Mittwoch, 28. Mai 2014

Urlaub bis Sonntag - In Notfällen an die Kollegen wenden, danke

Meine Kollegen Thomas Brauner (Versicherungen) und Frank Lessmann (Finanzierungen) helfen in meiner Abwesenheit gerne weiter.

Die Kontaktdaten stehen auf unserer Internetseite www.die-finanzpruefer.de unter dem Punkt Kontakt.

Wer sich fragt was ich mache, ich haue mir beim Zeit der Legenden aufs Maul. LARP eben, etwas für Leute die nicht ganz dicht sind... ;)

Donnerstag, 22. Mai 2014

Focus Money - Macht Fehler aber ist lernwillig

Aufgrund eines Tests der Wohngebäudeversicherungen hatte ich dem Focus Money den u. g. Leserbrief geschickt, da ich mich an einer wichtigen Sonderklausel gestört habe. Erstaunlicher weise, weil es meist länger dauert und weniger aufrichtig ist, habe ich zeitnah eine wohlwollende Antwort (weiter unten) erhalten.

Mein Leserbrief




Sehr geehrte Damen und Herren,

grundsätzlich begrüße ich Ihre Tests, die meist höherwertiger sind als bei einigen Mitbewerbern. Erstaunt stelle ich jedoch fest, dass Sie eine Besonderheit beachten um diese dann bei der Bewertung unzureichend zu würdigen: Die Einrede der groben Fahrlässigkeit bei der Wohngebäudeversicherung.
Diese Klausel entscheidet in sehr vielen Fällen über die Erstattung und kann als kriegsentscheidend gesehen werden. Selbst bei preiswerten Tarifen darf ein Verbraucher nicht auf derart niedrige Erstattungen reduzieren wie in Ihrem Test dargestellt. Denn bei einem verschuldeten Schaden, der jedem Menschen passieren kann, wäre es ruinös, wenn die Maximalerstattung 10.000€ oder weniger beträgt.
Gleiches gilt für die Badische Allgemeine im unteren Test. Mit Sicherheit ein guter Anbieter aber bei einem Premium Tarif ist die Begrenzung auf 50.000€ inakzeptabel.
Hier ist die Berücksichtigung dieser Tarife ohne kritischen Vermerk seitens der Redaktion fahrlässig. Also gut erkannt aber leider unzulänglich umgesetzt.

Mit der Bitte um Korrektur sowie Beachtung beim nächsten Mal, verbleibe ich als freudiger Leser mfG.

Antwort der Redaktion

Hallo Herr Benda,

danke für Ihre Rückmeldung. Der Punkt grobe Fahrlässigkeit ist im Rating von Franke und Bornberg mit der höchsten Gewichtung aller Einzelfaktoren berücksichtigt, wie sie den Rating-Kriterien entnehmen können http://www.franke-bornberg.de/_fb_download/fb-rating/fb_ratings_wg_bewertungsrichtlinie.pdf

In der Kategorie Top-Schutz ist zudem der Verzicht auf Leistungskürzung bei Schäden durch grobe Fahrlässigkeit zwingend, um die Bestnote FFF erreichen zu können, wie Sie in der Methodenbeschreibung zum Test sehen können. 

Insofern ist dieser Punkt durchaus stärker berücksichtigt. Man kann natürlich immer darüber diskutieren, ob stark genug. Ich werde da mit Franke und Bornberg nochmal in Klausur gehen. 

Beste Grüße


Meine Meinung

Völlig in Ordnung! Niemand ist perfekt und wenn nochmal drüber nachgedacht wird, bin ich zuversichtlich, dass man das künftig beachtet. Ansonsten motze ich einfach nochmal. Also ein gutes Beispiel, dass Fachmagazine durchaus lernwillig sind und sich der Kritik nicht mit Trotz stellen, wie vielleicht eine Stiftung Finanztest...
In diesem Fall also mal Daumen hoch für den Focus Money. Das soll aber kein Persilschein sein, denn da gibt es auch Fehler, weshalb weiterhin gilt: Holzauge sei wachsam!

Wünschen Sie einen Vergleich Ihres Vertrags? Kontaktieren Sie uns, wir helfen gerne!
 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Wohngebäudeversicherung - Gefährliche Ratschläge von Focus Money; Ein Leserbrief ist raus

Niemand ist frei von Fehlern aber manche Fehler dürfen nicht sein. So z. B. wenn man Sonderklauseln berücksichtigt, auflisted aber nicht die korrekten Schlüsse draus zieht. Konkret ging es um die Einrede der groben Fahrlässigkeit und die daraus resultierende Leistungsverweigerung. Ein kriegs...

Samstag, 17. Mai 2014

Falschaussagen einer miesen Schulung und Vermittler, die das wohl nachplappern

Am Dienstag war ich beim größten Maklerpool (das sind im Prinzip Großhändler für Versicherungsmakler) Deutschlands - das ist die Fondsfinanz aus München - auf einer Tagesveranstaltung (sog. Roadshow). An sich wollte ich sofort in Wut losschreiben, ließ es aber ein paar Tage sacken. Was mir trotzdem die Galle hochtreibt!


Falschaussagen über Falschaussagen

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Mittwoch, 14. Mai 2014

Fakten über die Superreichen...

Die nachfolgenden Daten habe ich von Wealth-X, dem Immobiliendienstleister Savills, dem MM, Wikipedia sowie dem GMV (gesunden Menschenverstand, also gerechnet). Die Zahlen habe ich im Rahmen einer Facharbeit "Führt unsere Vermögensverteilung zu einer vermehrten Armut" recherchiert, sie haben also nur einen begrenzten Bezug zu Versicherungen.

  • In Deutschland gibt es insgesamt 17.820 Personen mit einem Vermögen von jeweils mehr als 30 Millionen Dollar. Diese Leute werden im Fachjargon als UHNWIs (Ultra High Net Worth Individuals) bezeichnet. Vulgo: Superreiche.
Was die deutschen UHNWIs insgesamt besitzen
  • Die deutschen Superreichen verfügen über ein Gesamtvermögen von knapp 2,4 Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro)
Wenig weibliche UHNWIs
  • Nur 6 Prozent der in Deutschland bekannten Superreichen sind Frauen.
Deutschland in Europa Nummer 1
  • In keinem anderen europäischen Land gibt es so viele Superreiche wie in Deutschland.
Platz 2 für UK
  • Auf Platz 2 in Europa folgt Großbritannien mit 10.910 UHNWIs.
USA weltweit top
  • Die meisten Superreichen weltweit leben in den USA, nämlich 65.505.
Durchschnittsalter in Deutschland
  • In Deutschland haben die UHNWIs ein Durchschnittsalter von 61,5 Jahren
Immobilienhochburg Deutschland

  • Die Superreichen aus Deutschland investieren so viel Geld in Immobilien wie aus keinem anderen Land in der Welt.
Fast eine Billion Dollar in ...

  • Insgesamt haben die deutschen Superreichen 945,1 Milliarden Dollar (699,2 Milliarden Euro) in Immobilien angelegt.
Heimatverbundene Deutsche

  • Die deutschen Superreichen haben mehr als 80 Prozent ihrer Immobilien-Investments in Objekte im eigenen Land gesteckt.
Die ältesten Superreichen
  • Die ältesten Superreichen leben in Chile (Durchschnittsalter: 65,9 Jahre), auf den Philippinen (65,1 Jahre), in Israel (64,7 Jahre), in Taiwan (64,6 Jahre) und in Japan (64,5 Jahre).
Die jüngsten Superreichen
  • Die jüngsten Superreichen gibt es in Russland (Bild: Millionärsmesse in Moskau), wo das Durchschnittsalter bei 50,5 Jahren liegt. Es folgen China (52,1 Jahre) sowie die Vereinigten Arabischen Emiraten (53,1 Jahre).
Höchster Frauenanteil in ...
  • Den weltweit mit großem Abstand höchsten Frauenanteil unter den Superreichen hat Hongkong mit 27 Prozent.
Weltoffene Japaner
  • Das Land, dessen Superreiche auf dem weltweiten Immobilienmarkt den größten Anteil haben, ist Japan. Die UHNWIs des Landes liegen zwar bei den Gesamtinvestments in Immobilien lediglich auf Platz 2 hinter Deutschland. Japans Superreiche investieren aber bis zu 80 Prozent im Ausland.