Überschüsse deutlich mehr Gewinn als nur den Garantiezins, aber das hätte man mit anderen Anlagen auch schaffen können und sogar noch mehr!

Bis zur Jahrtausendwende war alles gut


Was gibt es zu sagen? Es war eine goldene Zeit für Vertreter! Denn die Zinsen waren gut, die Inflation mangels Wachstum relativ niedrig und alternative Anlagen waren nicht erwünscht, man hatte ja die Aussicht auf 7-8% mit einer Lebensversicherung. Kein Witz, derartige Renditen waren damals das übliche Versprechen und bei Auszahlung bis zu dem Zeitpunkt auch gar nicht so unwahrscheinlich...

Wer heute Kapitallebensversicherung kauft ist blöd!


Den Rest der Geschichte kennen Sie, denn bis heute wurde es immer tragischer. Eine wichtige Erkenntnis gibt es, die Überschrift über dem Absatz: Wer heute Kapitallebensversicherungen oder Rentenversicherungen gegen klassische Überschussbeteiligung kauft, der ist einfach als blöd zu bezeichnen. Und Vertreter die die Dinger uns Volk bringen entweder als Taugenichtse oder Halunken, um mal freundliche zu bleiben...

Niedrigstgarantien werden NIEMALS zur Auszahlung kommen


Ziehen Sie mal einen Durchschnitt für die Garantieverzinsung. Der Durchschnitt liegt deutlich über dem was man Ihnen heute garantiert. Das hat eine einfache Folge, Sie werden die heutigen Niedrigstgarantien NIEMALS erhalten.
Warum? Wenn eine Gesellschaft auf Jahre keine Überschüsse erzielt, macht sie irgendwann pleite. Hoffentlich wird sie dann von Protector aufgefangen, was ich auf Dauer nicht glaube, die Mannheimer hat ja schon fast zu viel abverlangt. Sprich lange bevor es dazu kommt dass Ihre Garantien greifen, macht die Versicherung die Grätsche und ist weg... finito... nada... einfach nicht mehr da...

Und hat man Ihnen vor kurzem noch derartige Produkte angedreht? Tja was tun? Kontaktieren Sie uns jetzt, vielleicht können wir was für Sie tun und womöglich sogar etwas von dem verbrannten Geld zurück holen. Eines ist aber sicher, wenn Sie es wüssten, würden Sie kein weiteres Geld ins brennend Haus tragen, oder nicht?

PS. Die Debeka - liebevoll die Sekte aus Koblenz genannt - ist dabei besonders schön, denn die bietet gar keine anderen Produkte an...

Mittwoch, 6. Juni 2012

Miese Renditen von Versicherungen - Flop 15

Neulich fragte mich ein Interessent ob seine Verträge schlecht seien. Als er die Antwort bekam, wollte er sie mir nicht glauben und meinte, es sei früher doch auch besser gewesen. Schaut man sich aber mal die realen Zahlen an, dann ist da eine ganze Menge Trauerspiel bei...

Viele Gesellschaften bringen KEINE 3% Rente


R+V
30 Jahre: 3,07 Prozent Rendite
20 Jahre: 2,87 Prozent Rendite
12 Jahre: 2,24 Prozent Rendite

Generali
Rendite 30 Jahre: 3,19 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,88 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,21 Prozent

Barmenia
Rendite 30 Jahre: 3,36 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,89 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,22 Prozent

Provinzial Nordwest
Rendite 30 Jahre: 3,11 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,78 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,20 Prozent

Bayern Versicherung
Rendite 30 Jahre: 2,85 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,66 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,18 Prozent

Ergo
Rendite 30 Jahre: 2,80 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,62 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,16 Prozent

WWK
Rendite 30 Jahre: 2,80 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,63 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,15 Prozent

Gothaer
Rendite 30 Jahre: 3,24 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,81 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,11 Prozent

LV 1871
Rendite 30 Jahre: 3,08 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,85 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,11 Prozent

Inter
Rendite 30 Jahre: 3,13 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,90 Prozent
Rendite 12 Jahre: 2,03 Prozent

Neue Bayrische Beamten (BBV)
Rendite 30 Jahre: 2,95 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,67 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,96 Prozent

Signal Iduna
Rendite 30 Jahre: 3,12 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,72 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,88 Prozent

Postbank (PB) Leben
Rendite 30 Jahre: 3,24 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,79 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,87 Prozent

Familienfürsorge

Rendite 30 Jahre: 3,22 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,77 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,86 Prozent

Zurich Deutscher Herold
Rendite 30 Jahre: 2,92 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,63 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,81 Prozent

AXA
Rendite 30 Jahre: 2,55 Prozent
Rendite 20 Jahre: 2,35 Prozent
Rendite 12 Jahre: 1,6 Prozent

Freitag, 1. Juni 2012

Die Lügen um Mehmet E. Göker und wie die FAZ sich disqualifiziert

Es ist ja nun nicht so, dass der Drückerkönig der Versicherungen ein Unschuldslamm wäre, mitnichten! Aber mich nervt es massiv, wenn da gelogen wird was das Zeug hält. Vor allem ärgern mich die Geschichten um die Provisions- Exzesse. Natürlich wurden bei der MEG AG absurde Courtagen gezahlt, aber von 21 Monatsbeiträgen, wie in dem Artikel der FAZ, war man weit entfernt.

Maximal 14,4 Monatsbeiträge Provision


Der Insolvenzverwalter hat in den Büchern maximal 14,4 Monatsbeiträge Provision festgestellt. Und mehr ist auch nicht geflossen, oder glaubt ernsthaft jemand, dass Versicherungen wie die AXA oder Hallesche dreistellige Millionenbeträge als Schwarzgelder an die MEG AG ausschütten konnten? Natürlich gibt es Schwarzgeld und Korruption, aber nicht in den Größenordnungen die nötig gewesen wäre.
Glauben Sie nicht die Staatsanwaltschaft hätte den entsprechenden Versicherungen wegen Ungereimtheiten schon die Tore zugeschlagen?
Aber was das nun mit der FAZ zu tun hat...

Der Redakteur ist ein unbelehrbares Arschloch

Da schreibt so ein Schmierfink der FAZ also, dass 21 MB gezahlt worden wären. Ich weise ihn nett drauf hin, übrigens mit Quellenangabe im Bericht das Insolvenzverwalters, dass diese maximal 14,4 MB bestätigt. Und es war wirklich nett, im Gegensatz zu manchem Artikel hier. Und was gibt mir dieser Schnösel als Antwort? Etwas wo sogar der Dokumentarfilmer Stern nichts erwähnt hat! Frechheit, lesen Sie selbst:

Sehr geehrter Herr Benda,

laut Recherchen des Dokumentarfilmers wurden Provisionen bis zu 21 Monatsbeiträgen gezahlt. Da sich das mit meinen Informationen aus der Versicherungsbranche deckte, konnte ich diese Zahl ohne Bedenken in den Artikel aufnehmen, wo sie nun auch bleiben wird – ungeachtet der Information des Insolvenzverwalters.

Mit freundlichem Gruß, P. K. (Name gekürzt)

P.K. (Name gekürzt)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wirtschaftsredaktion
Hellerhofstraße 2-4
60327 Frankfurt am Main
069 / 7591-3040
XXX@faz.de

FAZ = Schmierblatt

Ist ja nicht das erste Mal, dass ich denen Fehler bei Versicherungen oder Finanzdienstleistungen vorwerfe. Wenn solche Dilettanten da schreiben dürfen und man sich auch noch hinter deren Unfug stellt, dann ist die FAZ als Medium genau so werthaltig wie die Bild. Aber die schürt wenigstens offenkundig Hass...